Erinnerung

Beiträge zum Thema Erinnerung

Der Emile-Béthouart-Steg oder auch Innsteg genannt, hieß nicht immer so.  | Foto: BezirksBlätter
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MeineStadt St. Nikolaus
Woher der Émile-Béthouart-Steg seinen Namen hat

Der viel bekannte Innsteg bekam Anfang der 2000er erst seinen jetzigen Namen. Benannt wurde die Brücke nach dem französischen General Émile Béthouart. Seit vergangenem Jahr gibt es eine zweisprachige Gedenktafel. INNSBRUCK. Am 18. März 2024 erinnerte Innsbruck erneut an den französischen General Émile Béthouart. An der Fußgängerbrücke über den Inn, die seit 2003 seinen Namen trägt, wurde eine zweisprachige Gedenktafel feierlich präsentiert. Vom Innsteg zum Émile-Béthouart-StegSeit über 20...

PERFORMANCE
Kauf Dir ein Sofa

Diana Barbosa Gil und Tita Maravilha präsentieren mit „Kauf dir ein Sofa“, eine interdisziplinäre Performance, die soziale Kritik, künstlerischen Ausdruck und persönliche Erfahrungen miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Geschlechtsidentität, der sozialen Prekarität und der kulturellen Wahrnehmung von Transpersonen. Die Performance beleuchtet verschiedene Aspekte, um komplexe gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen: Sie hinterfragt traditionelle Geschlechterrollen mit...

Am Montag, den 7. Juli fand die konstituierende Sitzung des Beirats für Erinnerungskultur im Stadtarchiv Innsbruck statt.  | Foto: ©IKM/F.Bär
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Kultur
Innsbruck stärkt Erinnerungskultur mit neuem Experten-Beirat

Ein neuer Beirat wird künftig über Gedenkprojekte, Straßennamen und Denkmäler in Innsbruck beraten. Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen bringen dafür ihr Wissen ein. INNSBRUCK. Am Montag, dem 7. Juli 2025, hat sich der neue Beirat für Erinnerungskultur der Stadt Innsbruck konstituiert. Dieses Gremium soll künftig alle Fragen rund um die Gedenkkultur in Innsbruck behandeln. Dazu zählen neue Gedenktafeln, Umbenennungen von Straßen sowie Projekte wie die sogenannten „Zeitpunkte“....

80 Ende Zweiter Weltkrieg, 70 Jahre Staatsvertrag, 30 Jahre EU-Beitritt Österreichs – aus diesem Anlass luden das Land Tirol und das Österreichische Bundesheer zu einem Festakt am Landhausplatz. | Foto: © Land Tirol/Die Fotografen
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Gedenken
Tirols Denktage 80|70|30 - Erinnern, Gedenken und Gestalten

Am 9. Mai 2025 gedachte Tirol im Rahmen der Denktage 80|70|30 bedeutender Meilensteine der österreichischen Geschichte. Mit einem Festakt am Landhausplatz in Innsbruck und einem anschließenden Symposium wurde an das Ende des Zweiten Weltkriegs, die Unterzeichnung des Staatsvertrags und den EU-Beitritt erinnert. INNSBRUCK. Tirol stand am 9. Mai 2025 im Zeichen der Denktage 80|70|30, die drei zentrale Ereignisse der österreichischen Geschichte würdigen: das Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr...

Am 8. Mai fand der Festakt zur Umsetzung des Gedenkortes Reichenau statt und Jeffrey Wisnicki (l., Enkel von Jakob Justman), Landeshauptmann Anton Mattle (m.) und Bürgermeister Johannes Anzengruber enthüllten drei Prototypen für die künftigen Namenssteine. | Foto: IKM/F.Bär
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Wo Namen sprechen
Baubeginn des Gedenkortes Reichenau

Am 8. Mai 2025, genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, wurde in Innsbruck mit einem Festakt der Baubeginn für den neuen Gedenkort Reichenau eingeläutet. Dieser soll an die Opfer des nationalsozialistischen Lagerkomplexes Reichenau erinnern, in dem zwischen 1941 und 1945 über 9.000 Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden. INNSBRUCK. Im Mittelpunkt des Gedenkortes stehen die Namenssteine – kleine Mahnmale aus Beton und Glas, die den Opfern ein Stück ihrer...

Der Brennerpass von Norden gesehen. | Foto: Von Haneburger - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15816002
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Weißer Sonntag vor 50 Jahren
Lawinenunglück am Brenner forderte sechs Tote

Zahlreiche Lawinen gehen am Weißen Sonntag 1975 in den Alpen herab. Eine massive Lawine hat am 5. April die Eisenbahnlinie, die Autobahn und die Staatsstraße verschüttet. Sechs Menschen starben in den Schneemassen.  Der Pass war zwei Wochen lang unbefahrbar. Danach wurden auf den Hängen Lawinenschutzbauten errichtet. INNSBRUCK Bis zum schwarzen Weißen Sonntag war einen halben Monat lang polare Luft nach Mitteleuropa geströmt. Das Tiefdruck-Gemenge entlud sich über den Alpen. Unterhalb 1200...

Projekte für „gedenk_potenziale 2026" können noch bis 9. September eingereicht werden.  | Foto: R. Kubanda
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gedenk_potenziale 2026
Projekte bis 9. September einreichen

Mit „gedenk_potenziale“ fördert die Stadt Innsbruck Erinnerungskultur. Bewerbungen für die „gedenk_potenziale 2026“ können noch bis zum 9. September 2024 um 16:00 Uhr eingereicht werden. INNSBRUCK. Die Stadt Innsbruck hat die Förderschiene „gedenk_potenziale“ ins Leben gerufen, die mit 20.000 Euro zur Unterstützung von Projekten zur Erinnerungskultur ausgestattet ist. Erinnerungskultur umfasst mehr als nur Ansprachen und Kranzniederlegungen an Gedenktagen. Sie erfordert eine aktive...

Der Preisträger der „gedenk_potenziale 2025“ Richard Schwarz (2. v.r.) mit Kulturstadträtin Uschi Schwarzl (1. v.r.) mit (von links) Matthias Egger (Stadtarchiv/Stadtmuseum), den Jurymitgliedern Horst Schreiber, Gisela Hormayr und Michael Haupt sowie den Gemeinderätinnen Marlene Trinkl und Irene Heisz (Kulturausschuss). | Foto: IKM/A. Steinacker
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gedenk_potenziale 2025
Künstler Richard Schwarz erhält Auszeichnung

Ein Stein als Zeitzeuge – Der Künstler Richard Schwarz erhält für sein Erinnerungsprojekt „Desertieren. Ein Gedenk-Einsatz“ die Auszeichnung im Rahmen der Förderschiene „gedenk_potenziale 2025“ in Höhe von 20.000 Euro. INNSBRUCK. Ein Stein als Zeitzeuge – Das Projekt "Desertieren. Ein Gedenk-Einsatz" des Künstlers Richard Schwarz basiert auf der Idee, einen Stein als stummen Zeugen der Geschichte einzusetzen. Dabei nimmt er Bezug auf die tragische Hinrichtung von mehr als 15...

Bester Erinnerung an eine besondere Ballnacht dank der BezirksBlätter-Fotobox. | Foto: BezirksBlätter
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Wer war dabei?
Die BezirksBlätter-Fotobox auf dem Bauernbundball 2024

"The Best-of" der BezirksBlätter-Fotobox: Der Tiroler Bauernbundball verwandelte den Congress in Innsbruck in den größten Catwalk für Trachten, Dirndl und Lederhosen. Tausende Besucherinnen und Besucher sorgten in den Räumen des Hauses für beste Stimmung. INNSBRUCK. Eine der Magneten an diesem Abend war die BezirksBlätter-Fotobox. Die besten Fotos der Besucherinnen und Besucher finden Sie hier. Gelungene BallnachtJung und Alt, Tradition und Moderne, Stadt und Land, Trend und Tracht: der Tiroler...

Neugestaltung der Museumstraße 1, das Siegerprojekt  von Henke Schreieck Architekten. | Foto: © Henke Schreieck Architekten ZT GmbH
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Museumstraße 1, Zeitreise (Fotogalerie)
Die Bauarbeiten haben begonnen

Am westlichen Ender Museumstraße haben die Bauarbeiten begonnen. Das Haus Museumstraße 1 wird entsprechend den Plänen der Architekten Henke und Schreieck Architekten aufgestockt und die Fassade neu gestaltet. INNSBRUCK. Das Bestandsgebäude stammt etwa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, wobei das Haus noch heute unter dem Namen „Unterbergerhaus“ (benannt nach einer damals dort befindlichen Kunsthandlung) bekannt ist. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und in der Folge...

Anlässlich des 85. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 findet im Ursulinensaal ein Gendenkkonzert statt. | Foto: R. Kubanda
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85 Jahre Novemberpogrom
Gedenkkonzert im Ursulinensaal

Der staatliche Antisemitismus, der mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten begonnen hatte, fand vor 85 Jahren seinen Höhepunkt. Bei einer Gedenkveranstaltung am 8. November wird an die damaligen Geschehnisse erinnert.  INNSBRUCK. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden Synagogen und Bethäuser im gesamten Deutschen Reich in Brand gesetzt und zerstört. Jüdinnen und Juden wurden gedemütigt, misshandelt, getötet und in Konzentrationslager deportiert, Geschäfte und Wohnungen...

Auf den schmiedeeisernen Gittern wurden kreuzförmig die Wappen der neun Bundesländer angeordnet. | Foto: Lisa Kropiunig
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Denkmäler der Landeshauptstadt
Innsbruck – Ein Ort der Erinnerung

Sei es der Landhausplatz, diverse Straßennamen oder der Soldatenfriedhof in Amras – all diese Denkmäler stehen für eine Zeit, die nicht in Vergessenheit geraten sollte, egal ob positiv oder negativ. Ein Blick auf Innsbrucks Denkmäler verrät auch viel über die Geschichte Österreichs. INNSBRUCK. Seit den Zweitausender-Jahren passiert in der Gedächtnislandschaft relativ viel. Mittlerweile ist eine Vielzahl an Gedenkzeichen in und um Innsbruck entstanden. Auch die Zugänge der Denkmäler haben sich...

Gedenken an die Pogromnacht 1938 in Innsbruck. | Foto: Christian Niederwolfsgruber
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Erinnerung an den Nov. 1938
Gedenken an die Pogromnacht in Innsbruck

Über 160 Besucherinnen und Besucher nahmen am jüdischen Friedhof in Innsbruck an der Gedenk- und Trauerveranstaltung teil. Im Anschluss fand das Kaddish (eines der wichtigsten jüdischen Gebete) der Israelitischen Kultusgemeinde Tirol am Landhausplatz statt. INNSBRUCK. „Es ist ein Tag gegen das Vergessen. In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 kam es in Innsbruck zu einer fürchterlichen Hetzjagd auf die jüdische Bevölkerung“, erinnert LA Elisabeth Fleischanderl, Vorsitzende der...

April 1945
In Erinnerung an die Opfer der Todesmärsche

Amadeus Hartmann ist Komponist und sieht wie vor seinem Fenster Mesnchen vom KZ Dachau durch die Straßen getrieben werden. Die SS ist auf der Flucht vor den Amerikanern und zwingen die Häftlinge – Priester, Juden, Russen und Kriminelle – in den Todesmarsch. In Erinnerung an dieses Erlebnis entsandt die Kaviersonate "27. April 1945". Seit Monaten planten die Tiroler Landesmuseen in Zusammenarbeit mit dem Gemeindemuseum Absam die Aufführung am 9. November im Ferdinandeum. Der zweite Lockdown hat...

Zeitgeschichte
Gedenk- und Erinnerungskultur weiter entwickeln

INNSBRUCK. Wird die Bushaltestelle Burghard-Breitner-Straße umbenannt und das Ehrenbezeichnungen zurückgenommen? Eine Frage, die sich die neue Arbeitsgruppe des Innsbrucker Kulturausschusses unter anderem annehmen wird. ArbeitsgruppeIn der laufenden Debatte um die Gedenk- und Erinnerungskultur in Innsbruck und um den Umgang mit dem Nationalsozialismus hat der Kulturausschuss der Stadt Innsbruck am vergangenen Mittwoch, 30. September, getagt. Nach intensiver und mehrstündiger Beratung des...

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v.l.n.r. Katharina Oraschnigg und Klara Höfels
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Theater After Work | "Savannah Bay - Hören heißt erinnern" - Marguerite Duras

Wer kennt das nicht: Man hört nur ein paar Töne und schon reist man gedanklich in die Zeit zurück. Viele Melodien sind verknüpft mit Erlebnissen, Personen oder Orten. Hören heißt erinnern – erinnern heißt erzählen. Die ehemalige Schauspielerin Madeleine, erinnert sich im Dialog mit ihrer Enkelin, an ihr Leben, ihre Karriere und ihre verstorbene Tochter. Die Gespräche zwischen den beiden kreisen um Liebe und Tod. Wirklichkeit und Vergangenheit fließen dabei ineinander. Die Inszenierung von...

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