05.09.2016, 11:01 Uhr

Vorsicht! Bitte langsam fahren

Bürgermeister Kurt Wallner mit Vertretern des Kinderparlaments und Jugend-und Familienstadträtin Birgit Sandler. (Foto: leopress)
Eine Aktion des Kinderparlamentes Leoben, die vor Schulbeginn wieder besonders sensibilisieren soll. Nicht nur Schulanfänger sind gefährdet.

LEOBEN. Nach den vielen positiven Rückmeldungen vom Vorjahr wird auch heuer wieder die Aktion „Vorsicht! Bitte langsam fahren“ durchgeführt. Die Aktion wurde vom Familienbüro und dem Kinderparlament ins Leben gerufen, da die Verkehrssicherheit ein wichtiges Anliegen der Kinder ist. Im September und Oktober werden erneut die von Kindern gestalteten Hohlraumplakate vor den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Leoben aufgestellt, um die Autofahrer anzuhalten, in diesen sensiblen Verkehrszonen ganz besonders Acht zu geben. Denn mit Schulbeginn beginnt für viele Kinder nicht nur das Lernen wieder, sondern auch die selbstständige Bewältigung des Schulweges.

Schulweg üben

Speziell die Erstklässler sind überhaupt das erste Mal alleine auf den Straßen unterwegs. Die Auswertung der Unfallstatistik ergibt jedoch Überraschendes. Nicht die Schulanfänger, mit denen der Schulweg meistens gut geübt wurde, sind am häufigsten von Unfällen betroffen, sondern die Elfjährigen. Experten raten dazu, den Schulweg mit allen Volksschulkindern und den Zehnjährigen, die ins Gymnasium oder in die Neue Mittelschule wechseln, gleichfalls zu üben.


Sicherheit im Straßenverkehr

Im Jahr 2015 wurden Österreichweit 2.387 Kinder zwischen Null und 14 Jahren Opfer eines Verkehrsunfalls, davon 288 in der Steiermark. „Jeder Unfall ist einer zu viel. Hier geht es um die Sicherheit unserer Kinder. Sie dürfen im Straßenverkehr nicht übersehen werden. Darauf sollen die Plakate, die die Kinder selbst gestaltet haben, deutlich hinweisen. Auch für die Mitglieder unseres Kinderparlaments, die die Aktion tatkräftig unterstützen, ist das Thema Sicherheit im Straßenverkehr immer wieder eine sehr wichtige Angelegenheit“, unterstreicht Bürgermeister Kurt Wallner seine Bitte an die Verkehrsteilnehmer zur besonderen Vorsicht jungen Verkehrsteilnehmern gegenüber.
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