Neue Ausstellung über unser Klima im Schloss Großsölk
- Vor allem die Kinder freuten sich über die Erlebnis- und Experimentierstationen zur Klimawandelanpassung.
- Foto: Klar! Zukunftsregion Ennstal/Prüggler
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
Klimagewinner! Klimaverlierer? – Nach der Corona-Pause wurde die neue Ausstellung im Schloss Großsölk feierlich eröffnet.
Das Naturparkhaus Schloss Großsölk ist um eine Attraktion reicher: Die Ausstellung „Klimagewinner! Klimaverlierer? Wie geht’s unseren Tieren und Pflanzen im Klimawandel?“ wurde gemeinsam mit dem Finanzierungspartner "Klar! Zukunftsregion Ennstal" neu gestaltet. Vor kurzem wurde sie vom Vizebürgermeister der Gemeinde Sölk, Karl Brandner, feierlich eröffnet. Zahlreiche Besucher, egal ob Klein oder Groß, freuten sich über ein gelungenes Fest, das nach der coronabedingten Pause endlich wieder möglich war.
Klimatische Veränderungen
Meldungen über den Klimawandel und seine Auswirkungen sind allgegenwärtig. Der Anstieg der Weltmeere, die Ausbreitungen der Wüsten, Bilder von auf Eisschollen gestrandeten Eisbären und vieles mehr sind die großen Themen. Aber welche konkreten Auswirkungen gibt es bei uns in der Region? Wie wirken sich das wärmere Wetter, die späteren Schneefälle, die höheren durchschnittlichen Jahrestemperaturen auf unsere Wälder, die Almen, die Berge oder unsere Hausgärten aus? „Die Auswirkungen des Klimawandels sind bei uns im Ennstal nicht nur durch die zunehmenden Unwetter- und Katastrophenereignisse zu spüren, sondern wirken sich schon längst auch immens auf die Tier- und Pflanzenwelt aus“, so Natalie Prüggler von der "Klar! Zukunftsregion Ennstal".
Früher war alles später
Der vergleichsmäßig kühle Frühling sei nur ein Ausreißer gewesen, "da auch großflächige, kühle Luftmassen aus dem Norden klimabedingt weniger in Bewegung sind und daher länger über einer Region hängen bleiben. Im Jahresvergleich steigen die Temperaturen jedoch nach wie vor eindeutig an", informiert Prüggler.
Nun wurden gemeinsam mit dem Team des Naturpark Sölktäler unter fachlicher Leitung von Geschäftsführerin und Wildbiologin Veronika Grünschachner-Berger die lokalen Folgen des Klimawandels im Rahmen der neuen Ausstellung für Groß und Klein anschaulich gestaltet.
Die vielen alten Präparate und Ausstellungsstücke waren in die Jahre gekommen. Nun wurden sie teilweise renoviert und mit anderen Inhalten neu in Szene gesetzt. Zusätzlich gibt es neue spannende Erlebnisstationen rund um die Themen Anpassungsfähigkeiten und -möglichkeiten für Tiere und Pflanzen.
Mit einem Quiz, bei dem die Besucher ihr Wissen selbst auf die Probe stellen können, und Stationen zum Anfassen wurde auch für Kinder ein attraktives Programm geschaffen.
Öffnungszeiten des Schlosses über den Sommer:
Mittwoch, Freitag und Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Jesuitengarten ist ganztägig zu besichtigen. Weitere Infos unter: www.soelktaeler.com/naturparkhaus
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