Neos Tirol
Vorplanen für die Wintersaison?
TIROL. Der Sommer neigt sich dem Ende zu und in der Politik denkt man bereits an die bevorstehende Wintersaison. Zumindest in den Reihen der Neos Tirol: Man müsse jetzt Vorarbeit leisten, um eine gefahrlose und wirtschaftlich solide Wintersaison zu erhalten.
Konzept für Wintersaison fehlt
Es dauert nicht mehr lange und die Wintersaison beginnt wieder. Doch seitens der Bundesregierung und der Tiroler Landesregierung fehle jegliches Konzept, kritisiert die Oppositionspartei Neos Tirol, mit voran der Klubchef Dominik Oberhofer. Dabei werden alle Beteiligten zunehmend nervöser. Hoteliers, Seilbahnbetriebe und die Gastronomie fordern endlich klare Corona-Regeln für den Winter.
Pinke Vorschläge für die Wintersaison
Die Neos können zwar keine Regeln festlegen, jedoch werfen sie Vorschläge für die kommende Wintersaison in die Runde, die zu einem sicheren und wirtschaftlich soliden Wintertourismus führen sollen:
Die Neos fordern ein Ende der Kurzarbeit. Denn aus wirtschaftlicher Sicht, wäre es vor allem der Mangel an Personal, der den Wintertouristikern Sorgen bereitet. Zwar wäre die Kurzarbeit zu Beginn der Krise wichtig gewesen, inzwischen sei sie allerdings kontraproduktiv.
Die Menschen sollen wieder in die Jobs gebracht werden. Wie stellen sich die Neos das vor?
„Wird ein Mitarbeiter im Stadthotel in Salzburg aktuell nicht gebraucht, dafür aber in einem Skiresort im hinteren Ötztal dringend, so kann das AMS mit sogenannten Entfernungsbeihilfen für kurzfristige Jobwechsel finanziell unter die Arme greifen“,
erläutert Loacker.
Ein weiterer Vorschlag der Neos wäre die Erhöhung der Kontingente für Tourismuskräfte aus Drittstaaten.
„Es ist Fakt, dass der Arbeitskräftebedarf im Tourismus mittlerweile ohne ausländische Arbeitskräfte nicht gewährleistet werden kann."
Zudem wäre es notwendig jetzt, gerade aus Tiroler Perspektive (Stichwort Ischgl), ein klares Signal nach außen zu senden.
„Bei einer derart geringen Durchimpfungsrate wie im Moment werden wir vor ähnlichen Problemen wie im letzten Jahr stehen. Stichwort Reisewarnungen, Grenzschließungen, Quarantänebestimmungen.“
Man müsse zeigen, dass Tirol eine sichere Urlaubsdestination sei. Der pinke Tourismussprecher im Landtag stellt sich dabei eine Art Gütesiegel für Betriebe vor: „Hier bedient sie nur geimpftes oder genesenes Personal.“
Ein weitere Vorschlag ist, das Tourismusverbände die Kosten für Tests für Reiserückkehrer übernehmen.
Von der 1G-Regel halte die Neos Tirol nichts. Geimpfte und Genese müssen in ihren Augen gleichgestellt werden. Eine Genesung soll für die ersten 6 Monate als genügender Schutz vor einer Ansteckung anerkannt werden.
Letztendlich hält man in den Reihen der Neos Tirol flächendeckende Antikörpertests für eine gute Idee. Denn auch diese Zahl kann die Immunisierung im Land deutlich machen, nach außen kommuniziert werden und so marketingtechnisch genutzt werden.
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