Goldener Max
Tirols Handwerk feierte seine besten Projekte im RAIQA

Spartenobmann Franz Jirka (l.) und Spartengeschäftsführerin Karolina Holaus (r.) gratulierten den Gewinnern des „Goldenen Max“ beim Tiroler Handwerkspreis 2026. | Foto: WK-Tirol/Die Fotografen
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Das neue RAIQA in Innsbruck wurde am Donnerstagabend zur Bühne für Tirols Handwerkselite: Beim Tiroler Handwerkspreis wurden fünf außergewöhnliche Projekte mit dem „Goldenen Max“ ausgezeichnet. MeinBezirk war als Kooperationspartner vor Ort und unterstützte die Veranstaltung auch heuer wieder medial. Die Sieger durften sich neben Preisgeld und Trophäe auch über einen Gutschein für eine halbe Seite Gratis-PR in einer MeinBezirk-Ausgabe ihrer Wahl freuen.

TIROL. Handwerk im Mittelpunkt: Veranstaltet wurde der Tiroler Handwerkspreis von der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Tirol gemeinsam mit der RLB Tirol, der Uniqa Versicherung und dem Land Tirol. Austragungsort war das neue RAIQA in Innsbruck – selbst ein eindrucksvolles Beispiel moderner und vielschichtiger Handwerkskunst, bei dem unterschiedlichste Gewerke auf höchstem Niveau zusammenspielten.

Spartenobmann Franz Jirka betonte bei der Verleihung die Bedeutung des Tiroler Handwerks: „Tiroler Handwerksbetriebe spielen international in der Top-Liga. Sie schaffen regionale Wertschöpfung, sichern Arbeitsplätze und setzen außergewöhnliche Projekte um.“ Mehr als 100 Betriebe aus ganz Tirol hatten heuer Projekte eingereicht.

Alle Nominierten und Preisträger des Tiroler Handwerkspreises 2026 mit Spartenobmann Franz Jirka (l.) und Spartengeschäftsführerin Karolina Holaus (r). | Foto: WK-Tirol/Die Fotografen
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Auch Landeshauptmann Anton Mattle nahm an der Preisverleihung teil und überreichte Auszeichnungen in einer der Kategorien. Im Anschluss entschuldigte sich Mattle allerdings frühzeitig, da er noch einen weiteren Termin beim Tiroler Landestrachtenverband wahrnehmen musste, dessen Präsident er ebenfalls ist.

Nachhaltigkeit und Denkmalschutz ausgezeichnet

In der Kategorie „Nachhaltigkeit & Regionalität“ gewann die MECO GmbH aus Kirchbichl mit der Revitalisierung des historischen Hotels Traube in Rattenberg. Das Gebäude aus dem 15. Jahrhundert wurde mit moderner, fossilfreier Energietechnik ausgestattet und gleichzeitig denkmalgerecht saniert. Die Jury würdigte besonders die Verbindung aus Nachhaltigkeit, technischer Innovation und sensiblem Umgang mit historischer Bausubstanz.

Historisches Instrument neu entwickelt

Der Innsbrucker Blechblasinstrumentenbauer Benedikt Sonnleitner setzte sich in der Kategorie „Tradition & Moderne“ durch. Mit der „Tromba da tirarsi“ entwickelte er eine historische Zugtrompete für die originalgetreue Aufführung barocker Werke neu. Das Instrument wurde großteils in Handarbeit gefertigt und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit moderner Spielbarkeit.

Präzisionsarbeit für Swarovski

Die Holzmanufaktur und Vitrinenbau Auer GmbH aus Innsbruck gewann die Kategorie „Handwerk & Design“. Ausgezeichnet wurde eine technisch anspruchsvolle Wandverkleidung für die Swarovski Kristallwelten in Wattens. Besonders die millimetergenaue Planung und Umsetzung im bestehenden Gebäudebestand stellte höchste Anforderungen an Präzision und Ausführung.

Kooperation statt Konkurrenz

In der Kategorie „Teamwork & Kooperation“ überzeugte das Projekt „Einzigartiges Handwerk“. Die Schneiderinnen Barbara Sporer, Monika Nuener und Claudia Schellhorn-Thaler aus dem Zillertal schlossen sich zusammen, um regionale Handwerkskunst gemeinsam sichtbarer zu machen. Mit einem gemeinsamen Markenauftritt, Social-Media-Präsenz und gegenseitiger Unterstützung setzen sie bewusst auf Zusammenarbeit statt Konkurrenzdenken.

Baumhausweg als Erlebniswelt

Den Sieg in der Kategorie „Einzigartig & Handgemacht“ holte naturidea aus Fulpmes mit dem „Baumhausweg Stubai“. Auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Waldgelände entstanden neun individuell gestaltete Baumhäuser aus heimischen Hölzern. Das Projekt verbindet Naturerlebnis, Kreativität und handwerkliche Qualität.

Spartenobmann Franz Jirka (l.) und Roland Leitner von MeinBezirk (r.) überreichten den Gewinnern des „Goldenen Max“  die Gutscheine für eine halbe Seite Gratis-PR in einer MeinBezirk-Ausgabe ihrer Wahl. | Foto: WK-Tirol/Die Fotografen
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Gutscheine von MeinBezirk für die Sieger

Neben dem „Goldenen Max“ und einer Siegerprämie von jeweils 2.500 Euro erhielten die fünf Kategoriesieger auch einen zusätzlichen Preis: einen Gutschein für eine halbe Seite Gratis-PR in einer MeinBezirk-Ausgabe beziehungsweise im Bezirk ihrer Wahl. Übergeben wurden die Gutscheine von Roland Leitner von MeinBezirk.

Für den musikalischen und humorvollen Rahmen des Abends sorgte Multitalent Markus Linder. Mit gewohnt charmanter und pointierter Art führte er durch die Preisverleihung und präsentierte eigens für den Tiroler Handwerkspreis komponierte Lieder, die beim Publikum für viele Lacher und großen Applaus sorgten.

WK-Präsidentin Barbara Thaler hob zum Abschluss die Bedeutung des Tiroler Handwerks hervor: „Gutes Handwerk entsteht aus Können, Erfahrung und dem Anspruch, Dinge richtig gut zu machen. Genau diese Leistungen holt der Tiroler Handwerkspreis vor den Vorhang.“

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