14.06.2017, 13:32 Uhr

A faire Gschicht – EWH Pirsch in Proleb

Das Team von EWH Pirsch.
Proleb: Köllach | Haben Sie sich auch schon mal beim Einkaufen gefragt woher Produkte und Waren stammen? Sie haben eine Packung Kaffee in der Hand und möchten wissen, ob die Menschen die ihn erzeugt haben, auch gerecht entlohnt wurden? Bei EWH Pirsch in Proleb können Sie das. Jedes Produkt im Sortiment kann verfolgt werden. Das Herkunftsland, die Region bis hin zu den Menschen die sie hergestellt haben – es ist alles nachvollziehbar. Transparenz von der Erzeugung bis zur Ankunft im Geschäft und nicht zuletzt eine Beschäftigungsinitiative für Menschen in Entwicklungsregionen zu schaffen, darauf legt Karl Pirsch großen Wert. „Für eine Welt gemeinsam handeln.“ lautet sein Motto.

Ein Pionier geht seinen Weg

Seit nunmehr 30 Jahren begleitet Karl Pirsch der Fair Trade Gedanke. Man merkt, wenn er über das Thema fairen Handel spricht, dass er mit Leidenschaft an seine Vision und seine Firmenphilosophie glaubt. „Arbeitsplätze zu schaffen die gerecht entlohnt werden, damit Menschen ein besseres Leben haben ist mein Anliegen.“ sagt Pirsch. Damals fing alles mit Körben an. So hat er eine Exportgruppe für Korbwaren in Bangladesch aufgebaut wo er heute noch seine Körbe bezieht. Mittlerweile hat er auch in Bosnien und Serbien Produktionsstätten, mit Einbindung von Roma Familien, die Flechtprodukte aus Palmblättern und Seegras fertigen. Von Korbwaren, Filzerzeugnissen über Lebensmittel wie Schokolade, Trockenfrüchten bis hin zu vielen handgefertigten Produkten von hoher Qualität, natürlich im Sinne des fairen Handels, finden sich im Sortiment. Karl Pirsch reist viel und pflegt den persönlichen Kontakt zu seinen Handelspartnern in aller Welt. "Man muss den Menschen helfen einen gerechten Arbeitsmarkt in ihrem Land aufzubauen." so Pirsch der sich dafür voll und ganz einsetzt.

Familienunternehmen mit Auszeichnung

EWH Pirsch ist ein Familienunternehmen das von Stefan und Andrea Pirsch in der 2. Generation geführt wird. Darüber hinaus beschäftigen sie 12 Mitarbeiter und haben ihren Sitz in Köllach in Proleb. Desweiteren bestehen eigene Läden in Niklasdorf und Mariazell. Das Unternehmen zählt zu den Vorreitern in dieser Branche und das Herzblut und Engagement mit welchem sie dies tun ist bemerkenswert. 2006 wurden sie hierfür mit dem Trigos Preis für verantwortliche Unternehmen und 2009 mit dem österreichischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Fair macht eben mehr her!

Der Korb – eine Renaissance

In einer Zeit, wo sich das Umweltbewusstsein der Menschen gestärkt hat und auch der Gedanke zu Nachhaltigkeit hoch im Kurs steht, verwundert es nicht, dass es die Korbwaren sind, die gerade eine Renaissance erleben. Plastiksackerl landen zu oft nicht da wo sie hingehören. Meist könne sie auch nicht lang benutzt werden und sind für die Umwelt eine Katastrophe. Einen Weidekorb hingegen hat man lange und wird er wirklich einmal kaputt, dann kann man ihn sogar im hauseigenen Biomüll entsorgen. Besser und ökologischer geht’s nicht. Früher wurde von der Wäsche bis zum Holz für den Ofen alles in Körben transportiert. Dies wäre auch heutzutage wieder wünschenswert, würde es doch wesentlich dazu beitragen, das sich das Müllaufkommen verringert.

Produkte im eigenen Laden

Beliefert werden nicht nur Großkunden, Weltläden und Einzelhandelsketten. Natürlich gibt es auch eigene Eine-Welt-Läden. So kann man in Niklasdorf aber auch in Mariazell auf eine nachhaltige Shoppingtour gehen. Liebevoll eingerichtet präsentieren sich die Waren aus aller Welt. Schon beim Eintreten merkt man das es hier besondere Sachen gibt. Mein Tipp: probieren sie mal eine der vielen Schokoladenvariationen!

Näheres Informationen: EWH Pirsch
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Ernest Ganster aus Mürztal | 14.06.2017 | 17:34   Melden
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Sonja Hochfellner aus Leoben | 14.06.2017 | 18:15   Melden
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