Weitere Schritte zur Wohlfühlstadt

Festakt für die erneuerte Volksschule mit Bgm. Jochen Bocksruker und LR Ursula Lackner
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Bärnbach hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur Wohn- und Wohlfühlstadt entwickelt. Geht dieser Trend weiter?
Jochen Bocksruker: Ja, absolut. Am Gelände des alten Bauhofs wurden neun Reihenhäuser und zehn Wohnungen bereits bezogen, ebenfalls in der Strohgasse 16 Wohnungen. Über der neuen Sparkassen-Filiale, die im Oktober 2020 fertig sein wird, entstehen zehn neue Wohnungen - davon zwei Penthousewohnungen - und in der Kreuzgasse werden im Mai 2020 27 neue Wohnungen bezugsfertig sein. Im ersten Bauabschnitt in der Glockenstraße werden 33 Mietwohnungen installiert, dafür gibt es schon mehr als 50 Voranmeldungen. In der Mühlgasse kommen fünf neue Wohnungen. Man sieht, der Wohnungsboom in Bärnbach ist ungebrochen. Das Schöne ist, dass diese Wohnungen alle in Innenstadtnähe entstehen.

Gutes Stichwort. Die Innenstadt ist ja auch in Bärnbach ein Thema.
Wir als Gemeinde wollen Rahmenbedingungen für ein lebendiges Zentrum schaffen. Wir haben 23 innerstädtische Betriebe und einen sehr vielfältigen Branchenmix, der jedem Einkaufszentrum Ehre machen würde. Der Zuzug in der Innenstadt wirft das Parkraumproblem auf, das wir nun zum Schwerpunktthema machen werden. Wir wollen die Dauerparker von den attraktiven Stellflächen weg bekommen, damit die Nahversorgung gut funktioniert. Derzeit sind wir noch auf der Suche nach der bestmöglichen Lösung für alle.

Die Infrastruktur zählt zu den Hauptinteressen der Stadtgemeinde?
Bocksruker: Ganz klar, einer unserer Schwerpunkte heißt Infrastruktur, denn wenn diese nicht funktioniert, wird es auch keine Wohlfühlstadt geben. Und so haben wir die Sanierung unserer Volksschule und der Musikschule weitgehend abgeschlossen. Im Oktober des Vorjahrs konnte mit der Sanierung der 67 Jahre alten Schule begonnen werden. Im Zusammenhang mit der Sanierung wurden der Brandschutz ertüchtigt, alle Fenster getauscht, das Kaltdach erneuert, Akustikmaßnahmen gesetzt und die gesamte E-In-stallation sowie die Fluchtwegs- und Notfallsbeleuchtung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Ein barrierefreier Zugang in das Schulgebäude sowie die Eingliederung der Nachmittagsbetreuung rundeten die Baumaßnahmen am Schulgebäude ab. Mein großer Dank gilt auch LH-Stv. Michael Schickhofer, der von den Kosten von 3,2 Millionen rund 1,8 Millionen Euro in Form von Bedarfszuweisungen gefördert hat. 

Gibt es weitere Infrastrukturprojekte?
Bocksrucker: Derzeit sind wir mitten in der Sanierung unserer Sporthalle, im Moment werden gerade die Duschräumlichkeiten erneuert. Ein Großteil der Arbeiten ist schon erledigt. Die nächsten Schritte sind die Erneuerung der Tribüne und die Installierung der neuen Anzeigetafeln. Dort, wo früher der Kinderhort stationiert war, bekommen die Naturfreunde, das Juko und die Kinderfreunde neue Räumlichkeiten, da läuft derzeit die Übersiedlung. Am bestehenden Standort, wo früher die Naturfreunde waren, besteht nun die Möglichkeit, die Kinderkrippe auszubauen. Das ist dringend notwendig, weil der Bedarf ständig wächst. In unserem Stadtpark werden wir einen großen Kletterturm errichten, der mit Mitteln der Naturfreunde, vom Bund und vom Land - also auch über BZ-Mittel von Michael Schickhofer - cofinanziert werden kann. Dieser Turm wird der höchste Kletterturm in der gesamten Lipizzanerheimat und damit eine echte Attraktion sein. Die Naturfreunde haben mehr als 500 Mitglieder und hier gibt es sehr gute Synergien mit der NMS Bärnbach. Ich möchte auch die Volksschule Afling nicht vergessen, hier klappt die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kainach hervorragend und dadurch konnte auch ein neuer Spielplatz geschaffen werden. Und natürlich machen wir laufend Sanierungen in unserem Straßen-, Wege- und Kanalnetz.

Worauf sind Sie besonders stolz?
Bocksruker: Dass die Stadt Bärnbach sich zu einer echten Wohlfühloase für die Menschen von 0 bis 100 entwickelt hat. Die Fusion mit Piberegg haben wir sehr gut über die Bühne gebracht, hier funktioniert die Integration bestens. Wir haben ein sensationelles Miteinander in Bärnbach und der Beweis für unseren guten Ruf ist, dass die Nachfrage nach neuem Wohnraum sehr groß ist. Einen großen Dank möchte ich auch Kulturreferent Andreas Albrecher aussprechen, der mit seinem Team dafür sorgt, dass Bärnbach auch als Veranstalter in aller Munde ist. Allein das Programm der nächsten Monate kann sich wirklich sehen lassen. Da sind große Namen dabei wie die Kabarettisten Thomas Stipsits am 31. Oktober - die Veranstaltung in der Sporthalle ist restlos ausverkauft - oder Viktor Gernot, der am 12. März zu uns kommt. Gert Steinbäcker, Teil des legendären Trios STS, wird ebenso nach Bärnbach kommen wie Leo Kysela, die Comedy-Hirten oder die Ermi-Oma. Sehr freut mich die Wiederbelebung des legendären Sportlerballs, der nach mehr als 30 Jahren in Zusammenarbeit mit unseren Sportvereinen HSG Remus und Atus Sadiki Bau Bärnbach veranstaltet wird. Und Highlights wie das Bierfest, das Oktoberfest oder das Freundschaftsfest sind aus Bärnbach ohnehin nicht mehr wegzudenken.

Festakt für die erneuerte Volksschule mit Bgm. Jochen Bocksruker und LR Ursula Lackner
Bgm. Jochen Bocksruker setzt viele Schwerpunkte in der Infrastruktur.
Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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