Online-Umfrage im ÖVP-Auftrag
ÖVP und FPÖ in Oberösterreich Kopf an Kopf
- Laut einer von 10. bis 16. September durchgeführten Online-Umfrage des Instituts Demox Research im Auftrag der ÖVP Oberösterreich wird die Landtagswahl im Herbst 2027 zu einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen ÖVP und FPÖ. Aber auch SPÖ und Grüne liegen beinahe gleichauf. Schwankungsbreite laut Studienautoren: 3,3 Prozentpunkte.
- Foto: Grafik von OÖVP/Demox Research
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Eine aktuelle Online-Umfrage zur Landtagswahl 2027 in Oberösterreich im Auftrag der ÖVP sieht die Partei ganz knapp vor dem aktuellen Regierungspartner FPÖ. SPÖ und Grüne sind klar dahinter ebenfalls fast gleichauf.
OBERÖSTERREICH. "Uns ist klar, dass uns die Nummer 1 niemand schenkt. Dafür müssen wir jeden Tag arbeiten und für die Menschen in Oberösterreich da sein", kommentiert ÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger, das Kopf an Kopf-Rennen mit der FPÖ laut Ergebnissen von Demo Research. Die Umfrage wurde von 10 bis 16. September durchgeführt und in Oberösterreich exklusiv MeinBezirk zur Verfügung gestellt:
- Sie sieht die ÖVP bei 31 bis 32 Prozent und damit deutlich unter dem Landtagswahlergebnis von 2021: 37,6 Prozent.
- Die FPÖ würde sehr stark zulegen – auf 30 bis 31 Prozent (2021: 19,8 Prozent).
- Die SPÖ käme in Oberösterreich laut der Online-Studie auf 16 bis 17 Prozent (2021: 18,6 %) und muss um Platz drei kämpfen, denn:
- Die Grünen erreichen in der Umfrage in ÖVP-Auftrag 14 bis 15 Prozent (2021: 12,3 %).
- Die KPÖ kommt in der Umfrage auf 1 bis 2 Prozent – 2021 waren es 0,8 Prozent.
- Weitere 1 bis 2 Prozent entfallen auf "Andere Parteien", darunter die MFG, die 2021 6,23 Prozent erreichte.
In der Landes-ÖVP hadert man mit der Performance der Bundespartei, die immer wieder zu Kritik von Landeshauptmann Thomas Stelzer geführt hat – auch im MeinBezirk-Interview: "Natürlich hätte ich lieber Rückenwind und nicht Gegenwind vom Bund", so Stelzer etwa in Bezug auf die lange Debatte rund um die Dürrehilfe für die Landwirtschaft. Dazu kamen die Diskussionen rund um den Wiener Wirtschaftskammer-Präsidenten Walter Ruck und das Gezerre um die Wehrpflicht-Verlängerung.
- Florian Hiegelsberger, Landesgeschäftsführer der ÖVP Oberösterreich: "„In Oberösterreich hat sich gezeigt: Es macht einen Unterschied, ob man arbeitet oder zu viel diskutiert."
- Foto: ÖVP
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Zuspitzung aufs Landeshauptmann-Duell
Angesichts dessen sieht Oberösterreichs ÖVP-Landesgeschäftsführer Hiegelsberger die aktuellen Umfrage-Ergebnisse als Bestätigung und Auftrag: "„In Oberösterreich hat sich gezeigt: Es macht einen Unterschied, ob man arbeitet oder zu viel diskutiert." Gerade in schwierigen Zeiten würden sich die Menschen klare Entscheidungen erwarten – "und Politiker, die Verantwortung übernehmen, vorangehen und ihre Arbeit machen."
Dafür stehe Landeshauptmann Thomas Stelzer. "Sein Ziel ist, dass Oberösterreich das wirtschaftliche Herz Österreichs bleibt, erste Adresse für Arbeitsplätze der Zukunft ist und dass Oberösterreich Heimat für Familien ist", so Hiegelsberger.
Diese Aussagen belegen, dass die ÖVP im knappen Duell mit der FPÖ auf den Landeshauptmann-Bonus setzt und die Wahl zum Duell zwischen Thomas Stelzer und FPÖ-Spitzenkandidat und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zuspitzt.
Zur Umfrage:
- Stichprobe 900 Personen,
- Schwankungsbreite der Ergebnisse: 3,3 Prozentpunkte
- Von den 900 Befragten gaben 768 eine konkrete Partei an, die sie wählen wollen.
- 31 wollten ungültig wählen.
- Sieben waren nicht wahlberechtigt,
- 94 gaben an, unentschlossen zu sein oder keine Angabe machen zu wollen.
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