Der Hände Werk
Webermarkt und Krapfenkirtag
- Großer Andrang beim Webermarkt
- Foto: Veronika Frank
- hochgeladen von Veronika Frank
In Lunz am See stand an diesem Wochenende das Handwerk im Mittelpunkt. Dabei wurde sichtbar, wie viel Können, Kreativität und Tradition in den Menschen steckt – in der Textilkunst ebenso wie in der kulinarischen Vielfalt.
LUNZ. Der 28. Lunzer Webermarkt rückte das traditionelle Handwerk des Webens ins Rampenlicht. Besucherinnen und Besucher tauchten ein in die Welt von Fäden, Mustern und Stoffen, beobachteten Handweberinnen bei der Arbeit und spürten, wie viel Geduld und Geschick in jedem Stück steckt.
Tradition, Technik und textile Kunst
Ein besonderer Höhepunkt war die Präsentation der Webschule Imst, die den „Gebundenen Rosengang“ vorstellte – eine alte Webtechnik aus dem Norden Europas. Die farbenfrohen Muster, inspiriert von folkloristischen Motiven bis hin zu modernen, abstrakten Designs, sorgten für Staunen und zeigten, wie zeitlos Handwerk sein kann.
Nur wenige Schritte entfernt bot das Handarbeitsmuseum im Amonhaus mit der Sonderausstellung „Kreuzsticharbeiten und ihre Geschichten“ weitere Einblicke in die Vielfalt traditioneller Handarbeit.
Krapfenkirtag
Am Sonntag füllte sich das Pfarrheim mit Duft, Vorfreude und vielen geduldigen Einkäufern, denn die Lunzer Bäuerinnen luden zum beliebten Krapfenkirtag. Ab 10 Uhr wurden frisch gebackene Köstlichkeiten angeboten – über 60 Sorten. Die Auswahl reichte von klassischen Bauernkrapfen über Punsch , Apfel und Zitronenkrapferl bis hin zu pikanten Brandteigkrapferln und Pizzarädern, begleitet von Volksmusik und Kirtagstimmung.
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