Agrarpolitik
Lebensmittelhandel in der Kritik

Gute Arbeitsbedingungen für ArbeitnehmerInnen, ein Mindestverdienst für Landwirte, klare Regelungen bei Verkaufspreisen sowie faire Endproduktpreise werden gefordert.
  • Gute Arbeitsbedingungen für ArbeitnehmerInnen, ein Mindestverdienst für Landwirte, klare Regelungen bei Verkaufspreisen sowie faire Endproduktpreise werden gefordert.
  • Foto: Pixabay/LubosHouska (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Bernhard Höfler, Sekretär der Tiroler Gewerkschaft PRO-GE und Vorstandsmitglied der Tiroler Arbeiterkammer kritisiert die Preispolitik des Lebensmittelhandels. Er fordert endlich gute Arbeitsbedingungen für ArbeitnehmerInnen, einen Mindestverdienst für Landwirte, klare Regelungen bei Verkaufspreisen sowie faire Endproduktpreise.

Sozioökologisch statt "nur" ökologisch

Die aktuelle Preispolitik des Lebensmittelhandels ist Höfler ein Dorn im Auge. Er fordert endlich Taten mahnt, dass es mit einem ökologischen Anbau des Gemüses noch lange nicht getan sein, man müsse "sozioökologisch" Anbauen. Dies bedeutet für den Sekretär der Tiroler Gewerkschaft PRO-GE:

"Gute Arbeitsbedingungen für ArbeitnehmerInnen, ein Mindestverdienst für Landwirte, klare Regelungen bei Verkaufspreisen gegenüber dem Lebensmittelhandel und garantierte, faire Endproduktpreise für KonsumentInnen."

Es sei der Handel, der mit seiner Preispolitik für "miserable" Arbeitsbedingungen der ErntehelferInnen sorge. 

Scheitern der Förderpolitik

Doch auch die Bauern ziehen den Kürzeren. Das Geld, was sie für ihr Gemüsen von den Lebensmittelketten erhalten würde, reiche nicht zum überleben, so Höfler. Auch die Förderpolitik aus den Landwirtschaftsfonds würde hier nicht greifen, da die Gelder kleine Landwirte meist nicht erreichen. Denn die finanziellen Mittel bemessen sich allein an der Größe der Agrarfläche und sind kaum an Umweltauflagen geknüpft, kritisiert Höfler. 

"20 Prozent der großen Betriebe erhalten 80 Prozent des Agrarbudgets."


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