Pischelsdorferin Kristin Bauer mit neuem Buch im Interview

Kristin Bauer hat nun bereits ihr drittes Buch veröffentlicht.
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Mit ihrem dritten Werk "Kleines Handbuch zum erfolgreichen Verfassen und Vollenden einer Dissertation" macht die Pischelsdorferin Kristin Bauer auf sich aufmerksam. Doch das ist nicht alles. Neben ihrer Tätigkeit als Buchautorin bietet die Philosophie-Doktorin ihre Dienste selbstständig als Mental- und Empathie-Trainerin sowie als Sängerin und DJane an. Die WOCHE fragte nach.

Frau Bauer, Sie arbeiten in verschiedenen Bereichen. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?
KRISTIN BAUER: Für mich sind die Musik und das Schreiben seit meiner Kindheit wichtige Bereiche meines Lebens. Ich lernte Oboe, Klavier und Gesang an der Musikschule. Um mir mein Studium zu finanzieren, arbeitete ich nebenbei als Sängerin, Djane und Moderatorin. Meine Ausbildungen waren mir sehr wichtig, da ich mich immer schon für philosophische und psychologische Inhalte interessierte. Ich studierte Philosophie, machte eine Ausbildung zur philosophischen Beraterin und zur Mental-und Empathietrainerin. Natürlich gab es Zeiten, in denen ich nicht wusste, wie ich alles miteinander vereinbaren soll. Doch meine Leidenschaft und mein Interesse für diese Bereiche, geben mir immer wieder die Kraft weiterzumachen. Ich liebe es mit den verschiedensten Persönlichkeiten zu arbeiten. Viele Menschen sind sehr facettenreich, talentiert und innovativ, haben jedoch oft nicht den Mut oder die Möglichkeit ihr Potential vollkommen auszuschöpfen. Und genau dabei möchte ich Menschen in allen Lebenslagen mit meiner Tätigkeit als Trainerin und Beraterin gerne unterstützen. Durch mein Buch arbeite ich im Moment vorwiegend mit Studierenden, die gerade in ihrer Abschlussphase stehen. Für das Jahr 2018 sind jedoch einige verschiedene Projekte und Lesungen geplant.

Wovon handelt Ihr Buch?
Es geht darin um Tipps, Tricks und Übungen, die dabei verhelfen sollen, mit dem universitären Alltag besser zurechtzukommen und die Abschlussarbeit optimal verfassen zu können. 

Wie schafft man es, in so vielen Bereichen tätig zu sein?

Ich werde wirklich oft gefragt, wie es überhaupt thematisch zusammenpasst, Djane bzw. Sängerin und Philosophin, Beraterin und Autorin zu sein. Für mich passt es hervorragend. Denn erstens ist die geisteswissenschaftliche Forschung im stillen Kämmerchen ein Ausgleich zu Auftritten und zweitens ist es bei jedem Umgang mit Menschen vorteilhaft, empathisch, offen und verständnisvoll zu kommunizieren. Außerdem geht es bei mir in allen Bereichen immer wieder auch um die Musik. Es ist oft stressig und gerade in sehr ereignisreichen Monaten habe ich kaum Freizeit, dennoch erfüllen mich alle meine Tätigkeiten.

Zusätzlich haben Sie nun ihr drittes Buch veröffentlicht. Wie ist dazu gekommen?
Im Zuge meiner Forschertätigkeiten auf der Uni habe ich zuvor zwei Fachbücher herausgegeben. Vor 2 Jahren wurde „Rationalität und Emotionalität in der Musik“ veröffentlicht und im Juli dieses Jahres kam mein Buch „Musik, Mythen und Riten alter und moderner Gesellschaften“ heraus. Darin analysierte ich die gesundheitsfördernden Kräfte der Musik und brachte sie mit der modernen Gehirnforschung in Zusammenhang, um neue Möglichkeiten in der Musiktherapie aufzuzeigen. Im November kam dann mein „Kleines Handbuch zum erfolgreichen Verfassen und Vollenden einer Dissertation“ auf den Markt. Ich habe das Buch genau in dieser Zeit geschrieben, in der ich auch meine Dissertation verfasste, um mir gewisse Ängste, Gedanken und Wünsche, die im Studium aufkamen, von der Seele zu schreiben. Mit der Zeit habe ich bemerkt, dass viele Studierende mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Also habe ich beschlossen, die Probleme genauer zu hinterfragen, die Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren und einen Ratgeber daraus zu machen. 

Werden weitere Bücher folgen?
Ich habe schon einige Ideen für weitere Bücher. Inhaltlich möchte ich ganz à la Philosophin sozialkritische Themen aufgreifen, die die Welt und die Menschen bewegen. Auch weitere wissenschaftliche Schriften sind nicht ausgeschlossen, da im Bereich der Musiktherapie noch viele Forschungsmöglichkeiten gegeben sind.

Gibt es Ziele für 2018?

Im Jahr 2018 sind einige Vorträge und Workshops mit meinem Team geplant, die abgehalten werden und unter www.allesistzahl.at abrufbar sind. Ich habe schon Ideen für weitere Bücher. Inhaltlich möchte ich ganz à la Philosophin sozialkritische Themen aufgreifen, die die Welt und die Menschen bewegen.

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