Bewegungsrevoluzza
Sie sorgen für mehr Motivation in der Region
- Mehr Bewegung - das ist das Ziel der Bewegungsrevolution. Motivationskräfte sind die "Bewegungsrevoluzza".
- Foto: Galler
- hochgeladen von Anita Galler
In der gesamten Steiermark ist die Bewegungsrevolution voll im Gange und einige "Bewegungsrevoluzza" motivieren die Menschen in der Region zu mehr Bewegung. So auch Günther Sorko und Franz Perwein aus dem Murtal.
MURTAL/MURAU. Im Zuge der Bewegungsrevolution (mehr erfahren), der größten Bewegungsinitiative, die es in Österreich jemals gegeben hat, haben sich bereits einige Bewegungsrevoluzza gefunden. Jede und jeder kann mitmachen und als Bewegungsrevoluzza fungieren. Egal, ob junge Mama oder junger Papa, Student oder Studentin, Arbeiterinnen oder Arbeiter sowie Seniorinnen und Senioren. Das grundsätzliche Ziel: Menschen zu mehr Bewegung motivieren.
In der Region gibt es einige Bewegungsrevoluzza, die bekannteste ist Nici Schmidhofer. Aber auch Günther Sorko und Franz Perwein sorgen als Revoluzza für mehr Bewegung.
Ein Einzelkämpfer
"Ein Mensch, der sich gerne bewegt, regelmäßig Sport betreibt und Freude daran hat, anderen zu zeigen, dass es Sinn macht, seinen Körper entsprechend zu fordern", beschreibt Günther Sorko einen Bewegungsrevoluzza. Der Judenburger hat kein spezielles Projekt im Zuge der Revolution eingereicht, allerdings versucht er, die Leute, so gut es geht, mit kurzen Videos via Social Media zu erreichen und zum Sport zu motivieren.
"Mir ist es sehr wichtig, speziell Menschen in meiner Altersgruppe und jünger zu überzeugen, weil mit mehr Bewegung eine bessere Lebensqualität erreicht werden kann."
Günther Sorko, Bewegungsrevoluzza
Somit lautet seine Mission: Die Menschen zu motivieren und zu inspirieren. "Durch gesellschaftliche Veränderungen und unsere Art zu leben ist bei vielen die Bewegung, der Sport und allgemein die Gesundheit in den Hintergrund gerückt. Das muss sich ändern." Wer sich von Günther Sorko motivieren lassen will, kann zum Beispiel auf dessen Facebook-Profil vorbeischauen.
Bewegung als wichtige Säule
In der Liste der Revoluzza befindet sich auch Franz Perwein. "Ich habe im Rahmen der Revolution acht Bewegungsgruppen in Knittelfeld und vier in Judenburg eingereicht. Wir bieten Yoga, Line Dance, Pilates, Wirbelsäulengymnastik, Smovey, Tanzen und vieles mehr an. In Judenburg halten wir derzeit auch zwei kostenlose Kurse ,gesunder Rücken' über die ÖGK-Gesundheitskasse", berichtet der 64-Jährige. Er ist Obmann des Aktiv Clubs Knittelfeld und Judenburg. Der Verein setzt auf die Fünf-Säulen-Theorie von Sebastian Kneipp. Bewegung ist eine davon. "Unsere Zielgruppe sind Leute ab 40 Jahren und jene, die Wirbelsäulenbeschwerden haben. Aber auch jüngere können bei uns vorbeischauen", so Perwein.
- Bewegungsrevoluzza Franz Perwein.
- Foto: Privatfoto
- hochgeladen von Julia Gerold
Er selbst ist Staatlich geprüfter Konditionstrainer und Langlauf-Instruktor und war 30 Jahre lang Bundesheersportausbilder. Seine Empfehlung: "Mindestens 180 Minuten pro Woche gehen, laufen, Rad fahren, etc. im moderaten Pulsbereich und zwei Mal Kräftigungsübungen. Am einfachsten geht das mit dem eigenen Körpergewicht - zum Beispiel Pilates." Wer mehr wissen will, kann sich bei Perwein oder dem Verein melden.Wer sich mehr informieren will, kann sich gerne bei ihm oder dem Verein melden.
Mehr Infos zu den Bewegungsrevoluzza gibt es hier.
Das könnte dich auch interessieren:
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.