11.10.2014, 00:30 Uhr

Gleiches Einkommen für gleichwertige Arbeit

Der ÖGB fordert ein Mindesteinkommen von 1.500 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung für Frauen. (Foto: ÖGB)

SPÖ und ÖGB fordern im Zuge des Equal Pay Day das Schließen der Einkommensschere.

Der Equal Pay Day ist jener Tag, ab dem Frauen – statistisch gesehen – bis zum Jahresende „gratis“ arbeiten, während Männer für ihre Arbeit weiter bezahlt werden. Dieser fand heuer am 7. Oktober statt. Hierzu machten, wie bereits die vergangenen Jahre schon, die SPÖ-Regionalfrauen mit einer Straßenaktion aufmerksam. „Frauen haben ein Recht auf ein Einkommen, von dem sie auch leben können“, so Bundesrätin Johanna Köberl. Auch der ÖGB fordert gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. „Wir werden weiter sensibilisieren und uns in jeder Verhandlung hartnäckig um Verbesserungen bemühen. Denn Einkommensgerechtigkeit ist erst erreicht, wenn der Equal Pay Day am 31. Dezember gefeiert werden kann“, erklärt Mario Lindner, ÖGB-Regionalsekretär. Der Trend gehe bereits in die richtige Richtung, dies geschehe jedoch viel zu langsam, so Lindner abschließend.
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