Die Stadtgemeinde Weiz sagt Restmüll-Fehlwürfen den Kampf an!

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Die Restmülltonne ist immer wieder trauriger Spitzenreiter was Fehlwürfe betrifft. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und für Sensibilisierung zu sorgen startete die Stadtgemeinde Weiz heuer in Zusammenarbeit mit dem Abfallwirtschaftsverband eine Müll-Challenge!

Alles was nicht Papier, Verpackung, Metall oder Glas ist gehört zum Restmüll - oder nicht?
Viel zu oft landen Dinge in der schwarzen Tonne die eigentlich in einer anderen Tonne wesentlich besser aufgehoben wären. Weil die Entsorgung von Restmüll im Vergleich zu anderen Müllarten teurer ausfällt lohnt es sich nicht nur für die Gemeinden sondern auch für uns als Bürger bei der Mülltrennung achtsam zu sein. Um die Menschen in der Stadtgemeinde Weiz auf die Wichtigkeit der Mülltrennung aufmerksam zu machen und auch für die dadurch entstehenden Kosten zu sensibilisieren wurden im Juni 2020 an Müllsammelstellen Abfall-Schaukästen angebracht.

Den Glauben ans "Klauben" nicht verlieren!

Reinhold Laubreuter, Müllbeauftragter der Stadtgemeinde Weiz, ist davon überzeugt. dass man Menschen am besten über ein persönliches Gespräch für mehr Aufmerksamkeit bei der Mülltrennung gewinnt. "Über Postwurfsendungen mit Hinweisen zur richtigen Mülltrennung erreichen wir erfahrungsgemäß nur wenige Menschen. Darum haben wir uns in Weiz dazu entschieden die Bewohner von Siedlungen einzuladen um gemeinsam zu schauen was bei der Restmüll-Trennung noch zu verbessern ist!" erklärt Laubreuter.
An den Müllsammelstellen der großen Siedlungsgebiete in Weiz wurde für jeweils eine Woche ein Abfall-Schaukasten aufgestellt in dem man genau sehen konnte was fälschlicher Weise im Restmüll gelandet ist und wo es besser hätte landen sollen.

"Außerdem haben wir in den Siedlungen jeweils eine Restmülltonne ausgekippt und gemeinsam mit den Bewohnern analysiert wie sich der Restmüll der Siedlung zusammensetzt. Auch darüber wie es im Optimalfall ausschauen sollte wurde diskutiert!" freut sich Laubreuter.

Projektabschluss Ende September!

Mit Ende September diesen Jahres wurde das Projekt zur Steigerung der Restmüllqualität in Weiz abgeschlossen. Bei der finalen Kontrolle der Restmüllbehälter erhielten die Tonnen der Goethegasse die beste Bewertung. "Mülltrennung ist nicht nur eine Sache der Gemeinden. Durch weniger Restmüll können wir die Müllgebühren und damit auch einen Teil der Fixkosten der Menschen in Weiz niedrig halten. Meine Bemühungen als Müllbeauftragter der Stadtgemeinde gelten dem Vorhaben die Menschen in Weiz zu Gesprächen über Müll zu bewegen." so Laubreuter. Um das zu erreichen braucht es aber das Engagement jedes einzelnen. Wenn alle sich bemühen Müll sorgfältig zu trennen bzw. schon von vorneherein zu vermeiden kann dem steigenden Müllaufkommen der Stadt Weiz entgegengewirkt werden. Denn nicht alles was für die Tonne ist ist auch für die Restmülltonne!

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