Neuaufstellung
So bereitet sich die FPÖ auf die Landtagsarbeit vor
- Stellen den FPÖ-Klub neu auf: Klubobmann Marco Triller (l.) und sein Stellvertreter Philipp Könighofer.
- Foto: FPÖ Steiermark
- hochgeladen von Roland Reischl
Alles neu bei der FPÖ, auch im steirischen Landtagsklub: Klubobmann Marco Triller und sein Stellvertreter Philipp Könighofer wollen im Land verbindlich bleiben, Richtung Bundesregierung wird man sich kein Blatt vor den Mund nehmen.
STEIERMARK. „Jetzt sind wir auch personell bestens aufgestellt und können durchstarten“, lässt FPÖ-Klubobmann Marco Triller wissen, die letzten Monate seit der Landtagswahl waren auch für ihn herausfordernd. Mit Philipp Könighofer steht ihm ein erfahrener Stellvertreter zur Seite, als Klubdirektor fungiert Angelo Eustacchio, Alessandro Kopeter ist der neue Pressesprecher.
FPÖ-Bezirkstour startet
In den kommenden Monaten geht es darum, mit dem stark gewachsenen Landtagsklub (17 statt 8 Mandatare) Fuß zu fassen, erster Schritt wird eine Bezirkstour sein. Unter dem Titel „Fünf gute Jahre für die Steiermark“, werden die Abgeordneten in ihren Regionen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des FPÖ-Regierungsteams zu ihren Auftritten kommen.
- Starke obersteirische Achse in der FPÖ: Mario Kunasek mit Landesrat Hannes Amesbauer (l.) und Klubobmann Marco Triller.
- Foto: FPÖ Steiermark
- hochgeladen von Patrick Pauscher
Als erste große Aufgabe im Landtag sieht Triller die von der Regierung angestoßene Entbürokratisierung und Deregulierung. Eine erste Runde mit allen Beteiligten gab es bereits. „Jetzt wird es unsere Aufgabe sein, die Ergebnisse im Landtag in eine entsprechende Gesetzgebung zu bringen“, verweist Triller auf die legislative Funktion des Landesparlaments. In einer spannenden Konstellation: „Denn in der Opposition haben wir mit SPÖ, Grünen, Neos und KPÖ ausschließlich Linksparteien“, stellt er fest.
Man werde da die FPÖ-Standpunkte klar kommunizieren, etwa im Hinblick auf Islamismus oder die Herabsetzung des Alters für die Strafmündigkeit. „Wir haben aber prinzipiell eine gute Gesprächsbasis zu allen im Landtag vertretenen Parteien“, halten Triller und Könighofer unisono fest. Weniger konziliant wird man sich allerdings gegenüber der Bundesregierung aufstellen: „Wir werden uns in Richtung Bund kein Blatt vor den Mund nehmen“, geben sich Triller und Könighofer kämpferisch.
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