Strategieprozess "St. Anton 2030"
St. Anton am Arlberg setzt auf "echten Sport am Berg"

In St. Anton am Arlberg wurde intensiv über die Weiterentwicklung der Tourismusregion und des Lebensraums nachgedacht.
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  • Foto: TVB St. Anton am Arlberg/Wolfgang Burger
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ST. ANTON (otko). Bei der TVB-Vollversammlung wurden die Ergebnisse des Strategieprozesses für die Region St. Anton am Arlberg präsentiert.

St. Anton 2030

Im Sommer des vergangenen Jahres startete der TVB St. Anton am Arlberg gemeinsam mit den Gemeinden des Stanzertales, Bergbahnen und verschiedenen Leistungsträgern einen Strategieprozess. Mit dem Zukunftsleitbild "St. Anton 2030" wurde dann im Oktober 2018 der Grundstein für die Weiterentwicklung der Region gelegt und nach der Wintersaison 2019 mit der Umsetzungsphase begonnen. Dafür wurden vier Arbeitsgruppen bestehend aus Leistungsträgern, Einheimischen und Mitbareitern des TVB aufgesetzt, die sich seit April 2019 intensiv mit verschiedenen Themen auseinandersetzten.

Global Village for Real Mountain Sports

Im Rahmen der TVB-Vollversammlung am 25. November präsentierte Peter Mall, Geschäftsführer der St. Antoner Tourismus-Beteiligungs GmbH, die Ergebnisse, die in Form eines Markenhandbuchs "St. Anton 2030" vorliegen. "Mehr als 100 Personen waren beim Projekt St. Anton 2030 involviert. Wir sind definitiv ein Weltdorf und stehen für den echten Sport am Berg. Wir haben einen dörflichen Charakter mit einem internationalen Flair. Die Zukunft beginnt jetzt", betonte Mall. Als "Global Village for Real Mountain Sports" soll sich die Region klar auf den sportlich-aktiven Gast fokussieren. Dabei soll echter Sport am Berg im Sommer (E-Mountainbiken, Klettern, Wandern) und im Winter (Skifahren) im Fokus stehen. Auch in Zukunft soll St. Anton am Arlberg das "Epizentrum des Skisports" bleiben. Die gesamte Region soll zur "führenden Plattform für echten Sport am Berg" werden sowohl online als auch offline vor Ort. Ein weiteres Ziel ist es den internationale Hotspot des Skifahrens stärker in den Sommer zu transferieren. Die Offenheit und Internationalität wird in der "STANTON Community" gelebt. Dazu gehört auch ein lockerer und lässiger Lebenstil – "casual premium".  Schlussendlich kommt im Zukunftsleitbild klar zum Ausdruck, dass das Stanzertal mehr als  St. Anton ist.

Echter Sport am Berg

Von der Arbeitsgruppe (AG) "Leistungsentwicklung Sommer" wurde ein strategischer Rahmen für die künftige Leitungsentwicklung erarbeitet. Neben konkreten Maßnahmenpaketen zum Angebot wurde auch die dafür notwendige Infrastruktur priorisiert. "2020 geht ein Ruck durch den Sommer", so Mall.
In der AG "Sommer-Plattform" hat sich mit einer digitalen und physischen Plattform für echten Sport am Berg befasst. "Ziel ist es die Angebote zu bündeln und Wertschöpfung zu generieren. Zusätzlich soll die Plattform auch physisch im Ort sichtbar sein", erläuterte Mall.
Auch die Kommunikationsstrategie wurde weiterentwickelt. Neben einem Corporate Design gibt es nun auch Corporate Music und einen Logo-Sound, der vom bekannten deutschen Werbekomponisten und St. Anton-Fan Herwig Löber stammt. Künftig verfügen der TVB, die Gemeinde und die Arlberger Bergbahnen über eine gemeinsame Bilddatenbank, die das Marketing erleichtert.

Negative Aprés-Ski-Auswüchse beschränken

Eine vierte Arbeitsgruppe hat sich intensiv dem Umfeld des Apre´s-Ski beschäftigt. "Ziel ist es aber nicht den Aprés-Ski einzuschränken, sondern die negativen Effekte einzuschränken", unterstrich Peter Mall. Als Maßnahmen werden hier zum Beispiel ein einheitlicher Aprés-Ski, der Ausbau der Security, eine Infokampagne, die Entzerrung der Gästeströme sowie eine hellere Beleuchtung vorgeschlagen. "Wenn alles heller ist, dann ist es gleich ein bisschen leiser." Diskutiert wurde auch ein Skischuhverbot.
TVB-Obmann Josef Chodakowsky dankte allen Beteiligten für ihre Mitarbeit und Expertise: "Das Projekt ist nicht am Ende, sondern am Anfang. Bis 2030 gehen wir noch einen spannenden Weg."

Zweiterfolgreichster Winter aller Zeiten in St. Anton am Arlberg


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Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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