19.11.2016, 08:00 Uhr

Straß setzt auf Naturgas

Spatenstich für das neuer Feuerwehrrüsthaus in Straß (v.l.n.r.): Baumeister Markus Pichler, Architekt Johann Repolust, HBI Markus Klöckl, Bgm. Reinhold Höflechner, Bereichsfeuerwehrkommandant Josef Krenn und Alois List von der RB Straß. (Foto: Anton Barbic)

Europas erste Biomethan-Anlage weist in Straß den Weg in die Zukunft.

Ein zukunftsweisender Schritt für die gesamte Region wurde mit der Verwirklichung des Umweltkompetenzzentrums Leibnitzerfeld-Süd mit Standort in Straß realisiert. Mit der kürzlich erfolgten ersten offiziellen Einspeisung von Naturgas in das Gasnetz der Energie Steiermark erfolgte ein Meilenstein für die Zukunft.
"Der Weg war nicht einfach, doch wir konnten die Energie Steiermark überzeugen", richtet Obmann KR Bgm. Karl Wratschko im Namen der am Projekt beteiligten Gemeinden Gamlitz, Ehrenhausen a. d. W., Gabersdorf, St. Veit in der Südsteiermark und Straß seinen Dank an Edmund Kohl. Bgm. Reinhold Höflechner ist froh, dass Bedenken der Bevölkerung, die es im Vorfeld gab, aus der Welt geschaffen wurden. "Wir konnten die Geruchsbelästigung gleich auf null reduzieren", so Bgm. Höflechner, der den geschlossenen Kreislauf des Projekts hervorhebt: "Es bleibt kein Material übrig, das nicht verwertbar ist."
Die Einspeisung von Biomethan in das Gasnetz der Energienetze Steiermark ist der vorläufige Höhepunkt, jedoch nicht der Schlusspunkt: Im Frühjahr 2017 entsteht am Areal der Anlage eine Gas-Tankstelle, an der die Kommunal-Fahrzeuge der Mitgliedsgemeinden gratis tanken können. Im Sommer 2017 geht die Naturgasanlage offiziell in den Vollbetrieb.

Eröffnung im Juni

Schauplatzwechsel: Gut im Zeitplan liegen die Arbeiten für den Bau des neuen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Straß. Insgesamt werden 1,1 Millionen Euro investiert. "Der Rohbau ist abgeschlossen und wir laden schon heute zur offiziellen Eröffnung am 17. Juni ein", freut sich Bgm. Reinhold Höflechner. Straß bekommt auch ein kleines Feuerwehrmuseum. Den Florianijüngern ist es gelungen, das alte Feuerwehrauto wieder zurück zu erwerben. "Es wird im neuen Museum einen würdigen Platz bekommen", freut sich Bgm. Höflechner.
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