Corona im Pinzgau
Impfungen in Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen vorerst abgeschlossen

Pinzgau: Rund 75 Prozent der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Krankenhäusern sowie in den Seniorenwohnheimen sowie deren Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich impfen.
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  • Pinzgau: Rund 75 Prozent der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Krankenhäusern sowie in den Seniorenwohnheimen sowie deren Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich impfen.
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An allen drei Tauernkliniken-Standorten sowie in den Seniorenwohnheimen im Pinzgau wurden alle Personen, die sich impfen lassen wollten, mittlerweile geimpft. Ursprünglich hätten zu diesem Zeitpunkt die Impfungen erst begonnen.

PINZGAU. "Ich bin total stolz darauf, dass alles so gut gegangen ist", sagt Rudolph Pointner, ärztlicher Direktor der Tauernkliniken, denn: "Mit dem heutigen Tag wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen, die sich impfen lassen wollten, geimpft; ebenso die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnheime." Das sind etwa 75 Prozent. Noch nicht geimpft wurden jene, die infiziert waren, krank oder aus sonstigen Gründen verhindert waren.

Haben/werden Sie sich impfen lassen?

Pointner: "Eine sehr positive Meldung"

Der ursprünglich bekanntgegebene Termin für den Impfstart war der 22. Jänner. Warum es dann doch früher möglich war? "Die Landesregierung, speziell der für das Gesundheitswesen zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und die Landessanitätsbehörde haben Druck gemacht, dass es schneller geht wie eigentlich vom Bund vorgesehen", erklärt Rudolph Pointner, "Dank dessen haben wir vorzeitig Impdosen bekommen." Bis zum heutigen Tag konnte allen oben genannten Personen die erste Dosis verabreicht werden, die zweite folgt genau drei Wochen nachher.

"Das bringt eine deutliche Entspannung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Seniorenwohnheimen und auch in den Krankenhäusern."
– Rudolph Pointner, ärztlicher Direktor

Risikogruppen, Ärzte und Pflegepersonal wurden bereits geimpft.
  • Risikogruppen, Ärzte und Pflegepersonal wurden bereits geimpft.
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Gesundheitsversorgung absichern

Als Erstes wurde das durch seine Nähe zu Covid-19-Infizierten besonders gefährdete Ärzte- und Pflegepersonal geimpft, um die regionale Gesundheitsversorgung in der Region maximal abzusichern.

"Von kritischem Schlüsselpersonal wurden auch engste Angehörige geimpft", informiert Rudolph Pointner. Das sei deshalb notwendig gewesen, weil eine Ansteckung dieser wenigen Personen möglichst verhindert werden müsse.

Übriggebliebene Dosen wurden verimpft

Mit den angeforderten Dosen kann man laut Rudolph Pointner meist mehr Menschen impfen als geplant, weil mehr 'rausgeht'. "Diese werden wir auf die Mitarbeiter des Roten Kreuzes und auf die Seniorenwohnheime aufteilen", informierte er bereits im Vorfeld.

Schlussendlich konnten dadurch auch erste gefährdete, ältere Personen geimpft werden. Zudem gebe es mittlerweile doch deutlich mehr Impfwillige als zu Beginn der Impfungen: "Am Anfang waren viele sehr skeptisch, das weicht sich jetzt etwas auf."

Zum Einsatz gelangen Impfdosen des Herstellers Biontech-Pfizer.
  • Zum Einsatz gelangen Impfdosen des Herstellers Biontech-Pfizer.
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Restrisiko bleibt bestehen

Impf-Skeptikern hält der Arzt übrigens Folgendes entgegen: "Wer sagt, dass man mit einer Impfung ein gewisses Risiko eingeht, hat recht. Man weiß nicht, was wann passiert, aber Komplikationen sind extrem unwahrscheinlich. Wenn Sie aber ohne Risiko leben möchten, müssen Sie sich zuhause ins Bett legen – und da wird Sie wahrscheinlich der Schlag treffen."

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