Berg- und Naturwacht sucht Mitglieder
Liebe und Fleiß für die Artenvielfalt

Der Einsatzbereich der Berg- und Naturwächter gestaltet sich sehr vielfältig. | Foto: Steiermärkische Berg- und Naturwacht
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  • Der Einsatzbereich der Berg- und Naturwächter gestaltet sich sehr vielfältig.
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Die Steiermärkische Berg- und Naturwacht zählt im Bezirk Leibnitz rund 100 Mitglieder. Das Jahr 2025 gehört der Jugend. Ab September wird in Leibnitz, Deutschlandsberg und Graz-Umgebung mit eigenen Jugendgruppen gestartet.

STEIERMARK. So groß wie die Artenvielfalt in der Natur, so vielfältig gestaltet sich mittlerweile auch das Aufgabengebiet der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht, die voll motiviert in das neue Arbeitsjahr startet. "Bereits im Jänner beginnt unser neuer Ausbildungsturnus", lädt Landesleiter Raphael Narrath, der von Leibnitz aus einen Appell an die Bevölkerung in der gesamten Steiermark richtet: "Wir freuen uns in allen Regionen über die aktive Mitarbeit bei der Berg- und Naturwacht." Dabei gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die im Vorjahr gesetzlich neu geregelt wurden.

Die Einsatzleiter und Fachbeauftragten des Bezirks Leibnitz mit Landesleiter Rahpael Narrath (r.) | Foto: Steiermärkische Berg- und Naturwacht
  • Die Einsatzleiter und Fachbeauftragten des Bezirks Leibnitz mit Landesleiter Rahpael Narrath (r.)
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Mit großem persönlichem Engagement und hoher Sachkompetenz sind Berg- und Naturwächter als unermüdliche Botschafter und Bewahrer in Sachen Natur unterwegs. Die Ausbildung zum Berg- und Naturwächter mit Organprüfung basiert auf drei Säulen.

"Die Ausbildung mit abschließender Prüfung erfolgt in der Einsatzstelle, auf Bezirksebene und auf Landesebene", erläutert Narrath. Zudem gibt es eine Vielzahl an Spezialausbildungen. Hier ist der Bezirk Leibnitz mit zwei abfallkundigen Organen, drei Ameisenhegern, 20 Gewässeraufsichtsorganen und 16 schlangenkundigen Organen sehr gut aufgestellt.

Ehre, wem Ehre gebührt: Andrea Povoden mit Hubert Brodesser (Ehrenzeichen in Silber), Raphael Narrath und Alexander Gigerl | Foto: Steiermärkische Berg- und Naturwacht
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"So wurden 2024 von den Berg- und Naturwächtern im Bezirk insgesamt 5.872 Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet und 20.569 Kilometer mit dem Pkw zurückgelegt", dankt Narrath dem gesamten Team rund um Bezirksleiter Alexander Gigerl und Bezirksleiterin-Stv. Andrea Povoden für die freiwillige Leistung und lobt die hervorragende Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft, den Gemeinden und dem Team des Naturparks Südsteiermark.

Einen großen Schwerpunkt will die Steiermärkische Berg- und Naturwacht 2025 in die Ausbildung der Jugend setzen.

Bezirksleiter Alexander Gigerl und Landesleiter Raphael Narrath setzen auf Teamarbeit. | Foto: Steiermärkische Berg- und Naturwacht
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Wissensvermittlung für Jugend

"Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Ab September werden wir mit einer eigenen Jugendgruppe (10 bis 16 Jahre) starten und gezielt auf spielerische Wissensvermittlung setzen. Als Testregionen wurden Leibnitz, Deutschlandsberg und Graz-Umgebung ausgewählt. Schritt für Schritt wird das Pilotprojekt dann auf die gesamte Steiermark ausgerollt", informiert Narrath. Ziel ist es, dass die Jugendlichen mit 18 Jahren vollwertige Mitglieder bei der Berg- und Naturwacht werden.

Guggi Konrad ist der Jugendbeauftragte der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht | Foto: Monika Narrath
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