Sicherheitsempfang
Tirols Einsatzorganisationen sind fit für Notfälle

Hunderte Vertreterinnen von Einsatzorganisationen füllten den Saal beim Sicherheitsempfang des Landes Tirol in der Messe Innsbruck.
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  • Hunderte Vertreterinnen von Einsatzorganisationen füllten den Saal beim Sicherheitsempfang des Landes Tirol in der Messe Innsbruck.
  • Foto: Land Tirol/Berger
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TIROL. Am 30. Jänner 2019 fand in der Messe Innsbruck der diesjährige Sicherheitsempfang statt. Rund 500 Mitglieder von Einsatzorganisationen nahmen daran teil.

Einsatz bei Naturgefahren und Großveranstaltungen

Tirols Einsatzorganisationen kommen bei Naturgefahren ebenso zum Einsatz wie bei Großveranstaltungen. Das Land Tirol investiert in den Schutz vor Naturgefahren, aber auch in die Ausrüstung und Ausbildung der Einsatzkräfte. Weitere Investitionen betreffen die Anschaffung notwendiger, technischer Infrastruktur. "Im heurigen Jahr werden wir etwa die unabhängige Zweitanbindung unsere Digitalfunkanlagen abschließen.“, so Sicherheitsreferent Josef Geisler.

Großveranstaltungen im Jahr 2018

Das Jahr 2018 stand im Zeichen der Großveranstaltungen in Tirol. Tirol war Veranstalter der Rad- und Kletterweltmeisterschaft. Bei der Kletter WM waren rund 46.000 ZuschauerInnen und bei der Rad WM entlang der Strecken 600.000 Menschen. „Tirol hat sich dabei von seiner besten Seite gezeigt und das ist neben den Organisationskomitees vor allem auch das Verdienst der verschiedenen Einsatzorganisation, die in professioneller Zusammenarbeit mit guter Planung und Vorarbeit einen reibungslosen Ablauf ermöglicht haben.“, so Landeshauptmann Günther Platter und Josef Geisler.

EU-Ratssitzungen in Tirol

Neben den Großveranstaltungen war Tirol Ausrichter von zwei EU-Ratssitzungen: Gerade die Treffen der EU-Innen- und  Justizminister aber auch der EU-HandelsministerInnen brauchten massive Sicherheitsmaßnahmen.

Naturereignisse machen schnelles Handeln notwendig

„Neben diesen Veranstaltungen, die weit im Voraus planbar waren, gibt es in Tirol immer wieder Naturereignisse, die eine schnelle Reaktion erforderten", so Günther Platter.
Beispiele für diese Naturereignisse waren das Hochwasser und der Sturm in Osttirol Ende Oktober aber auch die Schneesituation vor zwei Wochen in Tirol. Bei diesen Naturereignissen war die Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen sowie der Bezirkseinsatzleitungen und der Landeseinsatzleitung gefordert.

„Ich habe großen Respekt davor, was die verschiedenen Akteure – von der Landeseinsatzleitung und den Blaulicht- und Freiwilligenorganisationen bis hin zu Polizei und Bundesheer – hier geleistet haben.“, so Günther Platter.

Schulungen der Katastrophenschutzbehörden

Für Tirols Einsatzkräfte werden regelmäßig Ausbildungen und Schulungen angeboten. "Dazu gehören eine gut funktionierende Kommunikation, Kooperation und Koordination“, so Herbert Walter, Leiter der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes. Dass diese Schulungen fruchten, zeigten die vergangenen Ereignisse, so Marcel Innerkofler von der Landeswarnzentrale.

Zahlen und Fakten

  • Das österreichische Bundesheer war 2018 in Tirol bei sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätzen, in Katastropheneinsätzen und zur Unterstützung bei Sportveranstaltungen tätig. Dabei wurden mehr als eine Million Mannstunden geleistet.
  • Bei der Tiroler Polizei sind derzeit 2.023 PolizistInnen im Einsatz.
  • Die Kriminalitätsrate ist erneut gesunken, gleichzeitig gab es 2018 die höchste Aufklärungsquote.
  • 2018 gab es 36 Verkehrstote und insgesamt rund 4.000 Verkehrsunfälle.
  • Insgesamt gibt es in Tirol 358 Feuerwehren, davon 337 freiwillige Feuerwehren, 20 Betriebsfeuerwehren und eine Berufsfeuerwehr. Insgesamt hat die Feuerwehr 32.537 Mitglieder.
  • Zu Tirols Rettungsdiensten zählen das Rote Kreuz, der Samariterbund Tirol, der Malteser Hospitaldienst, die Johanniter Unfallhilfe Tirol und der Österreichische Rettungsdienst.
  • Die Bergrettung Tirol hatte im vergangenen Jahr 2.900 Einsätze.
  • Die Wasserrettung Tirol kam auf 171 Alarmeinsätze, zusätzlich kamen sie bei 24 Veranstaltungen und 310 See- und Bäderüberwachung zum Einsatz.
Hunderte Vertreterinnen von Einsatzorganisationen füllten den Saal beim Sicherheitsempfang des Landes Tirol in der Messe Innsbruck.
Beim Sicherheitsempfang v. li. Hermann Spiegl (Landesleiter Bergrettung Tirol), Markus Kostner (Landesleiter Wasserrettung Tirol), Robert Moser (Präsident Rotes Kreuz Tirol), Helmut Tomac (Landespolizeidirektor Tirol), LHStv Josef Geisler, LH Günther Platter, LHStvin Ingrid Felipe, LRin Gabriele Fischer, Herbert Bauer (Militärkommandant Tirol) und Peter Hölzl (Landesfeuerwehrkommandant Tirol).
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