13.11.2017, 08:18 Uhr

Der zweitbilligste Wein war der beste

(Foto: Bieber)

Das Heimspiel am Eichberg in Leutschach hatten die Steirer Ende August knapp gewonnen. Jetzt trat das erfolgreiche steirische Sauvignon-blanc-Team in Wien zum Rückspiel gegen die gleichen elf Gegner aus Rest-Österreich an.

Diesmal urteilten sieben andere Schiedsrichter über die Qualität der Weine vom Jahrgang 2016. Und auch in Wien blieben die Steirer mit einem Punkteschnitt von 15,99 siegreich. Die elf Sauvignon blanc aus Wien, NÖ, Burgenland und Kärnten erzielten im Schnitt 15,78 Punkte.

Das Unglaubliche am Ergebnis: Der zweitbilligste aller 22 Weine wurde „Schützenkönig“ und erhielt 17,16 Punkte. Der SB vom Weingut Erhard Mörwald aus Feuersbrunn am Wagram kostet ab Hof 6,50 Euro. Der sieggewohnte SB „Tradition“ von Otto Riegelnegg aus Gamlitz, der beim Heimspiel überlegener „Schützenkönig“ war, kam in Wien auf 17 Punkte und auf den zweiten Rang.

Ausgezeichnet schnitten beim Rückspiel in Wien noch folgende steirische Sauvignon-Betriebe ab: Weingut Felberjörgl mit dem SB „Sausal“ und 16,97 Punkten, Strablegg mit „Edition Rosa“ (16,42), Moser-Kapun mit SB „Steinbruch“ (16,34), Trabos mit SB „Der Luis“ (16,25) und Erwin Sabathi mit dem SB Poharnig (16,20).
Im Wiener Schiri-Team kosteten neben drei Topwinzern auch Leopold Breyer, der dienstälteste amtliche Weinkoster Österreichs.
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