2. Tierische Rettung
Reh kämpft in Enns um sein Leben, die FF Ernsthofen eilt zur Hilfe
- hochgeladen von Peter Michael Röck
Am Sonntag, 2. August, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernsthofen zu einer Tierrettung in den Stauseebereich Rubring alarmiert. Passanten hatten ein Reh bemerkt, das offenbar versuchte, die Enns zu durchqueren und dabei bereits deutlich geschwächt wirkte.
Mithilfe des Schlauchbootes konnte das Tier rasch lokalisiert und sicher an das Ufer gebracht werden. Im Zuge des Einsatzes entdeckten die Einsatzkräfte weitere Wildtiere im Wasser.
Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Valentin nachalarmiert. Da sich einige der Tiere in einem schlechten körperlichen Zustand befanden, wurden außerdem die zuständigen Jagdorgane verständigt.
In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu Tierrettungseinsätzen im Bereich der Enns und insbesondere des Ennskanals. Aufgrund der anhaltenden Hitze sind viele Wildtiere auf der Suche nach Trinkwasser. Vor allem Jungtiere schaffen es häufig nicht mehr, die steilen, asphaltierten Böschungen des Kanals aus eigener Kraft zu überwinden und geraten dadurch in eine lebensbedrohliche Situation.
Foto: FF Ernsthofen
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