Kampf um die Kinderkrippe

Der Treglwanger Gemeinderat diskutiert über die Nachnutzung des zukünftig leerstehenden Volkschulgebäudes.
2Bilder
  • Der Treglwanger Gemeinderat diskutiert über die Nachnutzung des zukünftig leerstehenden Volkschulgebäudes.
  • hochgeladen von Stefan Wieser

Wenn die Gemeinde Treglwang im Jänner 2015 mit der Nachbargemeinde Gaishorn am See fusioniert, werden im Ortsgebiet einige Gebäude leerstehen. Dies möchte der Gemeinderat verhindern und versucht eine passende Nachnutzung zu finden. Vor allem geht es um die Volksschule in Treglwang, die mit der Fusion aufgelöst und mit der neuen Volksschule in Gaishorn zusammengelegt wird.

Plan A: Kindergarten
Der eigentliche Plan der Treglwanger wäre gewesen, einen gemeinsamen Kindergarten im Ortsgebiet weiter zu führen. Dagegen kam, wie zu erwarten, Protest der Gaishorner. Weder der Gemeinderat, die Eltern noch das Kindergartenpersonal wollen den Kindergarten in Gaishorn aufgeben.

Plan B: Kinderkrippe
Aus diesem Grund wurde angedacht im Volksschulgebäude eine Kinderkrippe für 0- bis 3-Jährige zu errichten. Anfangs schien es auch Interesse seitens der Bevölkerung zu geben und es gab zehn unverbindliche Anfragen von Eltern. Allerdings sind nur drei davon verbindlich. Ein weiteres Problem ist die Finanzierung der Krippe. Bürgermeister Grössing schätzt die Kosten des Umbaus mit rund 150.000 Euro ein. Nach Abzug der Förderung würde für die Gemeinden noch immer 90.000 Euro übrig bleiben. Und die Gaishorner zeigen kein großes Interesse sich an dem Umbau zu beteiligen. Für die kleine Gemeinde ist es allerdings schwierig die Kos-ten für den Umbau alleine zu stemmen. Aus diesem Grund wird der Umbau vorerst auf Eis gelegt. Bürgermeister Grössing betont allerdings, dass für ihn das Projekt keinesfalls damit gestorben sei. Es wird weiterhin alles versucht, um den Umbau zu finanzieren. Er will weiterhin mit Gaishorn, aber auch anderen Nachbargemeinden in Verhandlung bleiben.

LEADER-Region
Im Zuge der Gemeinderatssitzung wurde außerdem beschlossen, dass Treglwang Mitglied der LEADER-Region Steirische Eisenstraße bleibt. Man hofft in der kommenden Periode des Programmes für ländliche Entwicklung, einige Projekte nach Treglwang zu bekommen.

Der Treglwanger Gemeinderat diskutiert über die Nachnutzung des zukünftig leerstehenden Volkschulgebäudes.
Autor:

Stefan Wieser aus Liezen

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen