Wolfriss

Beiträge zum Thema Wolfriss

Tote Tiere wurden untersucht.

Wolf in Tirol
DNA-Analyse bestätigt Wolfsverdacht bei Rissen im Kaiserwinkl

Ergebnisse der genetischen Untersuchungen von toten Tieren liegen vor. BEZIRK KITZBÜHEL, TIROL  (niko). Die Befunde der genetischen Untersuchungen von Proben, die bei toten Schafen und Ziegen aus dem Gemeindegebiet von Kössen, Kirchdorf, Walchsee sowie See im Paznaun entnommen wurden, liegen vor. Bei allen untersuchten Proben wurde die DNA eines Wolfs nachgewiesen. Der Wolfsverdacht wurde durch die genetischen Untersuchungen somit bestätigt. In Summe wurden 26 Schafe und elf Ziegen seit...

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Bestehender hoher Schutzstatus für den Wolf.

Wolf in Tirol
"Verstehe den Unmut der Bauern"

KIRCHBERG (niko). "Keine Freude" mit dem Wolf in Tirol hat LA Claudia Hagsteiner (SPÖ, Kirchberg). "Wir sind mittlerweile von Wölfen umzingelt, ich verstehe den Unmut der Bauern, etwa auch nach den jüngsten Wolfrissen in Kössen. Aber nur einfach Abschüsse der streng geschützten Tiere zu fordern wie von ÖVP-Seite ist nicht die Lösung", so die Abgeordnete. Wegen des hohen Schutzstatus' müsse man zuallererst "an EU-Schrauben drehen, und es braucht vor allem ein gutes Wolfsmanagement im Land",...

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Auch im Bezirk Reutte tauchen hin und wieder Wölfe auf.

Behörde bestätigt Wolfsverdacht
Wolf in Weißenbach nachgewiesen

WEISSENBACH (rei). Zwei tote Rehe wurden im Juni im Bezirk Reutte aufgefunden, bei denen die Todesursache zunächst nicht klar ersichtlich war. Beide Tiere wurden auf DNA-Spuren untersucht. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. DNA-Spur brachte Klarheit Bereits am 10. Juni wurde im Gemeindegebiet von Weißenbach ein totes Reh aufgefunden. Zunächst war unklar, wie das Tier ums Leben kam. Erste Vermutungen gingen dahin, es könnte Opfer eines Unfalls mit einem Auto gewesen sein, doch es gab auch...

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Wieder gerissene Schafe im Kaiserwinkl.
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Wolf in Tirol
Fünfzehn gerissene Schafe in Kössen und Walchsee

Rissbilder bieten konkreten Wolfsverdacht; Kadaver werden untersucht. KÖSSEN (niko). Im Gemeindegebiet von Kössen wurden am 20. Juli vier gerissene Schafe, in Walchsee ein weiteres totes Schaf aufgefunden. Alle Kadaver wurden amtstierärztlich untersucht. „Aufgrund des Rissbildes ergibt sich bei den toten Schafen ein konkreter Wolfsverdacht“, so Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Zur weiteren Abklärung wurden von den örtlich zuständigen Amtstierärztinnen...

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Zum Teil liegen Untersuchungsergebnisse vor.

Wolf in Tirol
Noch Unklarheit um Wolfrisse im Bezirk Kitzbühel

Ergebnisse der Genotypisierung – heuer bereits vier verschiedene Wölfe in Tirol. TIROL, BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Im Zeitraum zwischen 24. Februar und 2. Juni waren in Tirol vier verschiedene Wölfe unterwegs. Das hat die Genotypisierung ergeben. Noch keine eindeutigen Ergebnisse erbrachten die DNA-Analysen zur Bestimmung der Tierart für die Ziegenrisse vom 4. Juni in einem Almgebiet von Kirchdorf. Auch die Ergebnisse für die Schafsrisse vom 21. Juni in Walchsee und vom 29. Juni in Kössen...

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Auch in Kössen wurden zuletzt Schafe gerissen.

Wolf in Kössen?
"Zukunft der Almwirtschaft steht auf dem Spiel"

VP-Seiwald, Wolfrisse in Kössen: „Situation wird zunehmend untragbar“ KÖSSEN, BEZIRK (niko). „Wenn die Zahl der Wolfsrisse in Tirol weiterhin so rasant steigt, dann wird es die traditionelle Almwirtschaft, so wir sie kennen und schätzen, in ein paar Jahre nicht mehr geben“, zeichnet VP-Bezirksparteiobmann Peter Seiwald nach den Schafsrissen in Kössen ein dramatisches Bild. Etliche Landwirte hätten aufgrund der Gefährdung ihrer Tiere durch den Wolf ihre Herden bereits wieder von den Almen...

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Im Kühtai wurde ein wolfähnliches Tier beim Reißen eines Rehkitzes beobachtet.

Umfrage der Woche
Wolf beobachtet beim Reißen eines Rehkitz

KÜHTAI. Aus dem Kühtai wurde der Behörde vergangenen Dienstag eine Schilderung von einer Wolfssichtung aus dem Nahbereich der Zirmbachalm übermittelt. Dort wurde ein wolfsähnliches Tier beobachtet, das ein Rehkitz gerissen und dieses fortgetragen hatte. Von Nutztierrissen aus diesem Gebiet, in dem mehrere hundert Schafe weiden, ist derzeit nichts bekannt. „Die Schilderung des Vorfalls ist durchaus glaubhaft. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass es sich bei dem beobachteten Tier...

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  • Petra Schöpf
Mittlerweile wurden 22 tote Schafe in drei Wochen aufgefunden – DNA-Ergebnis bestätigt Wolfsverdacht in Serfaus.
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Wolf riss Schafe
DNA-Ergebnis bestätigt Wolfsverdacht in Serfaus

SERFAUS. Die ersten DNA-Ergebnisse von den gerissenen Schafen in Serfaus bestätigen die Beteiligung eines Wolfs aus der italienischen Population. MEP Barbara Thaler/ BR Peter Raggl: “Der Wolf gefährdet unsere Almwirtschaft“. Wolf aus der italienischen Population 22 tote Schafe waren in Serfaus (Bezirk Landeck) im Zeitraum vom 18. Mai bis zum 5. Juni 2020 zu verzeichnen. „Die ersten Ergebnisse der DNA-Analyse liegen nun vor und bestätigen die Beteiligung eines Wolfs aus der italienischen...

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  • Othmar Kolp
Wieder Wolfalarm, diesmal im Bezirk Kitzbühel
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Wieder Wolf?
Mehrere tote Tiere im Bezirk, Untersuchungen laufen

BEZIRK KITZBÜHEL (red.). Anfang Juni wurden auf einer Alm in Kirchdorf zehn tote Ziegen aufgefunden, eine weitere Ziege wurde vermisst – wir berichteten. Von weiteren sechs lebenden Tieren der Ziegenherde wies eine leichte Verletzungen auf. Die Amtstierärztin hat die Tiere begutachtet und Proben genommen, die zur DNA-Analyse nach Wien (Institut für Wildtierkunde) geschickt wurden. Die Beteiligung eines großen Beutegreifers konnte nicht ausgeschlossen werden. Vorerst konnte kein konkreter...

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  • Sieghard Krabichler
Portaitbild von Josef Lanzinger, Obmann des Tiroler Almwirtschaftsvereins. In einer Petition wird eine Herabsetzung des Schutzstatus gefordert.

Wolf in Tirol
Schutzstatus senken? Lebensraum finden?

TIROL. Immer wieder kommt es in Tirol zu Wolfsichtungen, erst kürzlich im Zillertal. Der Bauernbundabgeordnete Gahr bringt nun eine Petition des Tiroler Almwirtschaftsvereins im Nationalrat ein, um den Schutzstatus der Wölfe zu senken. Die solle "Tiroler Almen erhalten und schützen". Die Tiroler Neos sehen eher in der Suche nach geeigneten Lebensräumen eine Lösung.  Verunsicherung bei Bäuerinnen und BauernLaut dem Obmann des Tiroler Almwirtschaftsvereins, Josef Lanzinger, wären die Tiroler...

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  • Bezirksblätter Tirol
Zwölf Schafe wurden mittlerweile tot aufgefunden, den Bauern sind vorerst die Hände gebunden.
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Ungewissheit und schlaflose Nächte für Bauern
"Wir haben für vieles Platz, aber nicht für den Wolf"

SERFAUS (sica). Im Februar und März wurden zwei Rehe im Gemeindegebiet von Fiss nachweislich von einem Wolf gerissen, jetzt treibt er vermutlich in Serfaus sein Unwesen und bereitet den Bauern schlaflose Nächte. Nachdem im Laufe der letzten Woche immer wieder Schafe tot aufgefunden worden sind, beläuft sich die Zahl derzeit auf zwölf toten Tieren, die aufgrund des Rissbildes und der Spuren vermutlich einem Wolf zum Opfer gefallen sind. Es wurden Proben genommen, die zur DNA-Analyse nach...

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  • Carolin Siegele
Mittlerweile wurden zehn tote Schafe aufgefunden - Aufgrund der schwierigen Umsetzung der "gezielten Weideführung" bleiben die Tiere im freien Weidegang.

Zehn tote Schafe aufgefunden
Weidelenkung und Schutz von Schafen in Serfaus sehr schwierig

SERFAUS. Nachdem im Gemeindegebiet von Serfaus mehrere Schafe mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf gerissen wurden, fand bereits an Christi Himmelfahrt eine Almbegehung mit Schafhaltern, Bürgermeister und Experten des Landes statt. Die Zahl der toten Schafe beläuft sich mittlerweile bei zehn Tieren. Gezielte Weideführung als "sehr schwierig" beschriebenDie Schafhaltung und die Bewirtschaftung mit Schafen haben für alle Beteiligten in Serfaus einen hohen Stellenwert. Was die...

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  • Carolin Siegele
In Serfaus wurden in den vergangenen Tagen acht tote Schafe aufgefunden, als Verursacher ist ein Wolf nicht auszuschließen

Hinweise auf Wolf als Verursacher
Zahl der toten Schafe in Serfaus hat sich auf zehn erhöht

SERFAUS. Am Mittwoch hat der örtlich zuständige Amtstierarzt weitere fünf tote Schafe begutachtet. Das Rissbild gleicht dem der am Dienstag untersuchten Schafe. +++ Update +++ Nachdem im Gemeindegebiet von Serfaus mehrere Schafe mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf gerissen wurden, fand bereits an Christi Himmelfahrt eine Almbegehung mit Schafhaltern, Bürgermeister und Experten des Landes statt. Im Zuge der Almbegehung wurden wiederum zwei tote Lämmer gefunden. Damit erhöht sich die...

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  • Carolin Siegele
In Serfaus wurden bisher gesamt sieben tote Schafe gemeldet, aufgrund des Rissbildes ist ein Wolf als Verursacher nicht auszuschließen.
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Wolf als Verursacher nicht auszuschließen
Sieben tote Schafe in Serfaus aufgefunden

SERFAUS. Nachdem in Matrei i. O. drei Schafe mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf gerissen wurden, wurden der Behörde nunmehr auch im Gemeindegebiet von Serfaus drei tote Schafe gemeldet. Diese haben sich bereits auf der Alm befunden. Im selben Gebiet wurden weitere vier tote Schafe gefunden. Die Tierhalter werden aufgerufen, verstärkt nach ihren Schafen und Ziegen zu sehen. DNA-Analysen wurden genommenZwei der drei Schafe wurden vom örtlich zuständigen Amtstierarzt vor Ort...

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  • Carolin Siegele
Der WWF will rechtliche Schritte einleiten, sollte der "Abschuss" des Großarler Wolfes zugelassen werden.

Wolf im Pongau
Naturschützer kritisieren Wolf-Entnahme

Die Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) bezieht nun offiziell Stellung zum Antrag der Wolf-Entnahme, Abschuss, in Großarl von Landesrat Josef Schwaiger. GROSSARL. Der World Wildlife Fund (WWF) Österreich kritisiert den Antrag auf Entnahme des Großarler Wolfes als rechtswidrig. Sollte der Antrag von der Bezirkshauptmannschaft St. Johann bewilligt werden, will der WWF rechtliche Schritte dagegen prüfen. Andere Mittel prüfen "Bei streng geschützten Arten wie dem Wolf ist...

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  • Pongau
  • Anita Marchgraber
Wolfsbeauftrager Hubert Stock und Landesrat Josef Schwaiger beantragen die Entnahme des "Problemwolfs".
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Wolf im Pongau
23 Schafe in Großarl vom Wolf gerissen

Bereits im Mai wurde ein Wolfsriss in Großarl bestätigt, jetzt wurde bekannt gegeben, dass im Gebiet der Tofernalm 23 Schafe seit Anfang Juli gerissen wurden. GROSSARL. Seit Anfang Juli soll ein Wolf 20 bis 25 Schafe im Gebiet der Tofernalm in Großarl gerissen haben. Drei Tiere wurden schwerverletzt und zwölf weitere werden noch vermisst. Dass ein Wolf in Großarl unterwegs ist, wurde bereits Anfang Mai durch eine DNA-Probe bestätigt. Nun beantragen der Wolfsbeauftragte des Landes Hubert...

  • Salzburg
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  • Anita Marchgraber

Ziegenbock aus Gehege gerissen
Verdacht auf Wolfsrisse in Zeiselmauer-Wolfpassing

ZEISELMAUER-WOLFPASSING (pa). Das Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung für Forstwirtschaft, gibt bekannt, dass in Wolfpassing, Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing (Bezirk Tulln), ein Ziegenbock aus einem Gehege gerissen wurde. Das Tier wurde im Brustbereich angefressen, die Bissspuren deuten auf einen Wolfriss, ähnlich wie jene im benachbarten St. Andrä-Wördern hin. Experten der Veterinärmedizinischen Universität haben bereits DNA-Proben abgenommen. Sie sollen in weiterer Folge Klärung bringen,...

  • Tulln
  • Karin Zeiler
Der Wolf soll dieses Schaf getötet haben.
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Totes Schaf in Hadersfeld
Wolf: Jäger fordern 'Gummi' für Bezirk

28 tote Schafe und Ziegen: Bezirkshauptmannschaft arbeitet "Vergrämungs-Plan" aus HADERSFELD / BEZIRK TULLN. BEZIRK TULLN. "Vermeintlicher Wolfsriss in Hadersfeld, ein totes Schaf gefunden", informiert Hegeringleiter Johann Matzinger. Der Wolf fühlt sich offenbar in unserer Region wohl: Sieben Schafe hat Isegrim am 4. Oktober 2018 in Kritzendorf gerissen, in der Nacht auf 21. September 2018 waren es zwei Schafe und fünf Ziegen in Hadersfeld. Wie erst jetzt bekannt wurde, war der Wolf auch in...

  • Tulln
  • Karin Zeiler
Wolfsbeauftragter des Landes, Hubert Stock, Landesrat Josef Schwaiger und Abteilungsleiter Franz Moser (v.l.).
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Der Wolf ist zurück in Salzburg

Dieses Aktionsprogramm soll die traditionelle alpenländische Landwirtschaft schützen und auf EU-Ebene Änderungen durchzusetzen. Acht Wolfsverdachtsfälle und zwei bestätigte Wolfsrisse sind seit Ende April 2018 in Salzburg gemeldet worden – sieben davon im Pongau, zwei im Flachgau und einer im Pinzgau (Stand: 18. Mai 2018). Wird ein Wolfsriss vermutet, finden sich Experten des Landes so rasch als möglich vor Ort ein, um DNA-Proben zu erhalten. Es handelt sich dabei jeweils um eine A- und eine...

  • Salzburg
  • Pongau
  • Julia Hettegger
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