Eisenerzer Tage der Industriekultur
Die Kontaktaufnahme mit dem Wassermann ist geglückt
- Helga Chibidziura, Claudia Czimek, Birgit Schwammberger und Eva-Maria Vorwagner (v.l.) vom "Institut für erweiterbare Kommunikation" wagten eine erneute Kontaktaufnahme mit dem Wassermann.
- Foto: Verein Steirische Eisenstraße
- hochgeladen von Sarah Konrad
Vergangenes Wochenende fand am Wassermannloch nahe Eisenerz eine Kontaktaufnahme mit dem sagenumwobenen Wasserwesen statt. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für die Eisenerzer Tage der Industriekultur.
EISENERZ. Das mystische Wassermannloch bei Eisenerz war am vergangenen Samstag, 21. August, als „Rostfest-Satellit“ Aufführungsort einer ungewöhnlichen Kunstperformance des Vereins Steirische Eisenstraße. Rund 100 Besucher kamen zur sogenannten „Schwarzen Lacke“, an der der Legende nach der Wassermann gefangen wurde, um einer erneuten Kontaktaufnahme beizuwohnen. Angelockt wurde das Wasserwesen diesmal mit üppigen Leckerbissen, die auf goldenen Platten und geschmiedeten Eisenringen kunstvoll angerichtet und im Ablauf der wassergefüllten Höhle platziert wurden.
Eine Zeremonie für das Wasserwesen
Doch nicht nur der Wassermann, sondern auch die Besucher durften sich an Wein, Käse, Braten und Früchten laben, sofern sie den Weg ins kalte Wasser nicht scheuten. Das „Institut für erweiterbare Kommunikation“, hinter dem sich das Künstlerkollektiv Claudia Czimek, Helga Chibidziura, Birgit Schwammberger-Kunst und Eva-Maria Vorwagner verbirgt, sorgte danach für eine Zeremonie, in der dem Wassermann für sein unschätzbares Wissen gedankt wurde. Zudem hatten die Besucher die Möglichkeit, Wünsche für die Zukunft der Region auf Keramikfliesen niederzuschreiben. Diese wurden im Wasserlauf ausgelegt.
Die „Wasserwesen Kontaktaufnahme“ war der Auftakt zu den Eisenerzer Tagen der Industriekultur, die im Rahmen des EU-Projekts YOUIND durchführt werden. Weitere Infos dazu gibt es hier: www.eisenstrasse.co.at/euprojekte/youind
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