Der Weltwassertag steht heuer im Zeichen von "Wasser und Arbeit"

Stadtwerkedirektor Ronald Schindler, Landtagsabgeordnete Helga Ahrer, Vizebürgermeister Maximilian Jäger (v.l.) und ein Promotion-Team verteilen Wasserflaschen am  Leobener Hauptbahnhof.
  • Stadtwerkedirektor Ronald Schindler, Landtagsabgeordnete Helga Ahrer, Vizebürgermeister Maximilian Jäger (v.l.) und ein Promotion-Team verteilen Wasserflaschen am Leobener Hauptbahnhof.
  • Foto: Freisinger
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

LEOBEN. Jobs rund um die Wasserwirtschaft sind Jobs mit Zukunft. Der diesjährige Weltwassertag – heute am 22. März – widmet sich dem Thema „Wasser und Arbeit“ und macht auf die hohe Bedeutung des Wirtschaftsbereiches „Wasser“ aufmerksam.
Die Stadtwerke Leoben sind der größte Wasserversorger der Region. Mit einer Leitungslänge von mehr als 200 Kilometern und einer Wasserabgabe von über 5.500.000 Liter versorgen die Stadtwerke täglich rund 25.500 Menschen mit Trinkwasser höchster Qualität. Jedoch nicht nur für den Menschen, sondern für eine Vielzahl an Prozessen des Wirtschaftslebens ist Wasser eine notwendige Ressource.
„Die Industrie verbraucht weltweit den Löwenanteil des Wassers, denn kaum ein Produktionsprozess kommt ohne Wasser aus. So wird für die Versorgung von Privathaushalten mit sieben Prozent nur ein Bruchteil des genutzten Wassers verwendet. Aber ohne Wasser kein Leben und ohne Wasser keine Arbeit! Ein besonderes Anliegen ist es mir, die Stadt mit Wasser hoher Qualität zu versorgen und nachhaltig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, betont Stadtwerke-Obmann Gemeinderat Heinz Ahrer.

Aktionstag in Leoben

Den Weltwassertag nehmen Vertreter der Stadtwerke und der Stadtgemeinde nun schon im neunten Jahr in Folge zum Anlass, um die Leobener Bevölkerung über die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage der Menschen zu informieren. Im Rahmen des Themenschwerpunktes „Wasser und Arbeit“ wird in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf ganzheitliches Wassermanagement als Grundstein für eine nachhaltige Zukunft gelegt. Es soll dadurch ein Bewusstsein für die verschiedenen Aspekte des Wasserkreislaufes – von der Verfügbarmachung, Aufbereitung und Verteilung bis hin zur Bereitstellung der Infrastruktur und Analyse dieses kostbaren Gutes – geschaffen werden.
Daher verteilten die Stadtwerke Leoben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leobener Innenstadtgeschäfte sowie an die Pendlerinnen und Pendler am Leobener Hauptbahnhof Wasserflaschen und Infobroschüren über den Weltwassertag. Auch Bürgermeister Kurt Wallner hält fest: "Wir Leobenerinnen und Leobener haben das Glück, dass wir reinstes Quell- und Grundwasser, ohne jegliche Zusätze genießen können. Exakt so, wie es die Natur in ihrer ursprünglichen Form hervorbringt. Wir alle, vor allem unsere nächsten Generationen, können von dieser Wasserqualität nur dann profitieren, wenn wir mit dieser wertvollen Ressource sehr behutsam umgehen!".

Wasserversorung am Veitsberg

Erfreuliches kann Stadtwerke Direktor DI Ronald Schindler zum Projekt „Sicherung der Wasserversorgung am Veitsberg“ berichten. Das im Vorjahr gestartete Bauprojekt einer Druckerhöhungsanlage konnte bereits weitgehend realisiert werden und die Anlage kann voraussichtlich mit Sommer 2016 in Betrieb gehen. Somit wird die Wasserproblematik am Veitsberg schon in wenigen Monaten endgültig der Vergangenheit angehören. „Wasser aus dem Wasserhahn ist gesund und umweltfreundlich zugleich. Es kommt frisch gekühlt aus der Leitung direkt zu den Leobener Haushalten. Herstellung, Reinigung und Recycling von Getränkeverpackungen entfallen. Genau wie der Transport in Läden und Haushalte sowie das Kühlhalten im Kühlschrank. Das schont die natürlichen Ressourcen, spart Energie und vermindert den CO2-Ausstoß“, erklärt Stadtwerke-Direktor Ronald Schindler.

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