Museen an der Eisenstraße
Museumshof Kammern: Kein altes „Graffl“, sondern lebendige Geschichte!

Rüdiger Böckel, Obmann des Vereines „Freunde des Museumshofes", mit Elfriede Sattler (li.) und Heidemarie Edlinger. | Foto: KK
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  • Rüdiger Böckel, Obmann des Vereines „Freunde des Museumshofes", mit Elfriede Sattler (li.) und Heidemarie Edlinger.
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Der Museumshof Kammern bietet viele Schätze, Erinnerungen und aktuell zwei Sonderausstellungen.

KAMMERN. Der Museumshof Kammern ist jener Ort, an dem zwei Dutzend (schwere) Geräte das landwirtschaftliche Leben der vergangenen 200 Jahre lebendig werden lassen. Und das eingebettet in eine Architektur, die viele Besucher staunen lässt.
Denn in Kammern ist etwas Einmaliges geschehen: Aus einer 135 Jahre alten Scheune wurde ein dreigeschoßiges Museumsjuwel, in dem Geräte ausgestellt sind, die eindrucksvoll das Leben im Kohle- und Bergbau sowie in der Landwirtschaft nacherzählen.
Der Museumshof Kammern legt damit Zeugnis über eine 200 Jahre alte landwirtschaftliche Historie ab. „Unser Gedanke war es, in unserer so schnelllebigen Zeit, einen Ruhepol zu schaffen, der uns von der Rasanz der Jetztzeit wieder mehr zu gesunder Erinnerung führt“, erklärt Rüdiger Böckel, Obmann des Museumsvereins.

Atemberaubende Architektur

Das Museum besticht mit einer atemberaubenden Architektur aus Glas und Holz.
In diesem Konstrukt sind zahlreiche Großobjekte, etwa schwere Dreschmaschinen, verschiedene Sensen, Sicheln und Dreschflegel bis hin zu originalen Heu-, Milch- und Kohlekrippen eingebettet. Das Museum ist keine Ansammlung von altem „Graffl“, sondern zeigt die Entwicklungsschritte vom technischen „Damals“ zur heutigen modernen Lebensweise.
Komplettiert wird das Angebot des Museumshofes durch eine Ausstellung über 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. 400 Fossilien (Muscheln, Korallen, Haifischzähne u.v.m.) spiegeln die Entwicklung der Lebewesen wider. In Anbetracht der derzeitigen Situation aufgrund der Covid-19-Schutzmahmen ist das Museumsteam gezwungen, Termine und Veranstaltungen zu verschieben und neu zu planen.
Das Museum bleibt aber bis Ende November 2020 zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Spielzeug und alte Fotos

Zwei Sonderausstellungen sind derzeit zu sehen: "Kinderspielzeug seinerzeit", in der Herbert Graf Raritäten und Erinnerungsstücke präsentiert, die einst Kinderaugen zum Leuchten brachten.
Oberschulrat Alois Gamsjäger hat wiederum unter dem Motto "Erinnerungen aus Kammern" einen historischen Streifzug durch die Geschichte von Kammern gestaltet, ein Vortrag darüber soll am 18. Oktober 2020 stattfinden.
Der Termin für die Veranstaltung „Na Mahlzeit! So a Schmankerl" mit Chris Pichler (Schauspielerin, Sängerin, Sprecherin, Regisseurin, Autorin, bekannt aus TV Soko Donau, Soko Kitzbühel, Schnell ermittelt), geplant für Sonntag, 6. September 2020, kann voraussichtlich eingehalten werden.
Der Verein „Freunde des Museumshofes Kammern" hat darüber hinaus die Absicht, die Fotoausstellung „Fotogene Grasbewohner – Insekten unserer näheren Umgebung" von Ute Heubrandtner im September oder Oktober zu eröffnen.

Kontakt
Museen an der Eisenstraße
Museumshof Kammern
Marktplatz, 8773 Kammern
Öffnungszeiten:
Do - So: 10 bis 12 Uhr, 14 bis 17 Uhr.
Informationen unter Tel. 0664 / 505 19 31 oder Tel. 03844 / 8020-16
www.museumshof-kammern.at

Rüdiger Böckel, Obmann des Vereines „Freunde des Museumshofes", mit Elfriede Sattler (li.) und Heidemarie Edlinger. | Foto: KK
Herbert Graf hat altes Spielzeug gesammelt.  | Foto: KK
Historischer Streifzug mit Bildern aus Kammern. | Foto: KK
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