06.11.2016, 18:50 Uhr

Der Alpenpokal geht in die nächste Runde

Neun Mannschaften stellen sich der Herausforderung. (Foto: Peter Burgschweiger)

In Bad Mitterndorf finden die Vorausscheidungen für das größte Eisstock-Turnier Europas statt.

Rund 500.000 Freizeit-Eisstockschützen gibt es in der Alpenrepublik. 111.000 aktive Vereinsmitglieder in über 1.700 Vereinen zeugen davon, wie beliebt diese Sportart in Österreich ist. Wer nun aber das beste Eisstock-Team ist, das möchten die Zeitungen der Regionalmedien Austria gemeinsam mit dem österreichischen Privatsender ServusTV und Adeg herausfinden.

Wer ist der Beste?

Beim größten Eisstockturnier Europas in Weissensee in Kärnten, zu dem Veranstalter ServusTV bereits zum zweiten Mal lädt, wird das beste österreichische Eisstockteam ermittelt. Dieses kämpft in weiterer Folge in einem alles entscheidenden abschließendem Länderkampf gegen ein Team aus Deutschland, Italien oder der Schweiz um den Servus Alpenpokal. Das Finale wird von ServusTV live im Fernsehen übertragen.

60 Turniere

In 60 Qualifikationsturnieren spielen die Teams österreichweit erst um den Einzug in die Bezirks-Runde, danach um einen Startplatz in der Landes-Ausscheidung. Kommenden Samstag findet die Vorausscheidung für den Bezirk Liezen in der Stocksporthalle ESV Bad Mitterndorf statt. Der Herausforderung stellen sich die Eisstock-Teams aus Trieben, Admont, Trautenfels, Kleinsölk, Ramsau, Bad Mitterndorf, Mitterberg, Öblarn und Assach.
Bereits im Vorjahr wurden die Vorausscheidungen in Bad Mitterndorf ausgetragen. „Mit acht Bahnen haben wir die größte Halle im Bezirk und sind zudem zentral gelegen“, erklärt Obmann Werner Schwaiger.

200 steirische Teams

Leicht wird es nicht werden, weiß der passionierte Eisstock-Schütze, schließlich nehmen alleine in der Steiermark rund 200 Mannschaften an der Vorausscheidung teil. Davon darf nur ein Team gemeinsam mit den acht anderen Bundesländer-Siegern beim Final-Turnier antreten. Als Vorteil sieht Schwaiger, dass in diesem Jahr alle Bezirks- und Landesmeisterschaften auf Asphalt ausgetragen werden und erst das Finale am Eis gespielt wird. „Voriges Jahr waren wir da klar im Nachteil, da wir alle Spiele auf Asphalt absolviert haben, andere Mannschaften aber bereits in Eis-Hallen gespielt haben. Es macht nämlich einen großen Unterschied ob man auf Asphalt oder Eis spielt“, erklärt Schwaiger.

Jeder darf mitmachen

Die Teilnahme am Servus Alpenpokal-Eisstockturnier ist kostenlos. Vom Profi bis zum Amateur dürfen alle mitmachen – die einzige Bedingung lautet, dass alle Team-Mitglieder aus dem gleichen Bezirk kommen müssen. Sollte man keinen eigenen olympischen Eisstock besitzen kann man das am Turnierort bereitgestellte Material verwenden.

500.000 Fernsehzuseher

Im Vorjahr lieferten sich Burgenland und Deutschland ein packendes Duell vor rund 5.000 Besuchern und 500.000 Fernsehzusehern. Am Ende gewann Deutschland. Wer von den erwarteten 2.000 Finalisten und nach den rund 8.000 geschossenen Eisstöcken den Alpenpokal mit in sein Land nehmen darf, wird sich Anfang des nächsten Jahres herausstellen.
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