Feuerwehr
Ein Leben lang im Dienst der Feuerwehr

Ehren-Brandoberinspektor Walter Buchmaier und Ehren-Brandoberinspektor Walter Baier, v.li.
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  • Ehren-Brandoberinspektor Walter Buchmaier und Ehren-Brandoberinspektor Walter Baier, v.li.

  • Foto: Veitschegger
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 Die FF Mürzzuschlag ehrte in der Wehrversammlung zwei ihrer am längsten dienenden Feuerwehrmänner.
Den Höhepunkt der letzten Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mürzzuschlag nahm die Beförderung verdienter Wehrkameraden und die Ehrung langjähriger Mitglieder ein. Walter Buchmaier, 87, gehört der Wehr seit 70 Jahren an und ist damit das älteste Feuerwehrmitglied. Der Ehren-Oberbrandinspektor trat mit 17 Jahren der Feuerwehr bei. "Meine Begeisterung und mein Einsatz waren groß, aber dass die Bindung an die Feuerwehr so lange dauern würde, damit habe ich damals sicher nicht gerechnet." Seine Tätigkeiten in der Wehr wurden wiederholt mit hohen Auszeichnungen gewürdigt. Wehrkommandant Schober: "Buchmaier hinterlässt uns als sein Vermächtnis ein wichtiges Zeitdokument in Form einer Feuerwehrchronik, wofür wir ihm aufrichtig danken."
Nicht so lange Wehrmitglied ist Walter Baier, 82, hat sich aber gleichfalls als Ehren-Oberbrand-inspektor mit 65 Jahren Wehrzugehörigkeit außergewöhnlich hohe Verdienste erworben. Beide Geehrten bekamen "Standing Ovations" von den Wehrmitgliedern und den Ehrengästen, unter ihnen Bgm. Karl Rudischer, LAbg. u. Vizebgm. Arnd Meißl, Bezirkshauptmann Bernhard Preiner, Abschnittskommandant Gerhard Assinger, Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. Johann Eder-Schützenhofer, RK-Rettungsrat Andreas Vas, Polizei-Bezirksinspektor Roland Kompöck und Alt-Bgm. Franz Steinhuber.

Bilanz des Vorjahres

Die Wehrkameraden der Mürzer Feuerwehr haben in ihren zahlreichen und selbstlosen Einsätzen im Vorjahr 15 Menschenleben und Sachwerte in Höhe von 1,2 Millionen Euro retten können.
Insgesamt wurde die Wehr laut Bilanz der jüngsten und 148. Wehrversammlung zu 348 Einsätzen gerufen. Die technischen Einsätze überwogen mit 321 gegenüber jenen von 27 Brandeinsätzen. Außerdem erfolgten 557 sonstige Tätigkeiten und 48 Übungseinsätze. Für die Bewältigung aller angefallenen Tätigkeiten standen 4.207 Florianis rund 20.800 Stunden im Einsatz.

Steigende Anforderungen

Wehrkommandant und Landesfeuerwehrrat Rudolf Schober dankte den Feuerwehrkameraden sowie den Sonderbeauftragten für ihre Bereitschaft, sich immer wieder den steigenden Anforderungen zu stellen. "Neben der Teilnahme an Schulungen und Kursen, unter anderem jenen in der Landesfeuerwehr- und Zivilschutzschule, nimmt der Aufgabenbereich der FF ständig zu", so Schober. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr von größeren Unwetterschäden verschont, dafür gab es bereits seit Jänner dieses Jahres schon 97 Einsätze. "Gefordert wurden wir", so Schober, "von Einsätzen im Bereich der S6-Tunnelkette und auf den Baustellen des Semmering-Basistunnels bei den Zwischenangriffen Fröschnitzgraben und Grautschenhof."
Besorgt und an die Adresse der Stadtgemeinde gerichtet, zeigte sich Wehrkommandant Schober über den baulichen Zustand des Rüsthauses und im Besonderen die beengte Raumsituation. Erfreulich hingegen war der Bericht der Jugendbeauftragten Daniela Berger: "Acht Burschen und vier Mädchen engagieren sich derzeit mit viel Eifer in der Wehrarbeit und legten mit Bravour den Wissenstest ab."

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