Venediger Rush 2019
Flexibilität von Organisatoren und Teilnehmern hat sich ausgezahlt!

Am Gipfel: Julian Eberhard, Hans-Peter Kreidl und Ole Zimmer. Auch die Bezirksblätter Salzburg sind Partner dieser Veranstaltung.
  • Am Gipfel: Julian Eberhard, Hans-Peter Kreidl und Ole Zimmer. Auch die Bezirksblätter Salzburg sind Partner dieser Veranstaltung.
  • Foto: Venediger Rush
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

Gemeinsam per Bike, zu Fuß und mit Tourenskiern von Grödig aus auf den "höchsten Salzburger"...

PINZGAU (cn). Der "Venediger Rush", der heuer in der 6. Auflage über die Bühne ging, musste früher als geplant stattfinden. Geschuldet war dies dem angesagten und auch eingetroffenen Wintereinbruch am vergangenen Wochenende.

Gemeinsamer Kraftakt

Veranstalter Hans-Peter Kreidl und seine Kooperationspartner sowie die Teilnehmer bewiesen in einem gemeinsamen Kraftakt große Flexibilität: Immerhin mussten nicht nur die teilnehmenden Sportler aus Deutschland, Österreich und Italien spontan ihre Anreise umplanen, sondern es galt auch, binnen kürzester Zeit Unterkünfte, Shuttle-Dienste und das Catering an den drei Verpflegungsstellen neu zu planen.

Ein fantastischer Gipfeltag

Dafür belohnt wurde die Truppe - 37 der ursprünglich gemeldeten 48 Starter waren dabei - mit einem fantastischen Gipfeltag auf dem 3.666 Meter hohen Großvenediger, an dem sie das Panorama mit Großglockner, Wildspitze, Drei Zinnen und Wildem Kaiser genießen konnten.

Durchschnittlich über 30 Stundenkilometer

Bezirksblätter-Leser wissen es bereits: Bei dieser Veranstaltung wird in Grödig bei Salzburg gestartet. Dann werden in zwei Tagen 140 Kilometer mit dem Rad, rund 800 Höhenmeter zu Fuß und schließlich rund 2.400 Höhenmeter auf Tourenskiern bewältigt. Auch wenn der "Rush" ausdrücklich kein Rennen ist, geben die Teilnehmer richtig Gas. Trotz starken Gegenwinds stand heuer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 30 Stundenkilometern auf den Tachometern.

Dabei: Biathlon-Ass Julian Eberhard

 
Mit dabei war auch Biathlet Julian Eberhard: Der Bronzemedaillengewinner der heurigen WM hatte den Event als lange Trainingseinheit mitgenommen: „Das war mal etwas ganz anderes als der Wettkampfbetrieb. Die Teilnehmer leiden gemeinsam und feiern am Ende gemeinsam, jeder freut sich über die Teamleistung."

Alle Infos zum Venediger RUSH unter www.venediger-rush.at/de


Nachfolgend noch die offizielle Presseinfo im Detail:

Der 6. Venediger RUSH von Grödig auf den Großvenediger ist im Ziel, und das früher, als geplant. In einem Kraftakt haben Veranstalter, Partner und Teilnehmer den Start um einen Tag vorverlegt, um dem schlechten Wetter zuvorzukommen. Belohnt wurden die Sportlerinnen und Sportler mit einem fantastischen Gipfeltag auf dem höchsten Salzburger.

Bemerkenswert...
140 wellige Kilometer mit dem Rad, dann rund 800 Höhenmeter zu Fuß und schließlich rund 2.400 Höhenmeter auf Tourenski bis zum 3.666 Meter hohen Gipfel des Großvenedigers – was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den zwei Tagen des 6. Venediger RUSH leisten, ist für sich schon bemerkenswert.

Start am 1. Mai
Heuer kam eine weitere Herausforderung dazu: Wegen des verheerenden Wetterberichts für den eigentlich geplanten Gipfeltag entschlossen sich die Veranstalter, den Start um einen Tag vorzuverlegen. Immerhin 37 der ursprünglich gemeldeten 48 Starter machten die Verschiebung mit und gingen am 1. Mai punkt sechs Uhr vor dem Hotel Untersberg in Grödig auf die Radstrecke.

Neue Planung
„Es ist ein Wahnsinn, was die Sportler und unsere Partner möglich gemacht haben“, sagt Veranstalter Hans-Peter Kreidl. „Dafür ein herzliches Dankeschön“. Immerhin mussten nicht nur die Teilnehmer aus ganz Deutschland und Österreich sowie aus Italien spontan ihre Anreise umplanen. In kürzester Zeit mussten auch Unterkünfte, Shuttle-Dienste und das aufwändige Catering an den drei Verpflegungsstellen neu planen.
Doch die Mühen haben sich gelohnt und der Venediger RUSH 2019 wird nicht nur wegen der Terminverschiebung ein Besonderer bleiben: Die Flexibilität der Sportlerinnen und Sportler wurde zwei Tage lang durch herrliches Frühlingswetter belohnt.

Kein Rennen
Um Punkt 6 Uhr fiel am 1. Mai der Startschuss. 37 Starterinnen und Starter gingen auf die 140 Kilometer lange Radstrecke von Grödig über Hallein und Schwarzach nach Kaprun. Hier wartete im Alpenhaus Kaprun die erste Streckenverpflegung, bevor es auf das letzte Teilstück durch den Oberpinzgau nach Neukirchen am Großvenediger ging. Und auch wenn der RUSH ausdrücklich kein Rennen ist – die Teilnehmer gaben richtig Gas. Trotz starken Gegenwind stand am Ende eine Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 30 Stundenkilometern auf dem Tacho.

Eigene Grenzen ausloten
In Neukirchen am Großvenediger wartete am Gasthof Siggen nicht nur die zweite üppige Verpflegungsstation des Tages, hier wechselten die Teilnehmer auch vom Rad auf die Laufschuhe. Vor allem aber ging es darum, bei Pasta und Kuchen neue Kräfte für den langen Aufstieg zu sammeln. „Der Venediger RUSH bedeutet für mich, dass man hier im Team seine eigenen Grenzen ausloten bzw. verschieben kann“, sagte Sissi Kramer, die sich ein Jahr vorbereitet hatte, um sich mit dem Venediger RUSH einen Traum zu erfüllen.

Gegenseitige Unterstützung
Und an die Grenzen gingen in der Folge fast alle Teilnehmer. Der Aufstieg zur 25558 Meter hohen Kürsinger Hütte war nach der Radstrecke ein echter Kraftakt. Hier zeigt sich aber auch die Besonderheit des Venediger RUSH: Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig, arbeiten gemeinsam am Erfolg und machen sich Mut. Denn neben der körperlichen Fitness verlangt der lange Weg vor allem auch mentale Stärke von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Rund 14 Stunden nach dem Start erreichten die letzten Teilnehmer das Tagesziel auf der Kürsinger Hütte.

Beeindruckendes Panorama
Der Gipfeltag des Venediger RUSH 2019 sollte die Sportlerinnen und Sportler dann endgültig für die Plackerei des Vortags entschädigen. Um 6:30 Uhr gaben die staatlich geprüften Berg- und Skiführer des Skitourenwinter.com das Signal zum Aufbruch. In den Sonnenaufgang hinein machte sich das Teilnehmerfeld auf den Weg zum Gipfel. Knapp vier Stunden später standen die Gipfelsieger auf dem 3.666 Meter hohen Großvenediger und genossen das Panorama mit Großglockner, Wildspitze, Drei Zinnen und Wildem Kaiser.

Statement Julian Eberhard
Auch Biathlet Julian Eberhard war am Gipfel sichtlich ergriffen. Der Bronzemedaillengewinner der WM 2019 hatte den Venediger RUSH als lange Trainingseinheit mitgenommen. Doch neben der Abwechslung vom Trainingsalltag ist es vor allem die Idee des RUSH, die Julian fasziniert: „Das hier ist ganz was anderes als der normale Wettkampfbetrieb“, sagte Julian am Gipfel. „Die Teilnehmer leiden gemeinsam und feiern am Ende gemeinsam, jeder freut sich über die Teamleistung. Das sorgt für eine tolle Stimmung“.

Statement Bürgermeister Andreas Schweinberger
Nach der langen Abfahrt und der abschließenden Wanderung ins Tal wurde der RUSH am Gasthof Siggen von Neukirchens Bürgermeister Andreas Schweinberger und dem Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Oberpinzgau, Roland Kröll, begrüßt. „Der RUSH ist für den Tourismus in der Region wichtig“, betonte Bürgermeister Schweinberger am Gasthof Siggen. „Die Leidenschaft der Teilnehmer, das Abenteuer an unserem Großvenediger und das Engagement der Veranstalter zeigen Neukirchen von seiner besten Seite“, so der Bürgermeister weiter.

Statement Roland Kröll
Und auch für Roland Kröll ist der Venediger RUSH eine Erfolgsgeschichte: „Der Venediger RUSH ist gelebte Kooperation. Mir gefällt besonders gut der Mix aus Einheimischen und internationalen Gästen, die im Team tolle Leistungen bringen“. So könnten die einen ihre Heimat ganz neu erleben, die anderen zum ersten ein in die faszinierende Landschaft des Salzburger Landes eintauchen, so Kröll weiter.

"Das ist der Hammer..."
Im Ziel war auch Veranstalter Hans-Peter Kreidl sichtlich ergriffen. „Ich freue mich für alle, die dabei waren. Dass trotz der Verschiebung so viele Sportlerinnen und Sportler mitgekommen sind, das ist der Hammer“. Natürlich sei es schade, dass nicht alle gemeldeten Sportler die Verschiebung mitmachen konnten. „Aber wir hoffen natürlich, dass wir alle, bei denen es heuer nicht geklappt hat, im kommenden Jahr begrüßen dürfen.

Der 7. Venediger RUSH startet 2020 wieder Anfang Mai. Den genauen Termin geben wir in Kürze bekannt.

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