Germany's Next Topmodel
Alexavius' Höhenflug bei Heidi Klum findet abruptes Ende
- Kahl rasiert statt langer Mähne: Für den Grazer Alexavius war es der letzte Auftritt am Catwalk von Germany's Next Topmodel.
- Foto: ProSieben/Max Montgomery
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Es war ein echter Höhenflug, den der Grazer Alexavius in der 21. Staffel von Germany's Next Topmodel hingelegt hat. Zwei Wochen vor dem großen Finale folgte nun allerdings die unsanfte Landung: Der 23-Jährige bekam in der Sendung am Donnerstag leider kein Foto von Heidi Klum und verpasste damit knapp den Einzug in die „Top 5“.
GRAZ/LOS ANGELES. Der Grazer Alexavius sorgte in der 21. Staffel von Germany's Next Topmodel für einiges an Aufsehen: Als erstes männliches Model der Show bekam er lange Haar-Extensions verpasst und musste sich zudem von seinem Markenzeichen, dem Schnauzer, verabschieden. Mut zur Veränderung bewies der 23-Jährige auch in den Wochen nach dem Umstyling immer wieder aufs Neue. Der ausdrucksstarke Grazer, der sich immer wieder mit Modelmama Heidi Klum über die zwischenmenschlichen Entwicklungen in der Modelvilla austauschte, legte einen wahren Höhenflug hin und marschierte Woche für Woche souverän über den Catwalk sowie durch Fotoshootings.
- Einer der Höhepunkte: Am Venice Beach lief Alexavius als einziges männliches Model in High Heels.
- Foto: ProSieben/Max Montgomery
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Zumindest bis zur 22. Folge. In der Show vergangene Woche hatte Alexavius erstmals gewackelt. Umso genauer waren Heidis Augen in Folge 23 auf den 23-jährigen Grazer gerichtet.
Ohne Job in die letzte Catwalk-Challenge
Zu Beginn der Sendung kämpften die Kandidatinnen und Kandidaten bei einem großen Cover-Shooting um echte „Magazin-Highlights“: Die Männer shooteten für „Esquire“, die Frauen für „InStyle Sport“Z. Nur jeweils ein Model schaffte es aufs Cover: Den begehrten Job konnte sich zum einen der Wiener Godfrey (34) sichern, zum anderen die Deutsche Aurélie (21). Alexavius ging an der Jobfront einmal mehr leer aus. Auch beim darauffolgenden Casting für Samsung konnte der Grazer nicht überzeugen.
Umso wichtiger: der nächste Walk. „Heute zählen der Walk und die Personality mehr denn je“, kommentierte Heidi Klum die Challenge. Ganz in Schwarz und mit vermeintlich kahl rasierten Köpfen mussten sich die Models auf das Wesentliche konzentrieren: Präsenz, Haltung und Persönlichkeit. Konkret galt es, einen Walk mit Stufen zu meistern und mit drei individuellen Posen zu überzeugen: einmal stark wie Superman, einmal romantisch wie Kate Winslet in Titanic und einmal so sinnlich wie möglich. Als Gastjuroren nahmen Model Calum Harper und Popstar Manon Bannerman neben Heidi Klum Platz.
Kein Foto für Alexavius, dafür für Heidi Klum
Alexavius zeigte sich angesichts der Aufgabe und seiner veränderten Optik skeptisch: „Ich sehe aus, als würde mir Amazon gehören“, zog er einen Vergleich. Wirklich überzeugen konnte er schließlich nicht: Gastjuror Calum Harper erklärte Alexavius nicht zu seinen Favoriten. Kritik gab es unter anderem für seine federnden Arme, und auch die Markierung am Catwalk habe das Model aus Graz nicht richtig getroffen – er hätte sich mehr Selbstvertrauen gewünscht, meinte Harper schließlich.
- Alexavius war lange Zeit im Höhenflug: Der Grazer konnte unter anderem auch beim Nacktshooting der diesjährigen Staffel von Germany's Next Topmodel überzeugen.
- Foto: ProSieben/Max Montgomery
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Nach dem Prinzip „More is more“, also mehr ist mehr, habe er in den Wochen zuvor immer Erfolg gehabt, erklärte Heidi Klum schließlich bei der Entscheidung. Nicht so allerdings in dieser Woche. „Jetzt kommt leider der traurige Satz, und es tut mir auch jetzt schon leid: Ich habe heute leider kein Foto für dich, Alexavius“, sagte Heidi Klum und setzte damit dem Traum des Grazers, Germany's Next Topmodel zu werden, ein vorzeitiges Ende. Dieser gab sich gefasst, und erklärte, er habe es sich bereits gedacht: „Das war wirklich nicht meine Woche, aber ich bin trotzdem super happy für die ganze Zeit hier.“
Der Grazer hatte allerdings noch eine Überraschung parat und hatte für Heidi Klum ein Foto – auch wenn er selbst leer ausging. „Ich vermisse dich jetzt schon“, rief die Modelmama dem Grazer nach, worauf er ihr vorschlug, ihn als Gastjuror einzuladen.
Botschaft zum Abschied: „Versteckt euch niemals“
Zum Abschluss gab es dann doch noch einige Tränen – und eine Botschaft an alle jungen Männer, für die er ein Vorbild sein durfte: „Versteckt euch niemals für das, was ihr seid. Ihr könnt alles schaffen, wenn ihr nur daran glaubt“, so Alexavius. Schlussendlich sei es für ihn keine Niederlage, meinte der Grazer, „ich fehle ja nur zwei Folgen, das ist in Ordnung“. Die anderen Kandidatinnen und Kandidaten feierten den 23-Jährigen zum Abschied noch für „den ikonischsten Abgang ever“.
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