Gravel-Event gefeiert
So begeisterte die Gravelei mit Schotter, Weinbergen und der Murfähre
- Mit der erfolgreichen zweiten Auflage hat sich die Gravelei erneut als Treffpunkt für die Gravel-Community etabliert.
- Foto: Max Hofstätter
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Sommerliche Temperaturen, beeindruckende Landschaften und jede Menge Gravel-Spirit: Die Gravelei 2026 lockte 148 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Gamlitz. Im Mittelpunkt standen dabei nicht Bestzeiten, sondern das gemeinsame Abenteuer, die Freude am Radfahren und das Erlebnis inmitten der südsteirischen Hügellandschaft.
GAMLITZ. Ausgangspunkt aller drei neu gestalteten Strecken war der Motorikpark Gamlitz. Von dort führten die Routen über Schotterwege, durch Weinberge und Wälder bis ins benachbarte Slowenien. Ein besonderes Highlight war dabei die Überquerung der Mur mit der Murfähre in Weitersfeld, über die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Nachbarland gelangten.
Zur Auswahl standen die „Gmiatliche“ mit 39,8 Kilometern und 749 Höhenmetern, die „Wüde“ mit 98,1 Kilometern und 2.308 Höhenmetern sowie die „Gstörte“ mit 129 Kilometern und 3.347 Höhenmetern. Die meisten Teilnehmer entschieden sich für die „Wüde“, die eine ideale Mischung aus sportlicher Herausforderung und Genuss bot.
- Immer wieder fanden sich unterwegs Gruppen zusammen, die gemeinsam fuhren und schließlich auch gemeinsam ins Ziel kamen.
- Foto: Max Hofstätter
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Gravel-Begeisterte aus der gesamten Steiermark, Niederösterreich, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Wien und sogar aus Berlin nahmen den Weg nach Gamlitz auf sich. Dabei reichte das Teilnehmerinnen- und Teilnehmerfeld vom zehnjährigen Nachwuchsfahrer bis zum 86-jährigen Gravel-Enthusiasten.
Herausforderung, Naturerlebnis und Gemeinschaft
Obwohl an der Spitze durchaus sportlicher Ehrgeiz zu spüren war, prägte vor allem der Gemeinschaftsgedanke die Veranstaltung. Immer wieder fanden sich unterwegs Gruppen zusammen, die gemeinsam fuhren und schließlich auch gemeinsam ins Ziel kamen. Genau diese Mischung aus Herausforderung, Naturerlebnis und Gemeinschaft macht für die Veranstalter den besonderen Reiz der Gravelei aus.
- Bei der Gravelei blieb auch genügend Zeit, um die Schönheit der südsteirischen und slowenischen Landschaft zu genießen.
- Foto: Max Hofstätter
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Neu war heuer das Konzept als semi-self-supported Ride. Die Navigation erfolgte über GPX-Daten, die Labestationen dienten als fixe Checkpoints. Zusätzlich wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit GPS-Trackern ausgestattet, um die Sicherheit entlang der Strecken zu erhöhen.
Für Begeisterung sorgten auch die Labestationen mit regionalen Schmankerln. Von der Palatschinke bis hin zu weiteren steirischen Spezialitäten konnten die Teilnehmer ihre Energiespeicher auffüllen und gleichzeitig die kulinarische Seite der Region kennenlernen.
„Natürlich waren auf den Strecken auch einige Steigungen dabei, die dem einen oder anderen Wadl ordentlich zugesetzt haben. Aber genau das macht den Reiz einer solchen Veranstaltung aus“, erklärt Christina Birnhuber vom Eventteam. Umso schöner sei es gewesen, überall glückliche Gesichter im Ziel zu sehen.
- Letztendlich waren bei der Gravelei 2026 im Ziel alle glückliche Gewinnerinnen und Gewinner.
- Foto: Max Hofstätter
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Vielfalt wurde genossen
Auch Veranstalter Max Hofstätter zog eine positive Bilanz: „Die einen haben die Strecke sportlich und ambitioniert in Angriff genommen, die anderen haben sich bewusst Zeit genommen, um die Natur und Landschaft entlang der Route zu genießen. Genau diese Vielfalt macht die Region und unsere Veranstaltung aus.“
Wie beeindruckend die Streckenführung war, beschreibt Teilnehmer Martin, der die anspruchsvolle „Gstörte“ absolvierte: Die Route sei heiß, herausfordernd und gleichzeitig ein echtes Abenteuer gewesen. Besonders begeistert zeigte er sich von den abwechslungsreichen Schotterpassagen und dem Abschnitt in Slowenien, wo man oft minutenlang niemandem begegnet – außer anderen Gravel-Begeisterten.
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