01.11.2016, 18:50 Uhr

Die S-Bahn kommt ins Mürztal

Ab 11. Dezember wird die S-Bahn Steiermark auf das Mur- und Mürztal ausgeweitet.

Verkehrslandesrat Anton Lang stellte im Kunsthaus Mürzzuschlag im Beisein von Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, den Abgeordneten zum Steirischen Landtag, Maria Fischer und Helga Ahrer, Sozialpartnern, Vertretern des Verkehrsverbundes und der ÖBB sowie Kommunalpolitikern und Meinungsbildnern das Erfolgskonzept der S-Bahn und die Erweiterungslinien S8 für das Murtal und S9 für das Mürztal vor.
Ziel der S-Bahn ist es, neue Kunden für den öffentlichen Verkehr zu gewinnen und einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. "Der Start der neuen S-Bahn-Linien stellt eine enorme Aufwertung des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortes Obersteiermark dar", sagte LH-Stv. Schickhofer und fügte hinzu: "Ich will schließlich, dass die Steirer in allen Regionen die bestmöglichen Verkehrsanbindungen vorfinden." Verkehrslandesrat Lang vermerkte, dass die Obersteiermark eines der größten Industriezentren Österreichs ist und aus diesem Grund der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs Priorität haben muss. Schickhofer als auch Lang untermauerten die konsequente Attraktivierung des Schienennahverkehrs und die Aufwertung der Strecke Bruck bis Unzmarkt zur S8 bzw. der Strecke Bruck bis Mürzzuschlag zur S9.

Im Stundentakt
Die S-Bahn Steiermark ist das wichtigste Personen-Nahverkehrsprojekt. Derzeit nutzen in der Steiermark rund 45.500 Passagiere pro Tag die S-Bahn. Die S9 Mürzzuschlag - Bruck fährt ab 11. Dezember von Montag bis Freitag im Stundentakt in beide Richtungen und wird in Bruck in den Taktknoten eingebunden. Zwischen Bruck und Mürzzuschlag ermöglichen zwei Kurspaare einen 20 bzw. 40 Minutentakt zwischen 14 und 19 Uhr.
Seitens des Steirischen Verkehrsverbundes unterstrich Geschäftsführer Alfred Hensle die Bedeutung der S-Bahn im steirischen Personennahverkehr. "Das gilt auch für den Verkehrsverbund, der seit 1997 auf die gesamte Steiermark ausgeweitet und mit einem einheitlichen Tarifsystem arbeitet. Die Vorteile sind transparente und preisgünstige Tarife (Zonen und Zeit bilden den Fahrpreis) und innerhalb der einzelnen Tarifzonen können alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden, auch wenn umgestiegen wird", so Hensle.
^Heinz Veitschegger
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