Gasthaus Spary
Nichts für Schickimickis

Klaus Lobnik kocht im Gasthaus Spary gerne "fischig".
  • Klaus Lobnik kocht im Gasthaus Spary gerne "fischig".
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

KAMMERN. Wer Schickimicki-Küche sucht, wird sie im Gasthaus Spary nicht finden, denn das Motto lautet hier "Einfach gut essen"! Die Wirtsleute – Küchenchef Klaus Lobnik und seine Gattin Sandra Schmid – servieren bodenständige Küche ausschließlich aus österreichischen Produkten mit regionalen Akzenten – und das seit Jahren auf Gault-Millau-Haubenniveau.
In den Spargelmonat Mai fiel unser Besuch, das Edelgemüse fand auf der Wochenkarte den entsprechenden Niederschlag. Spargelsalat mit hausgebeiztem Bio-Lachs (€ 11,40) war ein vielversprechender Auftakt, ebenso die Gänseleber (€ 15,90) – perfekt in Geschmack und Konsistenz. Fein abgeschmeckt erwies sich die Brennnesselrahmsuppe (€ 6,80), die sehr ansprechend in einem kleinen Porzellantöpfchen serviert wurde.

Eine gute Wahl

Als Hauptgericht wählten wir einen Tafelspitz mit Cremespinat, Kartoffelrösti und Apfelkren (€ 15,90). Das Fleisch – zwei schöne Scheiben – war von bester Qualität und mit dem für den Geschmack wichtigen Fettrand. Auch die Entscheidung für die Maibocknüsschen mit Krautfleckerln (€ 21,70) erwies sich als absolut richtig. Eine Portion mit den Fleckerln wurde nachgereicht, sehr aufmerksam auch die Nachfrage der Servicemitarbeiterin Christina nach einem zusätzlichen Kännchen Bratensaft, eine feine Rot- und Portweinreduktion mit Thymian und Wildfond. Die Weinempfehlung war perfekt: Ein Merlot von Markus Iro aus Gols, geprägt von dunklem Rubin und einem Duft nach Schwarzkirsche.

Zeit für Sie

Die Dessertvariation zum Schnäppchenpreis von 9.90 Euro reicht locker für zwei Personen und zeigt eindrucksvoll die süße Handschrift von Klaus Lobnik.
Die auf der Spary-Homepage aufgestellte Behauptung "Wir nehmen uns Zeit für Sie, Tag für Tag, damit Sie sich, lieber Gast, bei uns wohlzufühlen" können wir bestätigen, obwohl wir uns bei der Bestellung unseres Essens ein wenig gedrängt gefühlt haben.
Wir kommen wieder, denn es gilt noch vieles zu verkosten: etwa das Medaillon vom Stör oder das Eismeersaiblingsfilet!

Autor: "Gaub Millau"

Autor:

Wolfgang Gaube aus Leoben

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