21.03.2017, 08:00 Uhr

Regionalmanagement stellt neue Projekte vor

Armin Forstner, Mario Brandmüller und Mario Lindner (v. l.) zogen Bilanz und präsentierten neue Projekte. (Foto: RML)

Das Regionalmanagement Liezen zog Bilanz und präsentierte neu entwickelte Projekte.

Vor knapp zwei Jahren haben Mario Lindner und sein Stellvertreter Armin Forstner den Vorsitz des Regionalmanagements Bezirk Liezen (RML) übernommen. Im Zuge der letzten Regionalvorstandssitzung zogen sie Bilanz, sprachen über umgesetzte Projekte und jene, die gerade in den Startlöchern stehen.
Das Schaffen von individuellen Verkehrslösungen ist wohl eine der größten Herausforderung in der Entwicklung des Bezirks. Manche Teilgebiete sind nicht ausreichend an den öffentlichen Verkehr angebunden. Abwanderung und verminderte Lebensqualität sind die daraus resultierende Folge. Um die Flexibilität im Bezirk zu verbessern, hat das RML das Leitprojekt „Mobilität im ländlichen Raum“ initiiert, wodurch nachhaltige Lösungen für die Region geschaffen werden.
Der Startschuss fällt in wenigen Tagen. Zuerst werden das Mobilitätsangebot sowie die Bedürfnisse der Bevölkerung analysiert. In einem nächsten Schritt sollen Verkehrsexperten ein bedarfsorientiertes Konzept für den Bezirk erstellen. Das Vorhaben umfasst neben neuen Angeboten im Personentransport auch den Ausbau des bereits bestehenden Netzes.

Zusätzliche Arbeitsplätze

Der steiermarkweit erste Arbeitgeberzusammenschluss, kurz AGZ, wurde im Bezirk Liezen gegründet. Das französische Vorzeigemodell macht es Arbeitgebern möglich, sich Mitarbeiter zu teilen, die sie alleine nicht ganzjährig oder in Vollzeit auslasten können. „Der AGZ bietet Betrieben die optimale Möglichkeit, ihren steigenden Bedarf an Arbeitskräften – vor allem zu Spitzenzeiten oder bei Auftragsschwankungen – abzudecken. Es ist ein Selbsthilfeinstrument, das auch kleinen Unternehmen die Bindung von Fachkräften und ein professionelles Personalmanagement ermöglicht“, betont Mario Lindner, Vorsitzender des RML.

16 Unternehmen

Der dabei entstehende Vorteil liegt nicht nur bei den Betrieben, ist sich Armin Forstner sicher: „Es entstehen sozialversicherungsrechtlich abgesicherte Arbeitsplätze, wovon sowohl der Arbeitsmarkt als auch die Wirtschaftsstandorte in der Region profitieren. Durch geteilte Arbeit können neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden.“ Der Arbeitgeberzusammenschluss bietet zudem auch einen Ausweg aus atypischen Dienstverhältnissen. Teilzeitbeschäftigte können in Vollzeitbeschäftigung kommen und Betriebe, die keine 40-Stunden-Kräfte brauchen, können sich Arbeitskräfte teilen.

16 Unternehmen aus dem Bezirk haben sich an der Gründung des AGZ beteiligt – in den nächsten Jahren soll die Anzahl der Mitglieder noch weiter erhöht werden. Denn zehn Vollzeitplätze, die zum Start generiert werden konnten, sollen erst der Anfang gewesen sein.
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