"Göttin der Gewässer"
Seerosen schmücken jeden Teich

Sie zieren mit ihren Blüten die Wasseroberfläche.
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Zwischen Juni und September sieht man überall bunte Farbtupfer auf den Teichen. Die Seerosen schwimmen auf der Wasseroberfläche und zeigen ihre prächtigen Blüten. Es gibt viele Arten von ihnen, unterschiedliche Wuchsformen und sie haben einen sehr interessanten Lebenszyklus.

Unter Wasser

Das was man von den Seerosen sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, aus was diese schöne Pflanze insgesamt besteht. An der Wasseroberfläche zeigen sich die Blüten und die ledrigen, bis zu 30cm großen Blätter. Unter Wasser befinden sich auch Blätter die eingerollt sind und die Stiele die bis zu 3m lang werden können. Nach der Blütezeit „ertrinkt“ die Blüte und es reift eine beerenartige Kapselfrucht heran. Die Samen dieser Frucht schwimmen dann umher um einen Platz zum Keimen zu finden. So vermehren sich die Seerosen ständig weiter.

Die Weiße

Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) ist die in heimischen Teichen am häufigsten vorkommende Art. Der latainische Begriff „Nymphaea“ leitete sich davon ab, dass eine Nymphe aus Eifersucht auf Herakles gestorben sein soll und zur Seerose wurde. Sie trägt auch noch andere Namen wie etwa „Wasserlilie“, "Göttin der Gewässer" oder „Gottheit des Wassers“. Die Weiße Seerose steht unter Naturschutz und darf nicht ausgerissen werden. Wer sie im Teich haben will der kauft sich am besten die Samen.

Andere Arten

40 verschiedene Arten gibt es auf der ganzen Welt. Von der Zwerg Seerose über die Blaue Seerose die ursprünglich aus Ägypten stammt sind viele Arten vertreten. Exotischere Arten wie die Riesen Seerose erreichen Blüten mit einem Durchmesser von 30cm, es gibt sehr bunte Arten die mit ihrem leuchtenden Erscheinungsbild punkten und sogar Duft Seerosen aus den USA, die wie der Name schon sagt, extrem stark riechen.

Es gibt nicht viele Teichbesitzer, die sie nicht haben, so beliebt sind sie seit jeher. Und wer die Seerosen auf dem Wasser treiben sieht, der denkt vielleicht auch an das Märchen „Däumelinchen“ von Hans Christian Andersen, in dem ein kleines Mädchen auf einem Seerosenblatt gefangen war und dank der Fische die ihr halfen in die Freiheit schwamm.

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