A10 - Sicherheitstraining
Tunnelübung am 11. Oktober: Sperren im Katschbergtunnel

Die Einsatzorganisationen üben am 11. Oktober im Katschbergtunnel. (Symbolbild) | Foto: meinbezirk.at/lungau
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  • Die Einsatzorganisationen üben am 11. Oktober im Katschbergtunnel. (Symbolbild)
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Am 11. Oktober 2025 findet im Katschbergtunnel eine groß angelegte Übung statt. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen an diesem Tag abends mit Sperren und Umleitungen rechnen.

ST. MICHAEL IM LUNGAU, RENNWEG AM KATSCHBERG. Am Samstag, dem 11. Oktober 2025, wird im Katschbergtunnel eine routinemäßige Sicherheitsübung durchgeführt. Beide Tunnelröhren sind zwischen 17:00 Uhr und 24:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr über die B99 Katschbergstraße umgeleitet.

Szenario: Busunfall mit Folgekarambolage

Das diesjährige Übungsszenario legt den Schwerpunkt auf das Rote Kreuz: Geprobt wird die Bewältigung eines Busunfalls mit vielen Verletzten sowie weiterer Auffahrunfälle. Die Feuerwehr stellt den Brandschutz sicher, unterstützt die Menschenrettung und sorgt für Absperrung. Für die Übung wird ein schwerer Unfall nachgestellt: Ein Reisebus prallt in eine Tunnelwand, es kommt zu einer Karambolage mit zahlreichen Verletzten. Feuerwehr, Rotes Kreuz und Autobahnpolizei übernehmen Rettung, Brandschutz und Absicherung. Das Übungsszenario setzt den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz.

Ein Reisebus kracht im Katschbergtunnel in die Tunnelwand einer Pannenbucht und verursacht eine Karambolage mit zahlreichen Verletzten. Das ist die Annahme einer Großübung am 11.10.2025, an der Einsatzkräfte aus Salzburg und Kärnten teilnehmen. Im Bild v.l.: Autobahnmeister Bernd Essl, Bezirkskatastrophenreferent Christoph Wiedl, Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, Günter Grabendorfer (Rotes Kreuz), Richard Gappmaier (Autobahnpolizei) und Peter Schreilechner (Feuerwehr).  | Foto:  Land Salzburg/Franz Neumayr
  • Ein Reisebus kracht im Katschbergtunnel in die Tunnelwand einer Pannenbucht und verursacht eine Karambolage mit zahlreichen Verletzten. Das ist die Annahme einer Großübung am 11.10.2025, an der Einsatzkräfte aus Salzburg und Kärnten teilnehmen. Im Bild v.l.: Autobahnmeister Bernd Essl, Bezirkskatastrophenreferent Christoph Wiedl, Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, Günter Grabendorfer (Rotes Kreuz), Richard Gappmaier (Autobahnpolizei) und Peter Schreilechner (Feuerwehr).
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Zusammenarbeit über Landesgrenzen

Die Übung wird gemeinsam von Einsatzkräften aus Salzburg und Kärnten durchgeführt. Auch die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg ist stark eingebunden und bildet in der ASFINAG-Überwachungszentrale in St. Michael die Gesamteinsatzleitung.

„Solche Übungen sind essenziell, um die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu stärken, insbesondere in Hinblick auf die bevorstehenden Bauarbeiten bei der Mautstelle St. Michael als auch auf die Generalsanierung des Tauern- und Katschbergtunnels von 2027 bis 2033“,

so die Lungauer Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser.

Im Bild v.l.: Peter Schreilechner (Feuerwehr), Günter Grabendorfer (Rotes Kreuz), Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, Autobahnmeister Bernd Essl, Richard Gappmaier (Autobahnpolizei) und Bezirkskatastrophenreferent Christoph Wiedl. | Foto:  Land Salzburg/Franz Neumayr
  • Im Bild v.l.: Peter Schreilechner (Feuerwehr), Günter Grabendorfer (Rotes Kreuz), Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, Autobahnmeister Bernd Essl, Richard Gappmaier (Autobahnpolizei) und Bezirkskatastrophenreferent Christoph Wiedl.
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Komplexe Abläufe und viele Beteiligte

Alle vier Jahre ist eine Großübung im Katschbergtunnel vorgeschrieben. Dieses Jahr nehmen rund 300 Personen teil, davon etwa 180 von Rotem Kreuz, Feuerwehr und Autobahnpolizei. Auch Fahrzeuge wie ein Elektro-Lastwagen, mehrere Unfallautos und weitere sind Teil des Szenarios.

Bedeutung für die Region

Der Lungauer Katastrophenschutzreferent Christoph Wiedl verweist auf einen Sonderalarmplan für die Scheitelstrecke der A10, die mit Tauern- und Katschbergtunnel sowie zwei Galerien ein komplexes Gebiet darstellt.

Alle vier Jahre muss eine Übung sowohl im Tauern- als auch im Katschbergtunnel durchgeführt werden. Es ist sowohl ein sehr realistisches als auch ein komplexes Übungsszenario. Für die Scheitelstrecke der A10 gibt es aufgrund der beiden Tunnel und zwei Galerien einen Sonderalarmplan“,

erläutert der Lungauer Katastrophenschutzreferent Christoph Wiedl.

Archivbild - EInsatz im Katschbergtunnel | Foto: Rotes Kreuz Lungau

Hintergrund: Regelmäßige Tunnelübungen

Tunnelübungen sind verpflichtend und gesetzlich im Straßentunnel-Sicherheitsgesetz verankert. Sie sollen sicherstellen, dass Einsatzkräfte im Ernstfall optimal reagieren können. Szenarien wie Brände oder schwere Unfälle werden möglichst realitätsnah nachgestellt. Nach jeder Übung folgt eine Analyse, um Abläufe weiter zu verbessern.

Quelle: Land Salzburg, ASFINAG

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