40 Jahre Fernwärme Weiz

(V.l.:) Bürgermeister Erwin Eggenreich, Fernwärme-Geschäftsbereichsleiter Gerd Holzer, die „Gründungsväter“ der Fernwärme, Bgm. a.D. Helmut Kienreich, Reinhold Zingl und Franz Ecker, Fernwärme-Abteilungsleiter Gerhard Hierz, Künstler Hubert Brandtstätter.
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  • (V.l.:) Bürgermeister Erwin Eggenreich, Fernwärme-Geschäftsbereichsleiter Gerd Holzer, die „Gründungsväter“ der Fernwärme, Bgm. a.D. Helmut Kienreich, Reinhold Zingl und Franz Ecker, Fernwärme-Abteilungsleiter Gerhard Hierz, Künstler Hubert Brandtstätter.
  • hochgeladen von Andreas P. Tauser

Was im Jahr 1976 mit Weitblick und strategischer Klugheit begonnen wurde, ist nun 40 Jahre alt. Mit diesen Worten gratulierte LTAbg. Wolfgang Dolesch, der in Vertretung von Landeshauptmannstellvertreter Michael Schickhofer bei der Jubiläumsfeier im Fernwärmewerk zu Gast war, dem heutigen Vorstand und den Gründervätern der Fernwärme Weiz, Bgm. a. D. Helmut Kienreich, Reinhold Zingl und Franz Ecker. Die Fernwärme Weiz ist, wie Dolesch es formuliert, ein wichtiger Mosaikstein im Ganzen der erneuerbaren Energie.
So werden über insgesamt 32 Kilometern Rohleitung 2500 Wohnungen, etwa 100 Großabnehmer mit Fernwärme versorgt und somit auf diese Weise mehr als 60 Prozent der Gesamtwärmeenergie der Stadt erzeugt.

99,6 Prozent Biomasse
Vor 40 Jahren errichtete die Elin Union AG die damals erste Leitung entlang des Weizbaches, mit der das ehemalige "Elin-Casino" mit Wärme versorgt wurde. 1981 folgten bereits zusätzlich einzelne Gebäude im Nahbereich des Werkes Nord, 1985 durch die Firma Weitzer Parkett die Versorgung des Freibads und des Schulzentrums. Beginnend im Jahr 1997 wurde das Fernwärmenetz Süd errichtet, 1998 wurde erweitert, um das neue LKH und Wohn- sowie Industriebauten anzuschließen. Im Jahr 2007 erfolgte ein Teilzusammenschluss der Fernwärme Nord und Süd, 2014 wurde begonnen, den Ortsteil Preding zu erschließen. Die Fernwärme Weiz erreicht heute einen Biomassedeckungsgrad von 99,6 Prozent.

Wärme mit Vorteil
Fernwärme bietet für den Verbraucher zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Heizmethoden. So ist hierbei die Verbrennung etwa CO2-neutral, es werden keine Heizräume, keine Tanks, keine Brennstofflager benötigt, Kosten für Rauchfangkehrer entfallen, ebenso wie Geruchsbelästigung, Brand- oder Explosionsgefahr. Zudem ist Fernwärme optimal regelbar, sie stärkt die heimische Wirtschaft und sichert somit Arbeitsplätze, es erfolgt eine permanente Überwachung des Leitungsnetzes und der hauseigenen Übergabestationen. Fernwärme ist preisstabil und Abnehmer erhalten eine Landesförderung.

Energie-Highlight
Die Fernwärme Weiz ist mittlerweile der größte Energieversorger der Steiermark. "Die Stadt arbeitet im Bereich der Energie eng mit den Umlandgemeinden zusammen", so Bürgermeister Erwin Eggenreich in seiner Ansprache. "Die gesamte Region ist in diesem Bereich innovativ und aktiv." Sein persönliches Highlight sei jedoch die Gründung der Fernwärme, wie er betont. In Weiz habe man innovatives Denken, dass praktisch umgesetzt werde. Im Sinne der Bürger, der Umwelt, der Nachhaltigkeit. Möglich sei diese hohe Qualität nur aufgrund der Kompetenz der einzelnen Mitarbeiter.
Helmut Kienreich, Reinhold Zingl und Franz Ecker bekamen von der Geschäftsführung und politischen Vertretern der Stadt als Ausdruck des Danks für ihren Pioniergeist Werke des Künstlers Hubert Brandtstätter überreicht. Die Gäste der Feierlichkeit zum 40-Jahr-Jubiläum wurden mit Getränken vom Predinger Hof versorgt, kulinarisch verwöhnt von der Firma Feiertag und musikalisch von der Band "ST3".

Autor:

Andreas P. Tauser aus Weiz

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