Artenschutz als Kernaufgabe

So kann es funktionieren: Ein Hochsitz nützt nicht nur dem Jäger, sondern kann auch bestens dem Artenschutz dienen.
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  • So kann es funktionieren: Ein Hochsitz nützt nicht nur dem Jäger, sondern kann auch bestens dem Artenschutz dienen.
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Der Artenschutz liegt dem Ehrenhausener Volksschuldirektor Franz Schantl, selbst aktiver Jäger und Landwirt, besonders am Herzen. Und um schon den Kindern das nötige Rüstzeug mitzugeben, sind der Nistkastenbau und Fledermauskastenbau gemeinsam mit der örtlichen Jägerschaft im praxisnahen Unterricht selbstverständlich. Doch Franz Schantl sieht noch wesentlich mehr Möglichkeiten, um den Artenschutz in der Südsteiermark zu unterstützen.

Nachahmung erwünscht

Fledermäuse haben es in unserer Kulturlandschaft zusehends schwerer einen geeigneten Unterschlupf zu finden. "Auch hier können wir Jäger einen einfachen und sinnvollen Beitrag leisten. Ich bin fest davon überzeugt, dass Artenschutz auch ganz sicher eine der Kernaufgaben der Jagd ist", betont Schantl, der seit zwei Jahren einen Jagdkurs leitet. Im Zuge dessen sind besondere Ideen entstanden, wie man Holzhütten, Scheunen, etwas abseits stehende Gebäude oder auch Hochsitze gewinnbringend für den Artenschutz nutzen kann. "Wenn ein Prozent der WOCHE-Leser etwas in die Richtung unternehmen würde, haben wir richtig viel für den Artenschutz getan", motiviert der engagierte Pädagoge und Jäger zum Umsetzen vieler einfacher Möglichkeiten. Übrigens: Fledermäuse vertilgen Unmengen an lästigen Gelsen und Stechmücken.

Autor:

Waltraud Fischer aus Leibnitz

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