16.10.2014, 08:32 Uhr

Ein Projekt mit dem Weg als Ziel

Freiwillige Mitarbeiter haben den ersten Schritt in Richtung Fitnessparcours möglich gemacht. Foto: KK

Auf der Stolzalpe soll demnächst ein Fitnessparcours entstehen.

„Wir wollen nicht nur ein Krankenhaus sein, bei uns geht es darum, Gesundheitsförderung zu erleben“, so Richard Högler, Orthopäde am LKH Stolzalpe und Sportwissenschafter/Sportmanager, der gleichzeitig die Idee zum neuen Fitnessparcours geboren und formuliert hat. In Gesprächen mit Mitarbeitern und seinem Projektteam „Alpiner Fitness-parcours LKH Stolzalpe“ nahm das Grundkonzept auch rasch Gestalt an.
Im Mai präsentierte er der Anstaltsleitung seine Gedanken rund um das „Luftschloss“. Die fünf ausschlaggebenden Argumente waren die Stolzalpe als Zentrum für Bewegungsmedizin, das Erleben der Gesundheitsförderung, die Förderung der Gemeinschaft, die Stolzalpe als Sonnenheilstätte sowie die mögliche Kooperation mit anderen Institutionen.


Erste Hürde geschafft

Fünf Monate später wurde der erste Schritt bereits getan. 44 freiwillige Mitarbeiter, davon 26 aus der dritten Klasse der Gesundheitskrankenpflegeschule inklusive der neuen Direktorin Nadja Bischof, trafen sich kürzlich zur Besprechungsrunde am Gelände, auf dem der Parcours entstehen soll. Gemeinsam wurde geputzt und vermessen. „Nachdem es sich hier um eine Gesundheitsförderungsaktion handelt, war der erste kleine Schritt, die Mitarbeiter zu bewegen“, sagt Högler.
Wie der Fitnessparcours künftig aussehen soll, darauf gibt es noch keine konkrete Antwort. „Manchmal ist einfach der Weg das Ziel“, so Högler. „Gebaut wird das, was wir brauchen und wollen.“ Darauf Einfluss nehmen kann im Grunde jeder. Schulen, Vereine, Sportverbände und andere Institutionen sollen mit Projekten eingebunden werden. Derzeit wird einmal pro Woche im Wald gearbeitet, Interessierte dürfen sich jederzeit einbringen. Er spricht unter anderem von einer wünschenswerten Kooperation mit der Holzwelt Murau, da es einige Stationen aus Holz geben soll. „Von so einem Projekt reden viele“, meint Högler. Vielleicht sei diese Idee der notwendige Anstoß, um mitzuarbeiten. „Wir brauchen Institutionen, die unser Vorhaben unterstützen.“ Ansprechperson dafür ist Gerald Zwinger (Gesundheitszentrum, Tel. 03532/2424-2870).Die aktuellen Projektkosten werden derzeit noch vom LKH selbst finanziert.
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