Elin Motoren baut elektrische Schiffsantriebe in Weiz

Mit neuen elektrischen Schiffsantrieben holt Elin Motoren ein großes Investitionsvolumen nach Weiz.
  • Mit neuen elektrischen Schiffsantrieben holt Elin Motoren ein großes Investitionsvolumen nach Weiz.
  • Foto: Elin Motoren
  • hochgeladen von Ulrich Gutmann

Der Elektromotorenspezialist investiert Millionen in die Fertigung von Schiffsantrieben von Voith.

Die Coronakrise ging auch an Elin Motoren nicht spurlos vorüber, aber das Unternehmen konnte die schwierige Zeit dank der guten Auftragslage im Vorjahr gut überstehen. Ein bedeutendes Ereignis im Vorjahr war der Erwerb von 70 Prozent der Firmenanteile durch die Firma Voith. Damit wurde der Bereich der Antriebstechnik mit der elektrischen Kompetenz verbunden – nun wird zusammen mit der "Traktionssysteme Austria" an elektrischen Schiffsantrieben geforscht. Elin Motoren-Geschäftsführer Wolfgang Landler sieht darin ein „absolutes Leuchtturmprojekt, eine richtig coole Sache für den Standort".

Elektrischer Schiffsantrieb

Der Spezialist für elektrische Motoren fertigt am Firmensitz in Preding-Weiz seit Kurzem einen speziellen elektrischen Schiffsantrieb. Die sogenannten "elektrischen Voith Schneider Propeller" (eVSP) basieren auf einer Weiterentwicklung von Voith gemeinsam mit Elin Motoren-Experten. Der vollelektrische und emissionsfreie Schiffsantrieb wurde 2020 erfolgreich auf den Markt gebracht – und wird auch am Standort in Weiz sowie im Werk in Bosnien produziert. Schon jetzt konnten dadurch mehrere Aufträge und damit eine Millioneninvestition nach Weiz geholt werden. "Es ist sehr erfreulich, dass wir das auch in Österreich machen können und dass sich die Zusammenarbeit mit unserem neuen Mehrheitsgesellschafter Voith so schnell in Form konkreter Projekte manifestiert“, sagt Landler.
Durch den Hightech-Antrieb, mit einem Durchmesser von rund vier Metern und etwa acht Tonnen Gewicht, seien zukünftig Wendemanöver auf engstem Raum möglich, was beispielsweise bei Lasten-, Kran- oder Fährschiffen sehr gefragt sei, erklärt Landler. Dieses Entwicklungsprojekt ermöglicht Elin Motoren einen raschen Einstieg in die Permanentmagnet-Technologie, die dann auch für weitere Produktbereiche (Wind und Hydro) eingesetzt werden kann.

Weitere Zusammenarbeit

Eine weitere Neuerung ist die Übernahme des Elin Motoren-Werks in Indien, das derzeit noch als Joint Venture mit dem Partner Suzlon läuft. Dies ist ein wesentlicher Meilenstein in der Umsetzung der Windstrategie von Elin Motoren, insbesondere wegen der Bearbeitung des indischen Marktes für Windkraftanlagen, der weltweit die größte Dynamik aufweist.
Aktuell ist der Auftragsstand in den Segmenten Windkraft sowie bei Dampf- und Wasserturbinen sehr stabil, wie auch die Auslastung des Elektromotorenspezialisten aus Weiz.

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