Stadtwerke Judenburg
Millionen-Investition für sicheres Stromnetz
- Ein Team der Stadtwerke Judenburg vor dem neuen Transformator.
- Foto: MeinBezirk/Stefan Verderber
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Die Stadtwerke Judenburg haben zuletzt über 16 Millionen Euro in die Netz-Infrastruktur im Murtal investiert. Herzstück ist ein neuer Transformator im Umspannwerk Judenburg-West.
JUDENBURG. Mit einer "Operation am offenen Herzen" haben die Techniker der Stadtwerke Judenburg die Energieversorgung im Murtal auf völlig neue Beine gestellt. Im Umspannwerk Judenburg West läuft ab sofort ein neuer, leistungsfähiger Transformator, der die bis zu dreifache Leistung des bisherigen Umspanners aufbringt.
Mitten in Energiewende
"Wir befinden uns mitten in der Energiewende", sagt Stadtwerke-Vorstand Manfred Wehr. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Einspeiser explosionsartig angestiegen. Aktuell sind rund 1.600 an das Netz der Stadtwerke Judenburg angebunden, davon etwa 1.550 Photovoltaikanlagen.
"Diese Entwicklung ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende, stellt die Netze jedoch vor neue Herausforderungen und führt zu entsprechenden Belastungen."
Manfred Wehr, Vorstand der Stadtwerke Judenburg
- Das Umspannwerk Judenburg West ist Herzstück der Murtaler Energieversorgung.
- Foto: MeinBezirk/Stefan Verderber
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Investition in die Zukunft
Um die Versorgungssicherheit für Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen zu gewährleisten, sind deshalb gezielte Investitionen in die Infrastruktur notwendig. Mehr als 2,6 Millionen Euro wurden in den neuen Umspanner investiert, fast 14 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur wie neue, verbesserte Leitungen. Einziger Wermutstropfen an der Sache: Aus technischen Gründen war die Erneuerung der Hauptleitungstrasse noch nicht möglich. Die neuen Hochleistungsseile sind zu schwer für die bestehenden Masten. Eine neue Trasse soll ab 2030 gebaut werden.
Steigende Anforderungen
Gerade im Murtal seien die Anforderungen an die Netzinfrastruktur hoch. Geografische Gegebenheiten, hohe Distanzen zwischen Einspeisern und Verbrauchern sowie industrielle Abnehmer sorgen für Herausforderungen. Das Stromnetz soll dennoch den Verbrauch zuverlässig decken und den steigenden Anforderungen durch erneuerbare Energien gewachsen sein. Allein in den Bereichen Verkehr und Industrie soll der Energiebedarf bis 2040 weiter sprunghaft ansteigen: Das neue Stadtkraftwerk Judenburg sowie neue Photovoltaikanlagen in Judenburg-Nord und Obdach sollen künftig zur Deckung beitragen.
Das Herzstück ist das Umspannwerk Judenburg West, wo kürzlich ein neuer Transformator in Betrieb genommen wurde. Dieser ermöglicht die dreifache Leistung des bisherigen Umspanners.
Mehr Infos zu den unterstützenden Unternehmen:
Stadtwerke Judenburg
Regionalmanagement Murau-Murtal
HBT Energie
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