17.11.2017, 12:21 Uhr

Kinderanliegen stehen in Leibnitz im Mittelpunkt

V.l.: Ursula Lackner, Sabine Cafuta, Catherine Walter-Laager. (Foto: beteiligung.st)

„Schritt für Schritt begleiten, Seite an Seite bilden, Hand in Hand betreuen“ ist der Titel einer von Bildungslandesrätin Ursula Lackner initiierten Veranstaltungsreihe im Kinderbildungs- und Betreuungsbereich. Am Mittwoch machte sie in Leibnitz Station.

Kindergärten sind Kompetenzzentren: In der ganzen Steiermark finden in diesen Wochen Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeiter in Kinderkrippen, Kindergärten und Horte statt, am Mittwoch machte die Tour durch die Regionen im Schloss Seggauberg Station. Im Mittelpunkt standen die Teams, zum einen, weil sie einen wichtigen und wertvollen Beitrag für die Entwicklung der Kinder leisten, zum anderen, weil es wichtig ist, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. „Ich weiß welchen Herausforderungen Sie täglich gegenüberstehen, und es ist mir ein großes Anliegen, dass Sie Ihre Arbeit qualitätsvoll machen können“, bestärkt Landesrätin Ursula Lackner die anwesenden Gäste.
Den über 200 Besuchern bot Universitätsprofessorin für elementare Bildung Catherine Walter-Laager mit dem Vortrag „Qualitätsvolle Arbeit in Kindergärten und Krippen“ einen fachlichen Input. Darin wurde klar betont: Die Prozessqualität ist entscheidend. Kinder sollen mit ihren Interessen und Fähigkeiten von den Pädagoginnen erkannt und sorgfältig begleitet werden. Darin stimmte das Publikum zu, sind sie doch selbst jeden Tag im pädagogischen Bereich tätig.
Wie Kinder einbezogen werden können, stellte im Anschluss Sabine Cafuta vor, Leiterin des Kindergartens Sparefroh I in Leibnitz.
Zwei Kindergärten, die sich als Beratungsstellen für Kollegen und als Knotenpunkt für den fachlichen Dialog in der Region stark machen – nämlich dem Gemeindekindergarten Allerheiligen bei Wildon und dem Gemeindekindergarten Gralla – wurde für die Arbeit besonders gedankt. Sie erhielten von Landesrätin Ursula Lackner Zertifikate überreicht.
Zu den Veranstaltungen sind auch Bürgermeister und Gemeindevertreter der jeweiligen Region eingeladen, „um ihnen zu verdeutlichen, wie viel Fachwissen die Mitarbeiter haben, wenn es um Pädagogik, Kinder und Familien geht – und dass sie bei vielen gemeindepolitischen Themen zu Rate gezogen werden sollten. Dem stimmten die Pädagoginnen und Pädagogen zu, wie zum Beispiel beim Planen neuer Einrichtungen. Auf die Frage: „Wissen Sie wie wichtig Ihre Arbeit ist?“ gab es durch die Reihen ein Nicken.
Ein Abend, der klar machte: Die Kleinsten werden bestens betreut, begleitet und gebildet!
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