Fußballfest mit falschem Sieger

GAK-Torschütze Marco Heil und Köflach-Kapitän Thomas Groiss im Duell.
  • GAK-Torschütze Marco Heil und Köflach-Kapitän Thomas Groiss im Duell.
  • Foto: Cescutti
  • hochgeladen von Thomas Maurer

Über 1000 Zuschauer hatten sich am Samstag im Köflacher Werner-Skrabitz-Stadion eingefunden - der GAK war zu Gast. Die Grazer waren bis dato noch ungeschlagen, die Heimischen hatten aus vier Spielen vier Punkte eingefahren. Die Favoritenrolle lag also bei den Gästen.
Der wurden sie aber nicht unbedingt gerecht - Köflach hatte von Beginn an die größeren Chancen. Schon in den ersten 15 Minuten musste GAK-Keeper Patrick Haider sein Team zweimal im Spiel halten. Ein erzieltes Tor der Köflacher wurde nicht gegeben, der Ball war laut Schiedsrichterteam zuvor schon hinter der Torout-Linie. Die Grazer wiederum hatten kaum zwingende Chancen, gingen durch einen 30-Meter-Freistoß von Marco Heil wenige Minuten vor der Pause aber dennoch in Führung.
Selbes Bild in Halbzeit zwei: Torgefahr durch Köflach, kaum Zwingendes von den Gästen. Tor gelang den Hausherren aber keines. Extrem bitter, wie ASK-Trainer Walther Eccher nach dem Spiel betonte: "Der GAK hat sein Spiel nicht aufziehen können. Wir waren von den Chancen her klar überlegen. Eigentlich hätten wir die drei Punkte verdient gehabt."
Insgesamt zwölf gelbe Karten - sieben davon für den ASK - wurden verteilt. "Es war ein sehr intensives und hartes Spiel. Beide Teams sind an ihre Grenzen gegangen", fasste Eccher zusammen.
Die nächste Möglichkeit die Chancenauswertung zu verbessern haben die Köflacher am kommenden Samstag, dem 17. September, um 17 Uhr im Heimspiel gegen Frauental.

Voitsberg lässt Punkte

Der ASK Voitsberg hat die Tabellenführung wieder an Heiligenkreuz verloren. Der ASK war in Lebring zu Gast und musste sich mit einem 1:1 begnügen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Kapitän Jürgen Hiden die Voitsberger in Minute 55 Führung. Doch der Vorsprung hielt nur wenige Minuten, Michael Wallner glich in der 61. Minute aus. Nur vier Minuten später gab es den nächsten Rückschlag für die Zach-Elf. Franz Rössl sah die rote Karte, Voitsberg musste 25 Minuten zuzüglich Nachspielzeit in Unterzahl agieren. Die Hausherren konnten die numerische Überlegenheit allerdings nicht mehr ausnutzen, die größte Chance machte Voitsberg-Keeper Markus Hiebler in Minute 80 zunichte.
Am Freitag, dem 16. September, um 19 Uhr steht für den ASK das nächste Heimspiel am Programm, der DSV Leoben ist zu Gast.

Autor:

Thomas Maurer aus Voitsberg

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