Herdenschutz

Beiträge zum Thema Herdenschutz

Die Abschussverordnung für einen Wolf wurde für die Bezirke Kufstein und Schwaz erlassen.  | Foto: Archiv
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Sichtungen melden
Abschussverordnung für Wolf in den Bezirken Schwaz und Kufstein

Die Tiroler Landesregierung hat kürzlich die Abschussverordnung für einen Risikowolf in den Bezirken Schwaz und Kufstein erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Dienstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 27. Juli 2026. SCHWAZ/KUFSTEIN (fh). Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert. Im Gemeindegebiet von Schlitters kam es wiederholt zu Sichtungen eines Wolfs in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern. Diese wurden sowohl mit Bild- als auch Videonachweisen...

Der Wolf und wir
Vortrag von dem Wildbiologen und Artenschützer Dr. Kurt Kotrschal

VORTRAG VON DR. KURT KOTRSCHAL DATUM: Dienstag, 23. Juni 2026 UHRZEIT: 19:00 Uhr ORT: STADTTEILTREFF WILTEN Leopoldstraße 33a 6020 Innsbruck Eintritt. Freiwillige Spenden Organisiert vom Verein Wölfe in Österreich woelfeinoesterreich.at Fakten statt Mythen Sind Wölfe für Menschen gefährlich? Die Gefahr durch Wölfe wird in den Medien und der Politik sehr oft übertrieben. Tatsache ist, dass es in den letzten 50 Jahren keine tödlichen Zwischenfälle mit Wölfen in Mitteleuropa gegeben hat. Was zu...

  • Tirol
  • Nicole staudenherz
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Der Wolf und wir
Vortrag von dem Wildbiologen und Artenschützer Dr. Kurt Kotrschal

VORTRAG VON DR. KURT KOTRSCHAL DATUM: Dienstag, 23. Juni 2026 UHRZEIT: 19:00 Uhr ORT: STADTTEILTREFF WILTEN Leopoldstraße 33a 6020 Innsbruck Eintritt. Freiwillige Spenden Organisiert vom Verein Wölfe in Österreich woelfeinoesterreich.at Fakten statt Mythen Sind Wölfe für Menschen gefährlich? Die Gefahr durch Wölfe wird in den Medien und der Politik sehr oft übertrieben. Tatsache ist, dass es in den letzten 50 Jahren keine tödlichen Zwischenfälle mit Wölfen in Mitteleuropa gegeben hat. Was zu...

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Wolf riss Schaf im Lesachtal
Schafzüchter beklagt Tierverlust und mehrere vermisste Tiere

Die Ruhe auf den Weideflächen im Lesachtal wurde am 24. Mai jäh unterbrochen. Erneut wurde ein Wolfsangriff gemeldet. Betroffen ist diesmal wieder Schafzüchter Jakob Oberguggenberger. Anders als bei früheren Vorfällen ereignete sich der Angriff nicht auf einer abgelegenen Alm, sondern direkt auf einer Heimweide in der Nähe des Hofes. LESACHTAL. Ein Schaf wurde dabei getötet. Vier weitere Tiere werden derzeit vermisst. Ob sie aus Angst geflüchtet sind, sich verletzt haben oder abgestürzt sind,...

Wölfe vermissen bei uns die Naturlandschaft. Sie werden quasi in eine Kulturlandschaft hineingeboren. | Foto: PantherMedia/Hecke
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Isegrim als "biodiverser Feind"
Die zwei Seiten der Villacher Wolfsmedaille

Mehr Abschüsse als Wolfsnachwuchs: Villachs Bezirksjägermeister Wolfgang Oswald stellt klar, dass der Wolf genau betrachtet nicht unser Feind ist. KÄRNTEN, VILLACH. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema Wolf in Kärnten haben Kurt Kotrschal (Verhaltensbiologe der Uni Wien), Martin Balluch (Verein gegen Tierfabriken) und Paul Ulrich (Verein "Wölfe in Österreich") unlängst ihre Sicht auf den aktuellen Umgang mit Isegrim dargelegt und für einen sachlichen, wissenschaftlich fundierten Zugang...

Anna Egger, eine Schafzüchterin aus Oberkärnten, schmerzt jedes gerissene Schaf. | Foto: Privat
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Wolfsmanagement gefordert
Schafzüchterin kämpft jährlich mit Wolfsrissen

Laut Vertretern der Landwirtschaft aus dem Bezirk Spittal hat Isegrim nichts auf unseren Almen verloren. OBERKÄRNTEN. Regina Stich aus Berg/Drautal findet klare Worte: "Wölfe werden immer ein Großraubtier bleiben. Ein konfliktfreies Zusammenleben ist in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft nicht mehr möglich." Alle Herdenschutzmaßnahmen seien gescheitert. Sie dienen nur der Wiederansiedlung des Wolfs und seien eine Geldverschwendung. "Eine Gesellschaft, die sich immer weiter von der...

Impfungen zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. | Foto: SALK/Doris Wild
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Masern kehren zurück
Warum Salzburg jetzt beim Impfen nachschärft

Die Impfbereitschaft sinkt, alte Krankheiten kommen zurück: Während der Europäischen Impfwoche erweitert Salzburg sein Angebot deutlich. Im Fokus steht vor allem eine Impfung, die eigentlich längst als Selbstverständlichkeit galt. SALZBURG. Masern galten in Österreich über Jahre hinweg als nahezu ausgerottet. Doch diese Einschätzung hat sich als trügerisch erwiesen. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Ausbrüchen – ein deutliches Signal dafür, dass der Impfschutz in der Bevölkerung...

Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 121 Wölfe nachgewiesen – um 20 Tiere mehr als noch im Jahr zuvor. (Symbolfoto) | Foto: Ralph Frank
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Abschussdebatte
Mehr Wölfe trotz weniger Rudel und Jungtiere in Österreich

Die Zahl der Wölfe in Österreich ist weiter gestiegen. Ein neuer Bericht zeigt mehr bestätigte Tiere, aber weniger Rudel und Jungtiere – während die Debatte über Abschüsse und Herdenschutz weiter an Schärfe gewinnt. ÖSTERREICH. Die Wolfspopulation in Österreich wächst weiter, wie aus dem aktuellen "Statusbericht Wolf" des Österreichzentrums Bär, Wolf, Luchs hervorgeht. Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 121 Wölfe nachgewiesen. Das sind um 20 Tiere mehr als noch im Jahr zuvor. Sichtungen gab...

  • Kevin Chi
Auf EU-Ebene erfolgte 2025 eine Herabstufung des Schutzstatus für Wölfe. Trotzdem bleibt das Wildtier nach Berner Konvention und Flora-Funa-Habitat-Richtlinie (FFH) eine geschützte Art. (Symbolfoto) | Foto: Pixabay
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Europäisches Artenschutzrecht
Wolfstötungen laut Gutachten in Österreich nicht zulässig

Ein Gutachten sorgt jetzt für Klarheit. Wolfstötungen in Österreich widersprechen dem europäischen Artenschutzrecht. ÖSTERREICH. Ein Gutachten von Jochen und Anke Schumacher (Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen), sowie Felix Knauer (Wildtierökologe) gemeinsam mit dem Verein Protect-, Natur-, Arten- und Landschaftsschutz sorge nun für rechtliche Klarheit zum Thema Wolfsabschüsse in Österreich.  Das Gutachten zeigt deutlich, dass Wolfstötungen nach geltendem europäischem...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Mit der Novelle des Tiroler Jagdgesetzes regelt Tirol den Umgang mit Schad- und Risikowölfen auf Landesebene. Das bundesweit geltende Tierschutzgesetz (Österreich) bleibt davon unberührt. | Foto: Symbolfoto: OeTV
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Wolf in Tirol
Land Tirol betont Rechtssicherheit beim Umgang mit Wölfen

Mit der im Tiroler Landtag mehrheitlich beschlossenen Novelle des Tiroler Jagdgesetzes (gegen die Stimmen der Grünen) wird ein zentraler Schritt zur Stärkung und Sicherheit der Alm- und Weidewirtschaft gesetzt. Einzelne Stellungnahmen und Rechtsmeinungen diverser Organisationen tragen jedoch eher zur Verunsicherung der Betriebe bei. LHStv. Josef Geisler mit einer Klarstellung. INNSBRUCK. „Einzelne Stellungnahmen und Rechtsmeinungen tragen derzeit eher zur Verunsicherung der Betriebe bei als zur...

Eine BOKU-Studie zeigt, dass der Wolf u.a. in Tirol geeignete Lebensbedingungen vorfindet. (Symbolbild) | Foto: PantherMedia/waitandshoot
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Verein warnt vor Anzeigenwelle in Tirol
„Land Tirol lässt Almbauern allein“

Der Verein „Wölfe in Österreich“ warnt vor möglichen Anzeigen gegen Tiroler Weidetierhalter in der kommenden Almsaison. Hintergrund ist laut der Tierschutzorganisation die weiterhin unklare rechtliche Situation rund um den Schutz von Weidetieren in Wolfsgebieten. INNSBRUCK. Nach Ansicht des Vereins lässt das Land Tirol die Weidetierhalter beim Problem "rechtliche Situation rund um den Schutz von Weidetieren in Wolfsgebieten" allein. Aus einer Anfrage eines Weidetierhalters beim Land Tirol geht...

„Alm ist kein Versuchslabor“
LK-Präsident Siegfried Huber im Interview über die Zukunft der Almwirtschaft in Oberkärnten

Zwischen Artenschutz und bäuerlicher Existenz sieht die Landwirtschaft klare Grenzen. Ein Interview über Konflikte, Zahlen und politische Verantwortung. OBERKÄRNTEN. Im Interview übt LK-Präsident Siegfried Huber scharfe Kritik an den Vorschlägen von Tierschutzorganisationen. Das „immer wiederkehrende Märchen vom Herdenschutz“ werde in „Großstadtbüros gesponnen“, sagt er. Die Realität auf Kärntens Almen sei eine andere. „Die Almwirtschaft ist kein Versuchslabor für praxisfremde...

Siegfried Huber äußert sich klar zu "Wiener Wolfsromantik" | Foto: Riebler/KK
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Wolf in Kärnten: Fronten verhärtet
Wiener Wolfsromantik stößt Landwirten auf

Nach einer Pressekonferenz von Wissenschaftern und Tierschutzorganisationen meldet sich die Landwirtschaft mit deutlicher Kritik und klaren Forderungen zu Wort. KÄRNTEN. Die Rückkehr des Wolfs sorgt weiterhin für Spannungen. Während Experten auf Herdenschutz und Sachlichkeit setzen, verlangen Bauernvertreter ein konsequentes Management. Wissenschaftlicher Zugang gefordertIm Rahmen einer Pressekonferenz legten der Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal von der Universität Wien, Martin Balluch vom...

Paul Ulrich, Martin Balluch und Kurt Kotrschal luden zum Gespräch über den Wolf in Kärnten. | Foto: MeinBezirk/Evelyn Wanz
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Diskussion in Kärnten geht weiter
"Wölfe werden zu 100 Prozent angefüttert"

Bei einer Pressekonferenz zum Thema Wolf in Kärnten haben der Verhaltensbiologe der Uni Wien Kurt Kotrschal, Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken und Paul Ulrich vom Verein "Wölfe in Österreich" ihre Sicht auf den aktuellen Umgang mit dem Tier dargelegt. Sie plädierten für einen sachlichen, wissenschaftlich fundierten Zugang sowie für verstärkte Maßnahmen im Bereich Herdenschutz und Monitoring. Landwirtschaftskammer spricht von "Wiener Wolfsromantik". KÄRNTEN. Die Rückkehr des Wolfs...

Studie über die Lebensbedingungen des Wolfs in Österreich. Die Bezirke Landeck, Imst, Kufstein, Kitzbühel sowie Lienz haben bei den Maßnahmen Priorität. | Foto: European Wilderness Society, LIFEstock Project
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BOKU Wolf-Studie
Landeck, Imst, Kufstein, Kitzbühel sowie Lienz mit Prioritäten

Als Prioritätsräume für Herdenschutz werden in der Studie die Bezirke Landeck, Imst, Kufstein, Kitzbühel sowie Lienz genannt. Ein Ergebnis der BOKU-Studie zum Thema Wolf. Bei der Präsentation werden die Themen Wolfmanagement,  eine europaweite wildökologische Raumplanung und ein konstruktiver Diskurs in den Fokus gestellt. INNSBRUCK. Seit Beginn der 2000er-Jahre breitet sich der Wolf in Europa kontinuierlich aus. Für das Jahr 2023 wird der Bestand europaweit auf rund 21.500 Tiere geschätzt –...

Das Land Tirol zieht eine Bilanz der heurigen Almsaison, Wölfe und Bären bleiben eine Herausforderung.
 | Foto: European Wilderness Society, LIFEstock Project
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Wolf in Tirol
„Reguläre Bejagung des Wolfes bleibt langfristiges Ziel“

Das Land Tirol zieht eine insgesamt stabile Bilanz der heurigen Almsaison. Herausforderungen bleiben die steigenden Risszahlen durch Wölfe und Bären. LA Andreas Gang schlägt von Riss in Gallzein Alarm. Eine BOKU-Studie zeigt, dass der Wolf u.a. in Tirol geeignete Lebensbedingungen vorfindet.  INNSBRUCK. Trotz vereinzelter Wetterkapriolen und der zunehmenden Präsenz von Großraubtieren zeigt die vorläufige Bilanz der Almsaison 2025 in Tirol insgesamt stabile Entwicklungen. In vielen Regionen...

Eines der noch etwas verträglicheren Bilder vom jüngsten Gemetzel in Navis. | Foto: Gemeinde Navis
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Navis
Wolfsrisse trotz Herdenschutzzaun, ganzjährige Bejagung gefordert

Vor exakt vier Jahren wurden auf dem Hochleger der Peer Alm in Navis  die ersten Herdenschutzmaßnahmen im Stubai-Wipptal ergriffen. Die haben nicht die erwünschte Wirkung. NAVIS/ELLBÖGEN. Erneut erschüttern Wolfsrisse die Gemeinden Ellbögen und Navis. Auf verschiedenen Almen im Gebiet ereigneten sich zuletzt etliche Schafsrisse mit vielen toten und verletzten Tieren. Die Auswertung der entnommenen DNA-Proben steht noch aus. Da wie dort dürfte aber wieder ein Wolf zugeschlagen haben. Einige...

Wiener Tierschutzverein erstattet Anzeige: "Es war den Behörden – vermutlich sogar vor Auftrieb der 300 Schafe am Pfingstsamstag - bekannt, dass sich in der Nähe der gegenständlichen Alm zumindest ein Wolf aufhält." | Foto: Symbolfoto: stock.adobe.com/at/AB Photography
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Wölfe in Tirol
Tierschutzverein bringt Anzeige ein - "Wolf absichtlich angelockt"

Der Wiener Tierschutzverein hat im Zusammenhang mit dem Auftrieb der Schafe auf die Seducker Hochalm eine Anzeige eingebracht. Den Behörden wäre bereits vorher bekannt, dass ein Wolf sich in dieser Gegend aufhält. "Zudem wurden Kadaver auf der Alm liegen gelassen und sogar mit Steinen beschwert, offensichtlich um den Wolf anzulocken", wird in der Anzeige ausgeführt. INNSBRUCK. Einmal mehr wird das Thema Umgang mit Wölfen in Tirol ein Fall für die Behörden. Diesmal hat der Wiener...

Foto: Jennifer Hatlauf, Maj_GPS collar = Hubert Potocnik
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DNA bestätigt
Schaf in Lessach gerissen: Goldschakal war Verursacher

Ein Vorfall im Lungau hat Anfang Mai die Aufmerksamkeit der Behörden geweckt. Nun liegen die Ergebnisse vor und bestätigen einen früher geäußerten Verdacht. LESSACH. Am 8. Mai 2025 wurde in Lessach ein Schaf gerissen und der Verdacht auf Wolf oder Goldschakal geäußert. Wie aus dem Ticker des Landesmedienzentrums Salzburg (LMZ) hervorgeht, habe der Wolfsbeauftragte des Landes den Vorfall aufgenommen. Die Spuren am Tier hätten laut Mitteilung nicht dem typischen Muster eines Wolfsrisses...

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  • MeinBezirk - Lungau/Pongau
Foto: Stefan Schubert
3:28

Wölfe sorgen für Wirbel
Wird der Wolf abgeschossen oder gerettet?

Wölfe sorgen für Wirbel: Der Petitionsausschuss der EU hat Österreich besucht, um sich vor Ort ein Bild von dem hitzigen Konflikt zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Sicherheit zu machen. Die Frage: Wie viele Wölfe kann das Land tolerieren? SALZBURG. Neun EU-Parlamentarier verbrachten drei Tage in Österreich, um sich ein Bild von der hitzigen Wolfsdebatte zu machen. Vertreter aus verschiedenen Ländern, darunter auch aus den Bereichen Umwelt- und Agrarpolitik, hörten sich Berichte, Bedenken...

Zwar gab es bereits im September den ersten Schneefall und es gab auch diese Saison einige herausfordernde Wetterereignisse, doch die vorläufige Bilanz der Almsaison 2024 fällt eher positiv aus. | Foto: Land Tirol
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Almsaison 2024
Weiden saftig grün - Tiergesundheit stabil

Das Land veröffentlichte kürzlich den Bericht zur Almsaison 2024. Die Saison wurde vor allem erneut durch die großen Beutegreifer geprägt, doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Tiergesundheit zeigt sich stabil, der Spätsommer brachte saftig grüne Weiden bis zum Schluss.  TIROL. Zwar gab es bereits im September den ersten Schneefall und es gab auch diese Saison einige herausfordernde Wetterereignisse, doch die vorläufige Bilanz der Almsaison 2024 fällt eher positiv aus. Im Vergleich zum...

Wolf in Kärnten
Herabsetzung des Schutzstatus spaltet die Geister

Die EU-Mitgliedsstaaten stimmten am Mittwoch über den Schutzstatus des Wolfs ab.  Es wurde sich darauf geeinigt, den Schutzstatus der Wildtiere von "streng geschützt" auf "geschützt" herabzustufen. Der Beschluss erleichtert somit auch Abschüsse der Tiere. Ein Wildökologe, ein Vertreter des Kärntner Almwirtschaftsvereins und der Tierschutzverein äußern sich zu diesem Thema. KÄRNTEN. Der Sachverständige für Jagd und Wildökologie Roman Kirnbauer kann die Entscheidung verstehen: "Aus meiner Sicht...

26 tote Schafe wurden bereits im Zusammenhang mit Wolfsrissen erhoben, weitere sieben Rissgeschehen sind derzeit noch in Abklärung. | Foto: Pixabay/christels (Symbolbild)
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Großraubtiere
Riss-Entschädigungen für 2024 beschlossen

Im vergangenen Jahr gab es 540 tote und vermisste Weidetiere, die mit rund 180.000 euro entschädigt wurden. Zu Beginn der Almsaison hat die Landesregierung die Entschädigungssätze für das heurige Jahr festgelegt. TIROL. Die Entschädigungssätze werden auf Basis der Tierversteigerungen jährlich für die verschiedenen Tierkategorien transparent ermittelt.  „Mit den Entschädigungen des Landes können wir den wirtschaftlichen Schaden minimieren, nicht aber das Tierleid und die psychische Belastung für...

Europa benötigt dringend ein differenziertes und adaptives Wolfsmanagement, das sich an die jeweiligen ökologischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten anpasst. Eine fundierte und transparente wildökologische Raumplanung sollte als Basis dienen.  | Foto: unsplash/Thomas Bonometti (Symbolbild)
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Wolfsmanagement
Schweiz als Vorbild mit Maienfelder Erklärung

Im Schweizer Ort Maienfeld verabschiedete man kürzlich ein "räumlich differenziertes Wolfsmanagement", das in Tirol, speziell von Bauernbunddirektor Raggl sehr begrüßt wird. TIROL. Die Zeit würde rennen und die Wolfspopulation in Europa "explodieren", so die Sorgen des Bauernbunddirektors Raggl. Umso mehr begrüßt er die kürzlich verabschiedete schweizer Initiative.  Möglichkeiten die Wolfspopulation zu regulierenMan bräuchte auch auf EU-Ebene rasche, praktikable und gesetzlich geschützte...

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