13.09.2017, 19:53 Uhr

Machen sich alle falsche Hoffnungen?

Die Ausländerfeindlichkeit nimmt zu. Nicht nur in Österreich. Auch in anderen europäischen Staaten bereitet die massive Zuwanderung aus dem arabischen und afrikanischen Raum Sorgen. Die Politik hat bisher keine befriedigende Lösung für das Problem gefunden. Befeuert werden die Ängste der Bevölkerung durch Anschläge von muslimischen Terroristen und Gewalttaten, die von Zuwanderern verübt werden. Sie erweisen damit ihren integrationswilligen und bereits integrierten Landsleuten keinen guten Dienst. Diese geraten dadurch mehr und mehr unter Generalverdacht. Anstatt endlich die Außengrenzen ordentlich zu schützen und zu kontrollieren, wird auf europäischem Boden in Schutz-, Sicherheits- und weitere Integrationsmaßnahmen investiert. Das ist bestenfalls ein Placebo für die heimische Bevölkerung, die mehr und mehr am Erfolg solcher Integrationsversuche zweifelt. Als Beobachter dieser Entwicklung frage ich mich auch immer öfter, ob die Vorstellungen und Wünsche der Zuwanderer mit den bei uns geltenden Regeln und Gesetzen je kompatibel sein werden. Ich bin der Meinung, dass sich da beide Seiten falsche Hoffnungen machen.
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