Trotz Corona-Krise: Stromversorgung ist sichergestellt

Wartungsarbeiten werden nach wie vor wie geplant durchgeführt. Der E-Werk-Netztrupp ist trotz Corona-Krise durchgehend (24 Stunden, sieben Tage die Woche) verfügbar.
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  • Foto: Martin Huber
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

Laut Ernst Trummer, E-Werk Gröbming, ist die Stromversorgung in der Region sichergestellt.

Hotels, Lokale und zahlreiche Geschäfte stehen still, wer kann, arbeitet von zuhause aus. Durch diesen Umstand hat sich der Stromverbrauch grundlegend geändert – in den Betrieben herrscht gähnende Leere, das Home-Office braucht zusätzliche Kapazitäten. Doch sind die Auswirkungen tatsächlich spürbar oder einfach anders verteilt? Ernst Trummer, Geschäftsführer E-Werk Gröbming, gibt die Antwort. "Da in unserem 600 Kilometer umfassenden Netzgebiet in zwölf Ortschaften des Ennstales keine Industriebetriebe angesiedelt sind, sind die Auswirkungen derzeit überschaubar. Wenn die Corona-Krise jedoch wie prognostiziert andauert, fallen die Tourismusbetriebe zu Saisonzeiten aus und das wirkt sich mittelfristig negativ auf die Netzlast, sprich den Verbrauch, aus."

Maßnahmen getroffen

Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, wurden entsprechende Vorkehrungen getroffen. "Die Partien wurden soweit wie möglich verkleinert. Der Kraftwerksdienst, welcher bei uns 13 Kraftwerke wartet, trachtet danach, so wenig wie möglich mit anderen Bereichen des Unternehmens in Kontakt zu kommen", berichtet Trummer. Darüber hinaus ist die zentrale Leitwarte – dort, wo das gesamte Netz und alle Kraftwerke zusammenlaufen – vollkommen digitalisiert. Damit ist man nicht unbedingt ortsgebunden.
Laut dem E-Werk-Geschäftsführer bestehe auch keine Gefahr eines Blackouts, falls alle gleichzeitig mit dem Internet verbunden sind. "Die Energiewirtschaft ist verpflichtet, für so eine Krise entsprechende Vorkehrungen zu treffen und das Netz ist stabil. Unser Netztrupp ist trotz Corona-Krise nach wie vor durchgehend 24 Stunden, sieben Tage die Woche, verfügbar."

Keine neue Situation

Einen Corona-Plan konnte natürlich niemand in der Schublade haben. Trotzdem sind Krisensituationen nichts Neues: "Wir sind im professionellen Umgang mit Ausnahmesituationen durchaus vertraut, man denke an die Unwetterkatastrophe im Sölktal, wo innerhalb weniger Stunden drei neue Kraftwerke zerstört wurden und ein regionaler Blackout dennoch abgewendet werden konnte. Ich denke, wir haben die Lage gut im Griff", fasst es Trummer abschließend zusammen.

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