ADAC GT Masters
Nur sechs Punkte fehlen auf den Titel

Das Grasser Racing Team fuhr in den grünen Lamborghinis am Nürburgring lange Zeit vorne weg, am Ende reichte es nicht für den Titel.
  • Das Grasser Racing Team fuhr in den grünen Lamborghinis am Nürburgring lange Zeit vorne weg, am Ende reichte es nicht für den Titel.
  • Foto: GRT
  • hochgeladen von Julia Gerold

Das Grasser Racing Team schrammte haarscharf am Titel im ADAC GT Masters vorbei.

ST. MARGARETHEN. Auf der Nürburgring–Kurzanbindung kam es mit zwei Läufen zum ADAC GT Masters-Saisonfinale und rund um die Meisterschaft zu einem echten Herzschlagfinale. Bis zum Schluss mischte das GRT Grasser Racing Team aus St. Margarethen um den prestigeträchtigen Meisterschaftssieg mit.

Am Ende fehlten Teamchef Gottfried Grasser sowie seinen vier Lamborghini Huracán GT3-Fahrerpaarungen Rolf Ineichen/Franck Perera, David Ortmann/Clemens Schmid, Tim Zimmermann/Hugo Sasse und Mirko Bortolotti/Marco Mapelli nach Platz drei in der Meisterschaft nur sechs Punkte auf den Gesamtsieger Montaplast by Land Motorsport.

Achterbahnfahrt

Das finale Wochenende war für das GRT Grasser Racing Team eine weitere Achterbahnfahrt. Man ist nach dem Hockenheimring-Doppelsieg als Titelfavorit in der Teamwertung in die Eifel gereist. Extreme Wetterverhältnisse und zwei hart umkämpfte Rennen machten das Abschlusswochenende zu einer echten Zerreißprobe. Die Hoffnungen auf den Titel waren am ersten Renntag durch ein starkes Qualifying von Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti sehr hoch.

Im ersten Rennen wurde der Italiener schon am Start von einem Rivalen torpediert und unverschuldet aus dem Kampf um den Sieg gerissen. "Dieser Unfall hat unser Wochenende bestimmt. Die Mannschaft hätte sich den Titel in der Teamwertung wirklich verdient. Abgeschossen zu werden und dadurch diesen Erfolg zu verlieren, ist sehr schade. Die am Ende fehlenden sechs Punkte wären für Mirko und Marco am Samstag problemlos machbar gewesen“, bilanzierte Gottfried Grasser.

Starke Teamleistung

Im Sonntag-Rennen gab die Truppe aus der Steiermark noch einmal Vollgas und sorgte für eine starke Teamleistung. Werksfahrer Perera und Silberfahrer Ineichen sorgten mit Platz drei für das siebente ADAC GT Masters-Edelmetall 2021. Bortolotti rundete den heroischen Kraftakt im zweiten Rennen mit einer beeindruckenden Aufholjagd zu Platz vier ab. Das GRT Grasser Racing Team verkürzte durch seine letzte Offensive noch einmal den Punkterückstand, verpasste den Gesamtsieg am Ende aber um lächerliche sechs Punkte:

"Unter dem Strich sind wir mit unserer Saison im ADAC GT Masters wirklich zufrieden. Das gesamte Team hat in den letzten Rennen eine gigantische Leistung gezeigt. Wenn wir diese Form von Beginn an gehabt hätten, wäre alles drin gewesen", sagt der Teamchef, der den Siegern am Ende fair gratulierte. Für Grasser Racing blieben in der Einzelwertung noch zahlreiche Top-Ten-Ränge.

Bericht: Alfred Taucher

Mehr zur Motorsportserie ADAC GT Masters gibts hier.

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