09.11.2016, 14:33 Uhr

Mit einem kleinen Schnitt zu neuer Hüfte und neuem Knie

Dr. Clar setzt im Bereich der Orthopädie auf die minimalinvasive Chirurgie. (Foto: Peter Riedler)
Was ist minimalinvasive Chirurgie in der Orthopädie?
Doz. Dr. Heimo Clar: Ziel ist es, Operationen mit möglichst wenig Trauma durchzuführen. Die Operationen dauern etwas länger, sind aber ungleich schonender für den Patienten.

Was heißt das am Beispiel einer künstlichen Hüfte?
Die Muskulatur wird nur zur Seite geschoben und so gelangt man durch eine kleine Muskellücke zum Hüftgelenk. Bei der herkömmlichen Methode wird die Muskulatur durchgeschnitten.

Was ist der Unterschied?
Weniger Schmerz und bessere Mobilisation in den ersten drei Monaten. Patienten können dadurch bereits wenige Tage nach der OP im Spitalszimmer ohne Krücken selbstständig gehen.

Ist das auch bei künstlichen Kniegelenken möglich?
Ja, hier ist eine atraumatische Operationstechnik sehr wichtig.

Kontakt: Doz. Dr. Heimo Clar
Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Telefon: 0316/83 03 12
(Privat und alle Kassen)
Plüddemanngasse 15, 8010 Graz
www.clar.at
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