Rekord an Projekten
Freiwilligenwoche 2026 startet im April in Tirol
- Von 22. bis zum 28. April steht in Tirol die Freiwilligenwoche an mit neuem Teilnahmerekord – rund 150 Projekte sind derzeit verfügbar. Auch LH Anton Mattle half letztes Jahr beim Projekt „Kleider machen Leute – Leute brauchen Kleider“.
- Foto: Land Tirol/Hörmann
- hochgeladen von Thomas Geineder
In einem Monat geht’s los: Die Freiwilligenwoche 2026 lädt von 22. bis 28. April zum Mitmachen ein. Mit rund 150 Projekten gibt es so viele Angebote wie noch nie.
TIROL. In einem Monat ist es soweit: Von Mittwoch, 22. April, bis Dienstag, 28. April, steht Tirol ganz im Zeichen des freiwilligen Engagements. Im Rahmen der Freiwilligenwoche 2026 öffnen Freiwilligenzentren, Vereine und Organisationen ihre Türen und ermöglichen spannende Einblicke in ihre Arbeit. Interessierte haben die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, hinter die Kulissen zu blicken und die Vielfalt des Ehrenamts hautnah zu erleben. Das Angebot ist breit gefächert und reicht von Umweltschutzprojekten über soziale Initiativen bis hin zu kreativen Aktionen. Bereits jetzt zeichnet sich ein neuer Höchststand ab: Rund 150 Projekte stehen aktuell zur Auswahl – so viele wie noch nie in der Geschichte der Freiwilligenwoche. Weitere Einreichungen sind weiterhin möglich.
Vielfältige Einblicke und Mitmachaktionen
Ob im Sozialmarkt mithelfen, im Kleiderladen unterstützen, bei einer „Fleckerlteppich“-Aktion mitwirken oder SeniorInnen bei einer Rikscha-Fahrt begleiten – die Bandbreite an Möglichkeiten ist groß. Auch Einblicke in die Kinderlernhilfe werden angeboten. Alle Veranstaltungen können nach Zeit, Termin, Typ und Thema gefiltert werden. Anmeldungen und weitere Informationen sind online unter www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche
verfügbar.
Starke Ehrenamtskultur in Tirol
Jede zweite Person in Tirol ab 15 Jahren engagiert sich ehrenamtlich – ein Spitzenwert im Österreich-Vergleich.
„Mit einem neuen Projektrekord – und das im ‚Jahr des Ehrenamts‘ – steht die Freiwilligenwoche 2026 bereits jetzt unter einem guten Stern. Ich freue mich, dass sich so viele Einrichtungen, Vereine und Institutionen bereiterklären, an dieser Aktionswoche teilzunehmen. Tirols dezentrale, institutionalisierte Freiwilligenstruktur ist einzigartig und ein Vorzeigebeispiel dafür, wie Freiwilligenarbeit organisiert und an die Menschen herangetragen werden kann. Ich lade alle Interessierten ein, Teil der Freiwilligenwoche 2026 zu sein“, betont der für Ehrenamt zuständige LH Anton Mattle.
Die elf regionalen Freiwilligenzentren vermitteln jährlich rund 800 neue Freiwillige und bilden das Rückgrat der Freiwilligenarbeit im Land.
Für alle Altersgruppen offen
Die Freiwilligenwoche wurde 2015 ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr nutzten über 2.000 Interessierte die Gelegenheit, das Ehrenamt kennenzulernen. Neben Privatpersonen sind auch Schulen und Unternehmen eingeladen, sich zu beteiligen – teilweise sogar schon im Vorfeld der Aktionswoche. Das Programm richtet sich bewusst an alle Altersgruppen.
Ehrenamt direkt aufs Smartphone
Heuer steht die Freiwilligenwoche im Zeichen des „Jahr des Ehrenamts“. Ziel ist es, freiwilliges Engagement sichtbarer zu machen. Dafür wurde erstmals ein tirolweiter WhatsApp-Kanal ins Leben gerufen. Dieser bietet Informationen zu Mitmach-Möglichkeiten, Veranstaltungen, Weiterbildungen sowie Berichte und Gewinnspiele. Abrufbar ist das Angebot unter www.ehrenamt.tirol.
- Sujet "Komm in die Gruppe! Ehrenamt? Ehrensache!" - der WhatsApp-Kanal ist über den QR-Code oder direkt über www.ehrenamt.tirol erreichbar.
- Foto: Land Tirol
- hochgeladen von Thomas Geineder
Starke Partnerschaft im Hintergrund
Die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vereint elf regionale Zentren und ist in allen Bezirken aktiv. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen wird die Freiwilligenwoche umgesetzt. Gegründet wurde die Initiative 2015 mit dem Ziel, freiwilliges Engagement nachhaltig zu stärken. Im vergangenen Jahr konnten rund 850 Personen für ein Ehrenamt gewonnen werden, zusätzlich stehen etwa 630 Menschen für kurzfristige Einsätze bereit. Neben Vermittlung und Beratung organisiert die Partnerschaft auch Vernetzungstreffen, Weiterbildungen und Formate zur Anerkennung des Engagements.
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